Posts by Fuhrmann

    Grünlandpflegekurs: am 29.3.2014in 61197 Florsstadt
    Angeboten wird ein Kurs zum Einstieg in die Pflege von Wiesen und Weiden mit Arbeitspferden.


    Kursinhalt:
    Grundlagen der Grünlandpflege im Frühjahr; Geeignete Geräte, Wirkungsweise, Zielsetzung der Pflege; Anforderung an Pferd und Mensch;
    Praktische Übungen auf dem Übungsgelände.


    Interessenten melden sich bitte bei mir, ich sende dann die Ausschreibung zu !


    [Blocked Image: http://www.fuhrhalterei-zauner.de/wiese.jpg]

    Ich habe gerade diese Woche den Film " Eine neue Heimat " von Reitz gesehen. Der beschreibt arme Bauern aus dem Hunsrück und ihren Traum von auswandern nach Brasilien.


    Das hat jetzt meine Neugierde in Bezug auf 1. Siedler in Amerika und auch 1. Amische in Amerika geweckt.


    Was mich bevorzugt interessiert sind Schilderungen des Alltags: wie wurde das Land urbar gemacht, Häuser erstellen, das Leben organsiert, etc.


    Gerne nehme ich gute Buchtipps ( selbstgelesene bitte , bei den Buchhändlern kann ich selbst stöbern)
    oder auch links zu diesem Thema.


    Gerne auch Diskussion darüber hier im Forum !

    Hallo Sabine,


    na dann sag Bescheid wenn Du wieder zum Pizzaessen hier bist. Ich halte dann Ausschau nach einem ähnlichen Häubschen.


    Ich bin sehr interessiert an dem Glauben der Amischen und auch mit dem der Hutterer habe ich mit auseinander gesetzt. Angetrieben allerdings von beiden Lebensweisen und die sind nun mal sehr vom Glauben geprägt.


    Wenn man mal begriffen hat, dass wir nicht so weiterwirtschaften können wie bisher, weil wir damit die Erde zerstören und dass unser Wirtschaftssystem so nicht funktioniert, dann muss man nach Alternativen schauen.


    Mit den Amischen beschäftige ich mich schon seit vor 2000. Und in diesen Tagen habe ich das Buch vom Wachstumskritiker Niko Paech: "Befreiung vom Überfluss" gelesen. Das was Paech als Alternative zum derzeitigen Wirtschafts- und Lebensmodell vorstellt klingt sehr plausibel und machbar. Und wenn man das mit den Amischen vergleicht kann man Kraybills Aussage " ....die sind uns vorraus " nur bestätigen.


    Und wer nun mal Lust hat in die Pferde-Arbeite einzugsteigen mit Pferden und Geschirren Amisch-Like, der kann das tun. 2 Plätze sind noch frei im Kurs.


    LG Ralf

    Hallo Sabine,


    Da ich der einzige hier im Ort bin der so arbeitet habt ihr sicher mich gesehen.


    Ein Buggy schwebt mir auch noch im Kopf rum, aber dann kriegen die hier im Ort noch ganz die Krise.


    Ich hoffe die Pizza hat geschmeckt, und beim nächsten mal "Hallo" sagen.


    Oder Du trägst ein Häubschen, dann kann ich dich gleich zuordnen ;-)


    Ganz herzliche Grüße


    Ralf

    Hallo Gisela,


    ...nein nicht von den HPD in Illinois. Ich importiere schon seit einigen Jahren Amische Geschirre.


    Um vielleicht noch einen tieferen Bezug zu den Amischen herzustellen. Wir arbeiten nicht nur mit Gechirren aus Amisch-Produktion, wir arbeiten auch mit Belgians (= Vlaamse Parden) und diese Rasse ich fast auf jeder 2. Amisch Farm zu finden.

    Mittwoch, 10. April 2013 um 22.25 Uhr in 3sat




    Die Mennoniten - Alleine im Paradies?


    Bolivianische Mennoniten leben radikal schlicht


    Bolivien ist der letzte Rückzugsort einer besonders strengen und rückwärtsgewandten religiösen Gruppe der Mennoniten.



    Die Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft leben ähnlich wie die "Amish
    People" in den USA in radikaler Schlichtheit: Elektrizität, Handys,
    Autos und andere technische Annehmlichkeiten lehnen sie strikt ab. Sie
    leben allein nach den strengen Regeln, die ihnen ihre Glaubensführer
    vorgeben.




    Doch es ist eine nur scheinbare Idylle: Nicht alle Mennoniten sind mit
    diesem Lebensstil einverstanden, vor allem die Jugend rebelliert. Für
    die Dokumentation "Die Mennoniten - Alleine im Paradies" hatte ein
    Filmteam zum ersten Mal Zugang zu der Gruppe und dokumentiert eine Welt,
    die so radikal anders ist als unsere.




    Mennoniten sind Täufer - wie Amische oder Hutterer
    Die Mennoniten, ebenso die Amische und Hutterer, gehören zur Gruppe der
    Täufer, die auch Wiedertäufer oder Anabaptisten genannt werden. Sie sind
    Anhänger einer radikalen christlichen Bewegung, die nach der
    Reformation in verschiedenen Teilen Europas entstanden ist. Wichtigstes
    Merkmal ihres Glaubens ist die Betonung der Bekenntnistaufe, die ein
    persönliches Bekenntnis voraussetzt, und von daher die Ablehnung der
    Kindstaufe. Zudem forderten sie neben Glaubensfreiheit auch die Trennung
    von Staat und Kirche sowie Gütergemeinschaft. Die Anhänger des "linken
    Flügels" der Reformation wurden im 16. Jahrhundert von den katholischen
    wie den evangelischen Landesherren verfolgt.




    Die Vorfahren der Mennoniten mussten wegen ihres Glaubens vor mehr 300
    Jahren aus Holland fliehen. Der Name dieser protestantischen Gruppe geht
    auf Menno Simons (1492-1559) zurück, einst katholischer Priester, dann
    Führer der Anabaptisten in den Niederlanden. Eine Gruppe siedelte ab
    1683 nach Pennsylvania in Amerika über. Andere Mennoniten wanderten über
    Norddeutschland nach Preußen und nach Rußland aus. Von dort ging es in
    die USA und später auch nach Kanada.


    Heute leben Mennoniten auch in Mexiko und südlichen Ländern
    Lateinamerikas. Ihr Glaube und die strenge Bibelauslegung untersagen
    Waffen, Wehrdienst und staatliche Einmischung. Die Kinder sollen nur von
    der Familie oder in privaten praxis- und bibelorientierten Schulen der
    Mennoniten erzogen werden.


    http://www.3sat.de/page/?source=/specials/168221/index.html

    Heute bei der Arbeit habe ich viel über die Amish nachgedacht. Seit einigen Wochen fällen wir bei mir auf der Arbeit viele Bäume, schneiden sie klein, sortieren Reisig und Brennholz und spalten es. Natürlich arbeite ich da viel mit der Motorsäge. Ich stelle mir da die ganze Zeit vor, wie die Amish Leute das machen würden, ich müsste das mit der Handsäge usw. machen. Wer schon mal Holz gemacht hat, weiß wovon ich rede.


    Nun der Amischmann würde genauso wie Du die Motorsäge nehmen und das Holz klein schneiden.
    Die meisten zumindest. Vielleicht würden es die Swartzentrubers nicht machen, aber auch der hat sicher einen Nachbarn der ihm den Baum schneiden würde.

    Danke für die positiven Reaktionen auf meine Fotos.


    Wir versuchen auch Jahr um Jahr die Selbstversorgung etwas zu verbessern. Leider haben wir nur einen ganz kleinen Hof aber es ist am wachsen. Die Kartoffeln sind ja relativ einfach anzubauen. Diese Jahr wollen wir mal versuchen Milpa und Gemüse in Dammkultur anzubauen. Ich bin gespannt ob das klappt.


    Pflügen, Wiesen schleppen und Heuernte, das mache ich ja alles mit den Pferden.
    Inge, Wiesen pflegen geht auf jeden Fall mit den Ponys. Mit Heuernte müsste man mal schauen wie viel Fläche ihr bearbeitet und dann nach einer passenden Technik schauen.


    Im Frühjahr biete ich wieder diverse Workshops und Kurse an. U.a. Pflügeworkshop und dann gibt es auch einen Kurs Grünlandpflege, vielleicht ist das ja was für Euch. Gerade bei den Grünlandpflegekursen habe ich immer Teilnehmer mit unterschiedlichen Pferderassen und alle haben dann zu Hause das auch umsetzen können.


    Und mittlerweile stehen auch Pferde wie bei den Amisch zu Verfügung. Es heißt, dass auf jeder 2. Amischfarm Belgians zum Einsatz kommen. Mittlerweile habe ich 4 Pferde dieser Rasse und setze diese auch ein.


    Diese Ideen oder ähnliche der Bruderhöfe oder Gemeinschaften wird immer wieder in verschiedenen Gruppen diskutiert, auch immer wieder in aktuellen Foren.


    Mir würde auch auch eine Art Weiler mit Pferdebauernhöfen und Gemeinschaft gefallen.


    Die Idee wird auch in einigen Ökodörfern gelebt.


    im Ökodorf Siebenlinden war ich mal, das ist dort ähnlich. Aber es gibt noch mehr Ökodörfer, googelt einfach mal danach.


    Dann gibt es das Gut Amalienruh wo auch eine Idee verfolgt wird.


    Viel Spaß beim stöbern.

    Hallo Alle,


    Die Idee ist garnicht so schlecht ein bisschen Amisch im Alltag leben.
    Ich denke ich mache da schon einiges, weil ich meine kleine Landwirtschaft komplett mit Pferden betreibe. Das ruft in meinem Umfeld ein geteiltes Echo hervor. Es gibt Menschen die sind total begeistert davon und bringen es auch zum Ausdruck.
    Dann gibt es auch die anderen, aus welchen Gründen auch immer, die dann dagegen sind und auch auf konfrontation gehen.


    Zum Glück sind aber diejenigen, die es positiv sehen in der Überzahl.



    Dann noch eine weitere Erfahrung. Ich beschäftige mich schon seit 1997 mit den Amischen, mal mehr mal weniger, aber sehr intensiv seit meinem Besuch dort im Jahr 2000.
    Ich habe dann angefangen mich selbst ein wenig zurückzunehmen, und nicht immer darzustellen was ich alle so toll kann und mache. Vor allem im damaligen Beruf war das nicht immer sehr gut, weil einem die Kollegen dann einfach "unterdrücken" wenn sie ihre Leistungen anpreisen wie die Marktschreier.


    Mein Fazit: Man muss einfach schauen, wo kann ich Amisch Leben und wo nicht.


    In diesem Sinne