Posts by gisela

    Hallo Lene, Flensburg finde ich eine interessante und schöne Stadt, die ich gerne öfter besuchen würde.


    Im vergangenen Jahr suchtest Du nach täuferischen Gemeinden in Deiner Region. Es war ja seitdem nicht einfach für konfessionelle Erkundungen, doch inzwischen dürfte die Mennoniten-Gemeinde in Elmshorn wieder Gottesdienste abhalten.

    Hallo Lene,


    vorletztes Wochenende waren wir noch an der Schlei. Und im kommenden Sommer werden wir gelegentlich nach Schleswig und Flensburg kommen. Vielleicht wohnst Du ja an der Strecke.


    Herzliche Grüße aus dem ICE Von Hannover nach Berlin

    Hallo HVO,


    schade, wenn sich keiner meldet. Denn Deiner Region müsste mindestens ein Amish-Buggy mit einem Forumsmitglied unterwegs sein. Schreibe gern etwas genauer, was Du mit "im Sinne der Amish" meinst. Wären das die täuferisch-christlichen Überzeugungen, oder seid Ihr mehr an einer naturnahen Lebensweise interessiert?

    Hinzu kommen noch ab 8:00 Uhr das Einparken der Kutschen, die Begrüßungsreihen mit dem Bruderkuss vor dem Haus der gastgebenden Familie, der Einlass nach Geschlechtern und Alter getrennt, was auch ein Stunde dauern kann, bevor der erste Ton gesungen wird.


    Nach den beiden Predigten würdigen die Gemeindeältesten noch einmal das Gesagte und fassen es zusammen. Dann werden die Bänke umgestellt und das Essen serviert. Ebenfalls nach Geschlechtern und Alter getrennt in vier Sitzungen. Das Besteigen und Abfahren der Kutschen ab ca. 13:00 Uhr geht dann ziemlich flott.

    Willkommen Growing Horizon! Danke für Deine schöne Frage. Solche Symbole wie Du sie nennst, habe ich bei Old Order Leuten noch nicht gesehen. Aber es gibt auch andere christliche Gruppierungen, die auf das Kreuzsymbol verzichten, wie z.B. die Herrnhuter.


    Ich würde sagen, dass die wichtigsten Symbole der Amischen Pferdekutschen und die Kleiderordnung sind. Damit möchten sie erkannt werden. Denn jede der diversen Untergruppierungen erkennt sich und andere an den jeweiligen Details (Kutschenfarbe, Häubchenfalten, Schürzenfarbe, Breite der Hutkrempe, Art der Hosenträger).

    Hallo Andre,


    nicht nur in Lancaster Co. sondern in den meisten amischen Siedlungsgebieten gibt es eine Buchhandlung, in der man verschiedene Bibeln, diverse Gesang- und Gebetbücher kaufen kann, die in den Gemeinde benutzt werden. Online ist m.W. noch keiner davon.


    Aber wenn Du dort unterwegs bist, ist es kein Problem solche Insider-Ausgaben vor Ort zu kaufen.

    Hallo Fasel, inzwischen bin ich klüger.


    Der Bestandsschutz gilt nur für bestehende Herde (immerhin). Da Suppertime Stoves hierzulande noch keine Zulassung haben, kann man sie leider, leider nicht nutzen.

    Hallo Fasel,


    übermorgen kann ich fragen, ob die Feinstaub-Verordnung ein Bundesgesetz ist. Dann melde ich mich noch einmal. Ob es bei Suppertime Stoves Schamottsteine gibt und wie die ggf. aussehen, kann ich leider nicht sagen.

    Hallo Hühnerjerg, falls Du noch im Forum unterwegs bist! Und an alle, die klimafreundlich mit nachwachsenden Energien kochen möchten:


    Die inzwischen noch einmal verbesserten Feinstaubwerte gelten zwar für Kamin- und andere Öfen, jedoch nicht für Herde, auf denen gekocht wird. Der Gesetzgeber hat damit ein Herz für Menschen gezeigt, die eine Koch- und Heizquelle benötigen. Das sagte mir mein Schornsteinfeger, der sich für Mittwoch angekündigt hat. Damit stünde einem Import von Herden der kanadischen Fa. Suppertime Stoves nichts mehr im Wege.

    Hallo Fasel, das gehört zu den Dingen, von denen ich leider nichts sagen kann. Wenn Dompelaars, Krefelder und Hamburger sich auf Alexander Mack berufen und sich seinem Taufverständnis angeschlossen haben, dann gibt es Zusammenhänge, wenn nicht, dann werden die Schnittmengen etwas kleiner.


    Für mich ist z.B. die Kooperation von Täufern und Quäkern nach der Gründung Germantowns, das heute ein Stadtteil von Philadelphia ist, unklar. Etliche der Krefelder Mennoniten aus den ersten 13 Familien scheinen sich dort dann den Quäkern angeschlossen zu haben.

    Hallo Fasel, in der Tat, auch ich hatte bei den Schwarzenauern in den USA gehört, dass sie sich "German Baptists" (in diversen Untergruppen) nennen. Sie sind 1708, nur ein paar Jahre nach den Amischen, entstanden und sind ebenfalls Pazifisten. Aber sie berufen sich auf Alexander Mack, und der war ursprünglich reformiert. Und ihnen ist die Untertauch-Taufe in einem Gewässer wichtig geblieben. Seit wann sie Neutäufer genannt werden, weiß ich auch nicht, aber es gibt eine Dissertation von Marcus Meier mit dem Titel "Schwarzenauer Neutäufer" (2008).


    Die Bruderhöfer haben sich im 20. Jahrhundert ja ganz neu gegründet. Ich konnte einen Bruderhof in Pennsylvania besuchen, wo ein Nachfahre von Emmy und Eberhard Arnold sich uns kümmerte, und traf einen Ex-Bruderhöfer in Washington DC. Eine interessante Gemeinschaft mit einer bemerkenswerten Geschichte. Dass sie sich Kibbuzim angesehen haben und ansehen, kann ich mir gut vorstellen.

    Hallo Stefan,


    der erste Bruderhof wurde nach dem 1. Weltkrieg von Emmy und Eberhard Arnold gegründet. Menschen, die eine Gütergemeinschaft suchten, wurden und werden gerne von den Neu-Täufern aufgenommen.


    Die Hutterer dagegen sind Alt-Täufer, es gibt sie schon ca. 400 Jahre länger. Anders als die Bruderhöfer missionieren sie nicht und nehmen nur sehr selten Neulinge auf. Zwischen verschiedenen Hutterern und den Bruderhöfern gab es mehrmals eine enge Zusammenarbeit.


    Wie es um aktuelle Kontakte zwischen Bruderhöfern und Hutterer-Kolonien bestellt ist, weiß ich nicht.

    Kann mir jemand verraten, wie man eine Konversation löscht? Der Speicherplatz meines Accounts ist belegt, und ich kann keine Konversation mehr führen.


    Herzlichen Dank im Voraus

    Die Antwort lautet: Ja und nein. Als Kind eindeutig ja, denn große Familien mit vielen Geschwisterkindern und beiden Eltern in Rufweite fand ich großartig. Ein kleinbäuerlicher Familienbetrieb und ein großer Gemüsegarten sind allerbeste Orte, um Welterfahrungen zu machen.


    Aber schon als Teenager hätte ich entscheidende Dinge vermisst. Die spannenden Sachen in der Schule erfährt man erst nach der 8. Klasse. Kein Fahrrad, kein Führerschein, kein frei gewählter Freundeskreis, all die tausend ausgesprochenen und unausgesprochenen Regeln, die niemand richtig erklären kann, sind für junge Menschen nicht verlockend. Die Vorschriften bei Kleidung und Frisur hätten mich beengt.


    Als junge Erwachsene durfte ich studieren und mir eine eigene Meinung bilden. Ich konnte reisen, Partnerschaftserfahrungen machen und viele Konfessionen kennen lernen. All das hat mich wirklich bereichert.

    Mich beeindrucken die Täufer im Allgemeinen durch ihre Friedensaktivitäten. Und die Old Order Leute im Speziellen durch ihre anti-missionarische Haltung. Ich bin froh, dass es die Täufer gibt, denn manche Dinge können von den Amtskirchen nicht gut wahrgenommen werden.

    Lieber Tobias,


    was für ein Segen, dass Du Deine beiden Nordamerika-Reisen im letzten und im vorletzten Jahr machen konntest, denn in diesem Jahr wäre es wohl wegen der Pandemie nicht gegangen.


    Hast Du Dich für die Unterschiede bei den täuferischen Richtungen interessiert?

    Hallo Tobi,


    was für eine Gelegenheit! In welcher der vielen Kolonien warst Du denn? Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften können sehr sinnvoll sein, allein schon wegen der Kosten für die Geräte.


    Wolltest und konntest Du einen Gottesdienst besuchen? Wie fandest Du den Unterschied zu den Old Order Leuten vor zwei Jahren in Pennsylvania? Die waren Dir damals doch etwas distanziert vorgekommen.


    Herzliche Sommer-Frische-Grüße von Gisela