Posts by Daniel Simoms

    Vor einigen Jahren habe ich in diesem Forum einwenige sehr interessante und liebenswürdige Menschen kennengelernt, wir haben uns unterhalten über Amische oder Pferdearbeit oder Glaube.

    Jeden Tag hatte jemand etwas Anregendes, Erfreuliches, Unterhaltsames geschrieben - öffentlich oder privat


    Heute scheinen hier sehr viele Leute aktiv zu sein, die Streit suchen.

    Oder ihre psychischen Probleme auf und in Andere projizieren.

    Oder Weltanschauung völlig fern von Amischen und Bibel unsinnig in die Welt palavern.

    Oder ihre Komplexe oder Lebenskrisen überkompensieren.

    Völlig am Thema vorbei wird irgendetwas gefaselt und anderen unterstellt..


    Freude macht das hier nicht..

    Hallo Gisela,

    freue mich, dass gerade Du Dich beteiligst!


    Aber leider ist Dein Beispiel kein sich selbsterklärender Satz Jesu, sondern der Abschluss einer Rede eines Königs von dem Jesus in einem Gleichnis erzählt.

    Richtig?


    Und selbst wenn man das Gleichnis deutet und den "König" mit Gott oder treffender noch mit Jesus gleich setzt, bezieht sich Dein Zitat auf eine Zeit, nachdem der König wieder zurück kommt. Und wann kommt Jesus zurück? Er kommt am Ende der Welt zurück um zu richten, die Diener und Hirten gestrenger als die Schafe.

    Und da ist es doch völlig unstrittig, dass jene, die den "König" in ihrem Leben abgelehnt haben oder gar gegen in agierten, einen zweiten Tod sterben.


    Oder siehst Du Dein Zitat anders?

    "Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen auf und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt."

    (1Johannes 2;15-16)

    Ich möchte einem Thema, das an unterschiedlicher Stelle bereits aufkam, einen neuen Rahmen geben.


    Es geht um das Verbindende und/oder Trennende zwischen Christen und der Welt.


    "Geht durch das enge Tor!

    Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm.

    Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn....Hütet euch vor falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe"

    (Matthäus 7;13-15)


    Johannes schrieb:

    "Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen auf und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt."

    (1Johannes 2;15-16)


    Und Jesus sprach:

    "Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde sie euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt."

    (Johannes 15; 18-19)


    Und wer stellt noch in Zweifel, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist?!?

    LinaH

    ich glaube Du verstehst da etwas aus dem Wunsch nach Harmonie falsch - sowohl bei mir als auch in der Bibel.


    Ich bin doch nicht angehalten Gemeinschaft zu suchen mit Menschen, die nicht Gottes Weg gehen.

    Diese sind auch nicht meine "Nächsten"

    Wer keine Gemeinschaft mit Gott sucht und will, hat auch keine Gemeinschaft mit mir.


    Und nur davor warnte ich, wie Jesus und viele Propheten und auch Apostel warnten: Vor Gemeinschaft mit Menschen, die keine Gemeinschaft mit Gott leben.


    Und das mag vielleicht einigen nicht gefallen, die Gemeinschaft und Gefallen bei den Menschen suchen, aber das ist so!

    Es steht jedem frei umzukehren und Gottes Weg zu gehen.

    Durch Dein Leben in Christi Nachfolge kannst Du Menschen vielleicht inspirieren auch diesen Weg zu gehen, aber Du hast sie nicht zu und kannst sie nicht auf einen Weg drängen.


    Und wer es nicht verstehen kann, dass die Menschen gespalten sind -durch ihr eigenes freies Handeln- in die Anhänger des Lammes und in die Anhänger des Tieres, der Schlange oder des Drachen, das Satan oder Teufel heisst, der tut mir leid.

    Erschwerend kommt zur Verwirrung hinzu, dass der Teufel eine Täuschung vollzieht, der auch viele erliegen.

    Denn hat in den Bildern der Offenbarung gesprochen, der Satan nicht einem Tier das aus dem Meer aufstieg seine Macht übertragen und zugleich ein Tier, das aussah WIE ein Lamm, als vermeintlichen Gegenspieler aufgestellt - doch beide brungen

    Marie86

    wenn man einige Diskussionen der letzten Jahre nachliest, bestätigt sich doch was ich meinte:

    Streit geht nicht von denen aus die an der Schrift festhalten, sondern von denen, die sowohl die Bibel als auch die Geschichte der Amische nach ihrem Belieben umdeuten.

    Entzweit dann der "Fundamentalist" oder derjenige, der alles uminterpretiert um seinen Platz in der Welt zu finden?


    Ich freue mich Dinge auf der Grundlage der Schrift zu diskutieren, aber werde keine Debatten führen mit Leuten, die nach Belieben die Grundlage in Abrede stellen.

    LinaH,

    ich kann aus Deinen Ausführungen garnicht erkennen warum Du mir widersprichst


    Du beschreibst dich selber, bezogen auf die Textstelle mit dem Schwert, was ich sagte: Es gibt einen Schnitt zwischen den Menschen, sogar innerhalb von Familien.

    Wer nicht für mich ist, ist gegen mich - oder sagte Jesus das nicht?

    Sagte Jesus nicht auch, dass die Welt seine Jünger hasst, wie sie ihn gehasst hat, weil sie nicht von dieser Welt sind?

    Und dass die Welt sie lieben würde, wären sie wie die Welt und von der Welt?


    Ich verstehe nicht, wie man -gerade in einem Forum, das sich Amisch.de nennt- diese Trennung zwischen der Welt und den Menschen der Welt einerseits und den Menschen in der Nachfolge Jesu andererseits überhaupt in Abrede stellen kann?!?!


    Steht nicht in der Offenbarung diese Trennung genau beschrieben - jene mit dem Zeichen des Lammes und jene mit dem Zeichen des Tieres??


    Und ist es nicht jedem freigestellt sich zu entscheiden auf welcher Seite er steht?


    Ich halte es für unangebracht genau das Gegenteil zu propagieren was in der Schrift steht und die Amische praktizieren:

    Das man als Christ, in der Nachfolge Jesus sich in die Streitigkeiten und Angelegenheiten der Welt einmischen müsse.


    Hier wird ein Forum benutzt, nicht um über Amische zu plaudern oder sich über Glauben zu unterhalten, sondern seine eigenen abstrusen weltlichen Phantasien zu propagieren.

    Da wird irgendwas von der Gründung neuer Gemeinden geredet...und die Glaubensgrundlage der Taufgesinnten - die Schrift- in Abrede gestellt, umgedeutet, relativiert um alles seinen Ideen anzupassen.

    Das ist fast bösartig und nichts anderes als Rom und die lutheranischen Ableger, die Staatskirchen immer getrieben haben: Den Glauben und die Schrift zu missbrauchen.

    Und wird nicht in den Briefen schon vor solchen Leute gewarnt, die sich in den frühen Gemeinden bereits einnisteten um alles zu verdrehen?

    Ich bin nicht hier um mich zu streiten.


    Ich bin auch nicht hier um über GeFASEL zu diskutieren, das auf Achtelwissen beruht.


    Ich wollte mich hier mit Menschen austauschen, die auf unterschiedliche Weise Interesse an Amischen haben.


    Fasel, Dein Ton, den Du versuchst mir gegenüber anzuschlagen und den Du in vielen Beiträgen, die ich las, anschlugst, halte ich für unangebracht.

    Dein Ansatz ist völlig konträr zu meinem Ansatz und dem der Amische.

    Wer den Grundsatz:

    AUF DIESER WELT, ABER NICHT VON DIESER WELT,

    der ein Kern der Amischen Glaubenstradition und ein Kern der biblischen Überlieferungen vom Alten Testament über die Evangelien und die Briefe bis zur Offenbarung ist,

    nicht im Ansatz erfasst, kann schwerlich über Amische oder den Glauben der Taufgesinnten diskutieren.

    Man diskutiert mit einem Analphabeten auch nicht über Literatur.


    Ich wünsche Dir mit Deinen Vorstellungen glücklich zu sein, mit Amischen, mit der Bibel und Jesus, mit mir haben sie nichts gemein.

    Ja, Fasel, mir viel schon auf, dass Deine Betrachtungen ehr weltlicher Art und kulturelle Nachbetrachtungen, denn theologischer Art sind.

    Belassen wir es dabei:

    Wer Augen hat zum Sehen, der sehe;

    Wer Ohren hat zum Hören, der höre

    Fasel,

    Du hast mich da wohl falsch verstanden.

    Ich schrieb: Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott.

    Wir sollen uns hüten vor der Welt, vor den Menschen.

    Das ist auch der Grund warum viele Taufgesinnte sich von der Welt absondern. Wie z.B. die Amische - deren Regeln oft genau auf eine Distanzierung zur Welt ausgerichtet sind.


    Jesus sagt, er ist nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

    Mit diesem Schwert trennt er die Menschen, selbst innerhalb einer Familie.

    Nur bösartige Menschen bemühen dieses Zitat um zu unterstellen Jesus riefe zum Kampf, zu Gewalt auf...

    Es geht nur um den Schnitt zwischen den Menschen, um die Trennung von "unser' Seit' Leut' und ander' Seit' Leut'"


    Der Geist in der Welt ist der Geist des Teufels. Die Welt ist des Teufels.

    Alle Sünde der Welt, alle Versuchung der Welt und alle Macht der Welt ist des Teufels.


    Als Jesus nach der Taufe gefastet hatte kam der Teufel um ihn in Versuchung zu führen. Die Stelle ist sicher bekannt.

    Was macht der Teufel?

    In einem Augenblick zeigt er Jesus alle Reiche und allen Reichtum der Welt und bietet ihm das alles an, wenn Jesus sich vor dem Teufel niederwerfe.

    Das kann der Teufel nur, wenn ihm die Macht über allen Reichtum und alle Reiche der Welt gegeben ist.

    Der Teufel ist also Herrscher der Welt.


    Darum hütet euch vor der Welt, denn den Bösen ist die Macht gegeben auch über die Heiligen zu siegen.

    Meidet die Welt und den Kampf mit der Welt.

    Wer Freundschaft mit der Welt sucht, wird wie die Welt. Das Gegenteil von heilig.


    Darum geht es auch den Amischen:

    Sich von der Welt fern zu halten um nicht Teil der Welt zu werden.

    Hallo Tobi_93

    nach langer Zeit bin ich wieder hier,

    wir hatten schon das Vergnügen.


    Zu Deinen Fragen

    Ja, ja, ja und ja :-)


    Was heisst, nach der Bibel leben?

    Ja, nach den Geboten, nach Jesus leben.

    Und nach des Herrn Stimme.


    Es ist nicht gut, wenn der Mensch alleine ist. Da finden sich Mann und Frau - und das mit den Kindern ergibt sich dann auch :-)


    Aber zum für mich interessantesten Teil - Abgeschiedenheit.

    Weisst Du, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist?

    Wenn Du ernsthaft in Gott Leben willst, kannst Du nicht Teil der Welt sein.

    Aber er nimmt uns nicht aus der Welt.

    Wir alle sind in der Welt und es zeigt sich wer von der Welt ist und wer nicht.

    Die Saat und das Unkraut wachsen zusammen - bis zur Ernte.

    Aber wir sollen uns hüten, vor der Welt und dem Geist der Welt.

    Daraus resultieren die vielen Regeln, die Ordnung der Amische z.B.

    Jeder muss seinen Weg finden in der Welt zu sein und sich dennoch nicht zu beflecken.

    Ein ständiger Versuch, ein ständiges Bemühen.

    Regeln können helfen, Orte können helfen, aber die Wüste musst Du in Dir haben. Es gibt keinen Ort auf der Welt ohne Bedrängung.

    Oh, ja, viele haben Interesse wie wir, ähnlich wie wir zu leben.
    Der Lifestyle kommt in Mode :-)


    Ich helfe gerne anderen zumeist jungen Leuten, wenn sie Fragen haben wie ich etwas anbaue oder wie man schlachtet, Käse oder Wurst macht, man ein Pferd anlernt oder was man Tieren so füttert.


    Das ist aber weniger religiös.


    Glaubensfragen kommen nur gelegentlich und von älteren Leuten.
    Überraschend oft von Mohammedanern.


    Wir wollen allerdings keine Gemeinde aufbauen durch Anschluss.
    Wenn wachsen wir aus uns selbst herraus als Familie..

    Aber, GISELA, ich stehe in keiner Tradition und auch in keinem Kontakt mit anderen Gruppen.


    Obwohl wir unseren kleinen Hof Bruderhof genannt haben zählen wir nicht zu Bruderhöfler Bewegung.


    Es ist schwer für mich einzuordnen was wir denn nun sind, denn was und wie wir leben war vor der Kenntnis über Bewegungen und Gemeinden da.
    Du, GISELA, kannst mich - mit Deinem ehrlich beeindruckenden Wissen - sicher besser einkategorieren als ich mich selbst.
    Ich weiss nur was ich mache und warum.
    Du weisst mehr wer ähnlich lebt wie wir

    Stimmt, GISELA, der äußeren, optischen Abgrenzung habe ich nach anfänglicher Skepsis etwas Abgewinnen können.


    Kurz: Der typische Bart bleibt


    Doch nur der Bart führt zu beängstigenden Verwechslungen mit Salafisten!
    Also ist ein Hut und/oder Hosenträger ein nettes Hilfsmittel :-)


    Ich bin solchen oberflächlichen Dingen aber nicht orthodox :-)
    Ich habe keine Kleiderordnung.
    Ich trage keinen Frack mit weissem Querbinder mehr. Es gibt keinen Grund dazu.
    Schmuck für Frauen lehne ich ab, aber ein Häubchen müssen sie nicht tragen.
    Praktisch und dezent.


    Und praktisch und dezent sollte auch alles weitere sein, finde ich.
    Also man kann auch einen Popanz um ein Pferdegeschirr machen..