Posts by Fuhrmann


    Es ist schwer für mich einzuordnen was wir denn nun sind, denn was und wie wir leben war vor der Kenntnis über Bewegungen und Gemeinden da.
    Du, GISELA, kannst mich - mit Deinem ehrlich beeindruckenden Wissen - sicher besser einkategorieren als ich mich selbst.
    Ich weiss nur was ich mache und warum.
    Du weisst mehr wer ähnlich lebt wie wir


    Ist das denn wichtig ?
    Mir ist das total unwichtig.
    Wenn man seinen Weg gefunden hat und diesen gehen kann, dann ist alles gut !
    Wenn man Gleichgesinnte braucht und sie findet, auch gut, wie man sie nennt ist mir egal.
    "Die Amischen" bzw. den Muster Amisch gibt es eh nicht, sie sind so vielfältig wie ihre Kirchenbezirke.
    Wie er heißt der mich inspiriert ist nicht wichtig, ggf. zolle ich ihm Respekt wenn ich ihn mit seinem Namen ansprechen kann bzw. Federn nicht an den Falschen verteile.

    Pferde & Heu
    hier im Forum wurden ja schon mal Themen wie Tagesablauf oder auch der Ruhetag angesprochen. Die Pferde beeinflussen sehr den Arbeitslauf von Tag, Woche und Jahr bzw. Jahreszeit.
    Zum einen weil sie wie, der Mensch auch, irgendwann ermüden. Bzw. mit Pferden zu arbeiten mehr Kraft kostet als Trakor fahren und der Mensch auch dann Ruhe braucht um sich zu erholen. Bzw. keine Lampen an den Pferden sind und man irgendwann die Arbeit einstellen muss weil es zu dunkel ist.
    So bestimmen sie mit wie viel Arbeit wann erledigt werden kann. Weil im Sommer mehr Tageslicht zur Verfüfung steht. Im Winter mehr Stallarbeit ansteht weil der Weidegang weniger ist.
    Ich für meinen Betrieb kann sagen, dass es mir gut gefällt wie die Arbeit sich abwechselt über das Jahr. Holz rücken im Winter, Touristikfahrten im Sommer. Wenn es im Holz in die Sommerpause geht, dann freue ich mich mal nicht mehr in den Wald zu müssen. Umso schöner ist es nach der Pause wieder in den Wald zu gehen.
    Oder auch bei der Touristik, irgendwann im Hebst ist es dann gut mit Leuten zu fahren, die Fragen zum 200sten mal zu beantworten und und und. Aber im Frühjahr da freue ich mich wieder auf die Fahrten und den Kontakt mit den Fuhrgästen, die beim Holzrücken dann gefehlt haben.


    Die Heuernte ist für mich die spannenste, die arbeitsreichste und schönste Zeit und Arbeit im Jahr. Bei keiner anderen Arbeit ist das Wetter so beeinflussend wie beim Heu. Da wir noch einiges mit der Hand machen, auch körperlich eine Belastungsspitze und dazu bei an die 40 Grad in diesem Jahr.
    Das Heu ohne Regen einzubringen, den Mähtermin gut treffen, damit die Qualität stimmt. Die Pferde gut einteilen und die Helfer organsieren.
    Aber wenn Du dann eine Wiese gemäht oder geschwadet hast und das ganze mit den Pferden, das gibt ein sehr gutes Gefühl.
    Als ich auf den Horse Progress Days war konnte ich spüren wie die Amischen Fuhrleute ihren Stolz durch ihre Gespanne lebten und zum Ausdruck brachten, dabei blieben sie selbst im Hintergrund, heute kann ich das selbst erleben.


    Normalerweise ist ein Tagesablauf so, dass man um die Mittagszeit das Heu schwadet (auf Reihen legt), danach Ballen presst und es anschließend in die Scheune fährt. In diesem Jahr war das teilweise anders. Wir haben das aufladen auf der Wiese und heimfahren erst am nächsten Morgen gemacht. Weil es mir Nachmittags bei 40 Grad einfach zu heiss war. Wir konnten die Ballen über Nacht draussen liegen lassen, das wäre vor einigen Jahren nicht möglich gewesen. Gefühlsmäßig war die Arbeit auf den Kopf gestellt.


    Das ist definitiv eine Folge des Klimawandels. Einen Klimawandel den wir wohl mit Buggy statt Auto nicht so stark erleben würden.

    Daniel,
    die komischen Blicke haben mich nie gestört, eher haben sie mich amüsiert.
    Vor allem wiel ich den Vorteil davon schon erkannt habe oder hatte.
    Heute mache ich mir gerne einen Spaß daraus, wenn z.B. jemand sagt: " Du arbeitest noch mit den Perden" dann sage ich meist: " Nein, ich arbeite wieder mit den Pferden" Oder wenn sie sagen: ".... wie frührer" sage ich immer: " Nein wie morgen, wenn das Öl alle ist " !
    Schön ist es wenn ich angesporchen werde, dass es in meinem Ort doch einen gibt, der alles mit den Pferden macht ! Dann sage ich ja, und versuche mal eine Meinung zu hören, oder was so über den Buschfunk lief.


    Als ich mit den Pferden unterwegs war rief mir mal einer aus dem fahrenden Auto entgegen: " Du musst dir mal einen Traktor kaufen" ; er war zu schnell, so konnte er meine Anwort leider nicht mehr hören: " Ja, wenn ich so intelligent wäre wie Du, würde ich das machen".


    Missgunst, Verachtung, Neid, das läuft alles in die gleiche Richtung.
    Oft ist es auch Neid um Aufmerksamkeit. Wer das mal beobachtet wie wichtig den Menschen Aufmerksamkeit ist, der wird interessante Vorgänge beobachten.
    Oder auch weil man den Menschen einen Spiegel vor hält. Weil sie selbst in einer Schublade stecken in der es ihnen nicht gefällt und aus der sie gerne raus möchten und den Ausstieg nicht schaffen.
    Ganz wichtig ist, dass man zufrieden ist mit dem was man tut. Dann können einem die anderen "egal" sein !


    Die Größe der Pferde ist nur dahingehend wichtig, dass sie zu dem Hof oder den Zielen die man mit ihnen erreichen will passt. Ich bin zwar ein Fan von großen Pferden, sehe es aber nicht für wichtig dass man vor allem große Pferde hat. Bei mir passen die Pferde einfach ins Betriebskonzept.
    Wichtig ist, dass du mit deinen Pferden klar kommst und dass sie Dir gefallen. Alles andere ist unwichtig.

    Hallo Tobi!
    Wenn dich die Artbeit auf einen Amishen Bauernhof interessiert dann schau dir die Doku an "Ein Bauernhof für unsere Kinder ".dieser Film ist sehr Interessant.
    Grüsse von Josef/Spyder.


    Josef wo finde ich denn diesen Film ?

    Sabine, erzähl mal über Elkhart County !


    Gisela, bei uns laufen solche Planungen längerfristig also entweder nächstes Jahr oder übernächstes Jahr.
    Da muss ich die Ernte einplanen und und das Vieh versorgt wissen.


    Passieren kann immer mal was. Was die letzten Tage wieder mit Traktoren passiert ist, da ist es mit Pferden sicher ungefährlicher.
    Ich kenne nur die Geschichte mit dem Pferd und der Frau ( das ist aber ein Witz)


    Nähstes Jahr sind die Horse Progress Days im Süden Indianas, übernächstes im Norden Indianas. Von daher ist auch der Norden interessant.
    Und wenn würde ich das gerne kombinieren.
    Zu gucken gibt es für mich immer was.


    Habe gestern auch mal wieder Bachmann-Geiser: Die Amischen in Berne Indiana aus dem Regal geholt.


    hier ein Film ab 0:30 in New Heaven:

    Das mit dem Handy, das sehe ich auch so. Und muss gleich mal ein Erlebniss vom Sa. Abend zum besten geben.
    Wir waren auf einer Open-Air Veranstaltung mit Live Musik, Feuerwerk, Essen, Trinken, etc.
    Neben uns am Tisch saß eine Gruppe junger Frauen, nach einer gewissen Zeit hatten alle Ihr Smartphone auf dem Tisch liegen.
    ABER, die redeten überhaupt nicht miteinander, die saßen nur da und tippten immer mal wieder auf dem SP rum ! :-o

    Es sind erste Ideen, die durch unsere Köpfe geistern.
    Mal schauen wie sich das entwickelt.


    Das Fahren soll nicht das Ziel sein, evtl. suchen wir uns eine Region, beziehne dort Quartier und machen dann von dort diverse Ausflüge.
    Evtl. Indiana und einen Abstecher nach Ohio


    Quote

    Der riesige Zuchthengst der Familie Wagler soll damals zahm und umgänglich sein gewesen sein, doch ich habe ihn nur aus respektvoller Entfernung betrachtet.


    Feigling ! ;-)

    Ich bin gerade am stöbern über Daviess County in Süd Indiana !


    Angeblich sollen dort über 700 Old Order Familien leben !


    War schon mal jemand in der Region und kann erzählen ?


    Gibt es Tipps zur Anreise, Übernachtung etc. ?


    Freue mich auf regen Gedankenaustausch !