Beiträge von Gabriele

    Hallo Tobias,


    mich hat die Beschäftigung mit den Amischen im allgemeinen etwas "langsamer" gemacht, ich stelle mir oft die Frage, was brauche ich wirklich (bezogen auf Dinge) und was ist wirklich wichtig.

    Mein Internetzeiten habe ich stark reduziert - aber nicht ganz, sonst wäre ich nicht hier ;) (vor allem das ziellose Herumsurfen - d.h. da sieht man was Interessantes, das führt dann wieder woanders hin...), ich lese auch fast täglich in der Bibel und versuche den Glauben in den Alltag einfließen zu lassen.

    Und ich hinterfrage auch oft, ob ich gewisse moderne Techniken wirklich brauche. (z.B.ich muss meine Heizung nicht über das Handy steuern...)

    Heute in der Mittagspause war es direkt komisch: wir waren ca. 15 Frauen im Pausenraum und ich war die einzige, welche nicht in das Handy starrte....:/

    Sich nicht diesen Weltlauf anpassen - das spricht so schön für den Lebensstil der Amish People.....aber da ja kaum jemand von uns so leben kann, bin ich auch deiner Auffassung: sich in der Welt auf Gott konzentrieren.

    Wobei ich sehr wohl versuche, soweit es mir möglich ist, mich von der (konsumorientierten, hektischen) Welt zurückzuziehen.


    Danke für den Tipp mit der Schlachter und Züricher Bibel.

    Es ist manchmal etwas verwirrend den roten Faden zu erkennen, vor allem da die verschiedenen Ortsgemeinden auch verschiedene Auslegungen machen. Aber so ist das halt in einer - wie du so treffend formuliert hast - Lerngemeinschaft, einer Schule fürs Leben.


    Man sollte einfach den Blick auf das richten, was uns Jesus vorgelebt hat und diesem Vorbild nachfolgen.

    Ich verstehe deine Ansichten, auf den Alltag bezogen ist es für mich auch nachvollziehbar.

    Aber beim Wort Gottes bin ich mir nicht so sicher, ob es gut ist, selber nach Wegen zu suchen, wie man was auslegen könnte. Man biegt sich das Wort dann subjektiv zurecht. (was bei Übersetzungen so und so geschieht, wenn dabei auch mehrere Leute beteiligt sind).

    Ich habe einmal mit einem jüdischen Schriftgelehrten über die Übersetzung aus dem Hebräischen gesprochen - er hat Textstellen aus dem AT zitiert und die Möglichkeiten der Übersetzungen. (also ein Satz in Hebräisch ergibt mehrere Übersetzungsmöglichkeiten :/)

    Hallo Ihr Lieben,


    Es ist für mich allgemein etwas verwirrend, da in den verschiedenen Übersetzungen das Wort Gottes unterschiedlich ausgelegt wird. (auch wenn manche Sätze fast das Gleiche aussagen, gibt es bei näherer Betrachtung doch Unterschiede in der Auffassung und Auslegung.)

    Es gibt eine Aussage, durch welche ich auf meinem Weg zum Christsein so verunsichert wurde, dass ich es lange Zeit wieder aufgegeben habe:


    Worte aus der Einheitsübersetzung: Römerbrief 12,2: Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern WANDELT EUCH UND ERNEUERT EUER DENKEN...….

    Worte aus der Jesus Bibel: Römerbrief 12,2: Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern LASST EUCH VON GOTT DURCH VERÄNDERUNG EURER DENKWEISE in neue Menschen verwandeln....


    Also sollte jetzt ich mich vorrangig bemühen um mein Denken zu verändern (was mehr Mühe meinerseits erfordert), oder kann ich mich darauf verlassen, dass mich Gott verwandelt - in meinen Augen zwei völlig verschiedene Ansätze. :/

    Liebe Grüße Gabriele


    Hallo ihr Lieben,

    ich habe zwar etwas zu Bibelübersetzungen allgemein gefunden, aber meine Frage ist, welche Bibelübersetzung in mennonitischen Kreisen verwendet wird.

    In dem Buch "Was wir gemeinsam glauben" (Täuferisch-mennonitische Überzeugungen) werden Bibelstellen erwähnt, welche mit meinen zwei Bibeln nicht "zusammenpassen".

    Meine Bibeln: die (alte) Einheitsübersetzung und die Jesus Bibel ( wo die Worte von Jesus in roter Farbe dargestellt sind)


    Liebe Grüße

    Gabriele

    Hallo Georg,

    danke für deine netten Worte.


    Mich begleitet jetzt oft die Frage "was ist wirklich wichtig?", wovon gibt ein "unnötiges Zuviel" in meinem Leben....das ist sicherlich ein langer Entwicklungsprozess....


    LG Gabriele

    Hallo zusammen! :)

    Ich beschäftige mich ja noch nicht sehr lange mit dem Lebensstil der Amischen/Mennoniten.

    Mich würde es interessieren, ob die Beschäftigung damit bei euch gewisse Veränderungen in eurem Leben, bei eurem Lebensstil bewirkt haben?


    LG

    Gabriele