Posts by mountie

    Dieser so wunderbare Gott, der sprach- und es wurde Licht, der mit seinen Worten die Welt erschaffen hat, er hat auch, als er auf Erden wandelte, das Wunder der Brot- und Fischvermehrung vollbracht.
    Zweifelt man daran, kann man an der ganzen Bibel zweifeln, bzw. dann muss man alles darin verwerfen.
    Weil heute sehr viel Unrecht auf der Welt geschieht, brauchen wir nicht an Gottes Allmacht zweifeln. Gott hat immer in der ganzen Menschheitsgeschichte im Großen und im Kleinem seine Hände im Spiel.
    Unser Herr der Bibel ist derselbe früher, heute und in Ewigkeit.
    Das viele Böse in der Welt darf uns nicht daran zweifeln lassen. Es ist der Weg, den die Welt selbst gewählt hat.
    Gott gibt immer so viel Licht, damit jeder der will, in finden kann. Und er gibt immer so viel Dunkelheit, damit jeder der ihn nicht finden will, in auch nicht findet.

    Hallo,


    eine schöne Buchreihe über die Siedler im Westen, allerdings Roman, gibt es von Janette Oke. Die Liebe wächst wie ein Baum usw. Wurde auch verfilmt.


    Die Buchreihe bringt sehr gut rüber, wie die Siedler gelebt haben, welche Schwierigkeiten sie hatten, die Besiedlung Richtung dem noch sehr unerschlossenen Westen usw.


    Die Filmreihe dazu ist schön anzusehen, aber der Inhalt der Bücher ist trotz Romanform sehr lehrreich.


    Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit


    Grüße Ingo

    So, nun habe ich den Film auch endlich gesehen. Es ist schon traurig, was man da zu sehen bekommt. Aber es gibt einige Lichtblicke. Mögen noch viele dieser Amischen zu dieser neueren Ordnung und zu den Missionaren finden und Hilfe und Rat bekommen. Es ist schlimm, wie einzelne Bischöfe und Älteste Leute so knechten und unterwerfen können.


    Der Link bei 3Sat Mediathek geht nicht mehr, aber auf Youtube kann man es noch schauen.

    Die ewige Diskussion zwischen dem jüdischen oder adventistischen Sabbat und dem christlichen Sonntag bringt uns nicht weiter.


    Wichtig ist ganz klar: Gott hat am 7. Tag geruht und auch uns Menschen diesen Ruhetag gegeben. Halten wir ihn wirklich zur Ehre Gottes und nutzen ihn auch zur Ruhe? Oder ist es uns wichtiger rechtzuhaben, ob es der Samstag oder Sonntag ist? Weiter oben wurde ja schon gesagt, was Paulus dazu sagt und dieser Ansicht bin ich auch. Ich bin froh um den Sonntag und halte ihn auch in Ehren. Das ist mein "Sabbat" nach sechs Tagen Arbeit.

    Nachdem ich viele Zutaten von Amishen Rezepten gelesen habe, ist mein Weltbild von gesunder Ernährung bei den Amish mehr als nur ins Wanken geraten. Bisher dachte ich immer, der hohe Zuckeranteil in vielen Rezepten sei eine Art Süssigkeitenersatz. Aber als ich jetzt diese Bilder von den Süssigkeitenregalen gesehen habe, wird mir so einiges klar. Also gesund ist das nicht.

    Hallo Leute,


    diese Woche haben wir aus dem Buch "Simple Life" gebacken und als köstlich befunden. Hier mal die Rezepte und Anmerkungen dazu.


    Schokoladenkuchen:


    2 Becher brauner Zucker (ist uns zuviel, wir haben 100g brauner Zucker genommen)


    1/4 Becher Butte1/2 Becher Kakao


    2 Becher Mehl


    1 TL Buttermilch


    2 TL Natron


    1/2 Becher kochendes Wasser


    Die ersten 5 Zutaten in einer Schüssel vermengen. Dann Natron und das Wasser dazugeben. Den Teig in eine Backform (20x30cm) füllen und etwa 45min bei 180°C backen.


    Der Kuchen ist uns gleich gelungen. Er iat ein guter Ersatz wenn man Lust auf Süsses hat. Er stillt schnell den Hunger danach und man isst davon nicht zu viel auf einmal. Zumindest ich schaffe das nicht.


    Zweiter Kuchen: Johnny-Kuchen


    1Becher Maismehl


    1Becher Mehl


    1/4Becher Zucker


    4TL


    Backpulver


    1/2TL Salz


    1Becher Milch


    1 Ei


    1/4 Becher Öl


    Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Maismehl, Mehl Zucker, Backpulver und Salz vermengen. Milch, Ei und Öl zu der trockenen Masse geben und zusammenrühren. In einer gefetteten Backform (20x20) 20-25min. backen. Stichprobe mit einem Hölzchen machen.


    Der Maiskuchen schmeckt auch sehr gut, etwas gewöhnungsbedüftiger als der Schokokuchen und trockener. Man kann ihn sehr gut mit Marmelade essen.


    Vielleicht hat jemand Lust zum Nachbacken bekommen und kann davon berichten.


    Viele Grüße Ingo

    Hallo Gisela,


    ja, ich habe mich in manchen Dingen zu ungenau ausgedrückt. Mit Homeschooling meinte ich, die Genehmigung der Gemeinschaft eine eigene Schule zu gründen. Ist möglich, aber schwer und dafür sind auch einige Familien mit Kindern notwendig, damit es sich überhaupt lohnt. Es gibt in Deutschland einige Beispiele dafür, wie christliche Eltern große Probleme damit haben und auch, welche Steine neuen christlichen Privatschulen in den Weg gelegt werden.


    Weltabgeschieden meinte ich die engere Gemeinschaft und Kontakt der eigenen Gruppe, Geschäftskontakte nach außen, Müllabfuhr, Ärzte usw. ist klar. Aber soweit ich weiß, sind sehr offene weitreichende Kontakte der Amish nach außen nicht so erwünscht. Deswegen ist es heute ja möglich, aber nicht sehr leicht, mit Amischen in Kontakt zu kommen. Soweit mal mein Verständnis dafür. Bin offen für weitere Argumente und Tipps.

    Nach einigen Dokumentationen die ich über die Amish gesehen habe und vielem Nachdenken, bin ich zu der Auffasung, dass in Deutschland nach der Rechtslage und Gegebenheiten nur ein Lebensstil der Altmennoniten möglich ist.


    Heimschule z.b. ist in Deutschland verboten. Dieser Lebensstil ist nur durchzuhalten, wenn man gleichgesinnte hat. In Deutschland gibt es türkische und russische Subkulturen mit eigenen Ärzten, Fahrschulen, Einkaufsläden, Anwälte, Friseure, Reisebüros uvm. Das schaffen sie aber nur, weil sie eine gemeinsame Sprache, Herkunft und einen noch gesund, festen Familienzusammenhalt haben. Man könnte fast sagen, Amische Verhältnisse. Alles bis auf die Weltabgeschiedenheit und Technikverzicht. Sogar ihren glauben können sie offen ausleben.


    Ich versuche schon einiges des einfachen Lebens zu übernehmen und es gelingt mir teils auch. Schöner und leichter ist es mit Gleichgesinnten in der Nähe, zur gegenseitiger Ermunterung. Und daran mangelt es wohl bei fast jedem von uns.

    Da freue ich mich aber sehr, das zu lesen. Wobei ich den Irrlehren der Mormonen und den Zeugen Jehovas nicht zustimmen kann. Dann werde ich beten, dass viele Touristen, die vielleicht als Amishbewunderer kamen, anfangen werden, sich mit dem christlichen Glauben und der Bibel zu beschäftigen.

    Hallo Martin,


    genau dieses Thema interessiert mich auch sehr brennend.


    Vielleicht muss man ihre Abgeschiedenheit auch mit der damaligen Verfolgung der Gründerzeit sehen. Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass vieles auch deshalb nicht geändert werden kann, weil es damals von Jakob Aman so beschlossen worden ist. Aber genaugenommen sind die vielen Versuchungen und Verführungen, denen wir heutzutage ausgestzt sind, schlimmer als die körperliche Verfolgung. Wir sind oft Faul, träge, gleichgültig, lau, mit vollen Kompromissen der Welt gegenüber usw. geworden. So ist von unserem christlichem Abendland nicht mehr viel übrig geblieben.


    Ein anderer Punkt ist, dass wenn zu viele Erneuerungen zugelassen werden, die Gemeinschaft nicht mehr so stark aufeinander angewiesen ist und langsam zerbröckelt.


    Zum Teil beneide ich die Amish um ihre Gemeinschaft und Lebensstil, aber vom biblischen Standpunkt her ist es nicht ganz richtig. Ihre "Gabenorientierung" geht mehr danach, wie sie sich in ihrer Ordnung einbringen und darin Leben. Mit den biblischen Gaben hat das weniger zu tun.


    Was mich besonders traurig macht, ist die Tatsache, dass tausende Touristen jährlich in die Amishgebiete fahren. Das könnten die Amish nutzen, um ihren oder besser den biblischen Glauben zu bezeugen, z.B. mit christlichen Buchhandlungen, missionarische Büchertische oder so ähnlich. Nicht aufdringlich, aber so, dass die Touris doch bemerken. Die "Engländer" müssen ja nicht gleich Amish werden, aber sie haben dann die Möglichkeit von Jesus und der Bibel zu hören.


    Ich persönlich kenne Christen, sie leben so weltabgeschieden, reden nicht einmal mit den Nachbarn, weil sie weltlich sind. Das dies aber verlorene Menschen sind, die vielleicht durch freundliche Nachbarschaft für den Herrn gewonnen werden können, sehen sie nicht ein. Gespräche diesbezüglich hatte ich schon mit ihnen. Persönliche Evangelisation und den Missionsbefehl lehnen sie ab.


    Das hat Jesus nicht gemeint, mit dem fernhalten von dieser Welt. Sondern nur fernhalten vom Geist dieser Welt.


    Grüße Ingo

    Hallo Leute,


    Heute bei der Arbeit habe ich viel über die Amish nachgedacht. Seit einigen Wochen fällen wir bei mir auf der Arbeit viele Bäume, schneiden sie klein, sortieren Reisig und Brennholz und spalten es. Natürlich arbeite ich da viel mit der Motorsäge. Ich stelle mir da die ganze Zeit vor, wie die Amish Leute das machen würden, ich müsste das mit der Handsäge usw. machen. Wer schon mal Holz gemacht hat, weiß wovon ich rede.


    Nun da frage ich mich, warum sollte ich diesem Nachstreben? Inwiefern verherrliche ich Gott, wenn ich auf eine Motorsäge verzichte? Bin ich weltlich, wenn ich fleißig mit meiner Motorsäge arbeite? Und Handarbeit ist noch genug dabei.


    Es ist mir ein großes Anliegen, Gott bei meiner Arbeit zu verherrlichen. Ich tue es, indem ich mir möglichst nichts zu schulden lassen kommen, mich kollegial und freundlich den anderen gegenüber verhalte, meine Arbeit auch wenn ich manchmal nicht so Lust habe, trotzdem gerne zu tun, um damit Jesus zur Ehre zu arbeiten. Ich arbeite so, dass ich mich dessen nicht zu schämen brauche und meine Kollegen und Vorgesetzte damit zufrieden sind. So verherrliche ich Jesus bei meiner Arbeit und lebe auch ein Zeugnis damit. In der Bibel heißt es, wir sollen nicht Menschen gefällig, sondern Gott gefällig arbeiten.


    Das sollte unser Streben sein. Ist da nicht auch ein bisschen Leben wie die Amish?


    Grüße Ingo

    Danke Gisela,


    ich muss mich noch viel ins forum einlesen.


    Leben die Beachys auch außerhalb der Amishsiedlungen. Ich meine, so Haus an Haus mit den Amerikanern? Ich meine mal so etwas gelesen zu haben.


    Grüße Ingo

    Dieses Lied kenne ich von meinen Besuchen von Russlanddeutschen Gottesdiensten.


    Es ist das einzigste Lied von denen, dass ich mir merken kann und ich besonders beim Autofahren oder wenn ich alleine bin öfters in Gedanken Singe. Im Liederbuch der Russlanddeutschen ist es drin.


    Grüße Ingo

    In unserer Gesellschaft machen sich heute viele Menschen Gedanken darüber, wie sie einfacher und entschleunigter leben können. Da gibt es viele Gruppierungen die sich damit beschäftigen. Die Amish werden dabei auch gerne mal als Beispiel oder Vorbild genannt.


    Das Buch " Die Amish- Lebenskünstler in heutiger Zeit" gibt einen guten Einblick in die Situation der heutigen Amish. Getreideland zu teuer, viele Amish müssen sogar außerhalb bei den Engländern arbeiten usw. Die Amish müssen auch ständig Kompromisse mit der Gesellschaft oder dem Staat machen. Es gibt immer neue Situationen, auf die auch wieder neue Entscheidungen gefällt werden müssen.


    Es gibt viele Aussteigerträume und einige Aussteigergemeinschaften und Dörfer, auch in Deutschland. Eine wurde hier schon genannt. Aber auch da gibt es Probleme und die Philosophie dabei ist schon etwas anders als bei den Amish.


    Die Amish halten sich "fern von dieser Welt". Darauf baut grob gesagt ihr Leben auf. In den USA ist es einfacher so zu leben, aber mit Kompromissen. Inzwischen sind die Amishkolonien auch ein großer touristischer Wirtschaftszweig geworden. Sie leben so unter der Duldung des Staates. In Deutschland gibt es diese Duldung so nicht.


    Wer leben will wie die Amisch, muss zuerst mal seine Verbindung mit Jesus in Ordnung bringen. Jesus sagte, wir leben in der Welt, aber sind nicht von dieser Welt. Es gibt einen mentalen und dann erst den praktischen Ausstieg aus dieser Gesellschaft. Sehr gut hilft da das Buch von Thomas von Kempen- Die Nachfolge Christi, um zu erkennen was ist gut und weniger gut für uns.


    Für uns heißt das, wie verhält es sich mit unserem Konsum, brauche ich alles was ich kaufe oder das, was ich will? Ausmisten zuhause ist auch mal ein guter Anfang. Wie viel Unnötiges und Nutzloses gibt es bei uns zuhause. Und was steht schon jahrelang nur herum, unbenutzt? Wie weit lassen wir uns vom Lifestyle dieser Welt beeinflussen?


    Fernseher habe ich nicht, das Programm ist eine Beleidigung der Intelligenz. Es gibt auch mal eine Perle ab und zu im Programm, aber dewegen melde ich den Fernseher nicht an. Aber ich kann Videos und DVDs schauen. Mein eigenes Programm. Auf Strom verzichten ist Quatsch, aber ich brauche auch nicht jedes elektrische Gerät. Schon gar keinen elektr. Dosenöffner oder Schneidemesser. Aber wir sind trotzdem in der Lage, einen Mehrtägigen Stromausfall zu überstehen. Mit Gaskocher, Kerzen, Petoliumlampen usw.


    Wir kochen nur frisch und keine Fertigprodukte. Einen eigenen Garten haben wir leider nicht. Ich sammle viel Wildpflanzen und Wildgemüse und Kräuter, Tees usw. Ein Hobby von mir und mein Gartenersatz. Unsere Kleidung ist praktisch, immer sauber und zeitlos. Den neuesten Trend brauchen wir nicht. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mir dafür die richtige Partnerin gegeben hat. Wenn der Partner nicht mitzieht, ist das Leben "Fern dieser Welt" nicht einfach zu leben.


    Johannes schreibt:"Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist." Wir müssen lernen, in dieser Welt zu leben und zurechtzukommen, aber nicht ihrem Einfluss zu erliegen. Dafür muss man nicht abgeschieden leben.


    Grüße


    Ingo