Posts by Igelliese

    Ich lebe auf dem Lande, in einer wirklich kleinen Stadt, aber selbst hier gibt es mindestens drei Stoffläden mit allen nur erdenklichen Stoffen - auch solche, die Du suchen würdest... Einfach mal das Internet abschalten und einen Spaziergang durch die nächstgelegene Stadt machen, Du wirst überrascht sein. Außerdem gibt es immer wieder auch Stoffhändler, die "herumziehen", zu bestimmten Zeiten im Ort sind, immer wieder kommen, ihre feste Route haben...

    Entweder habe ich das hier am falschen Platz gepostet, oder die Amishen feiern das nicht? Gibt es diesbezüglich keine Rezepte ?


    Liebe Grüße

    Hallo Igelliese,


    Es gibt in England, in Shropshire eine Gruppe von Conservative Mennonites... wenn Du überhaupt erstmal Schnuppern möchtest, dann wäre das vielleicht ein kleinerer Schritt. Kein Visum nötig, Reise ist nicht so weit, 150€ mit dem Bus...


    Gruß,
    Holzer


    Ich wusste gar nicht, dass so eine Art des Lebens in Europa möglich ist? Irgendwie habe ich immer gelesen, dass deren Einstellungen nicht mit den Gesetzen hier kompatibel sind... Vielleicht habe ich was falsch verstanden?
    Ich möchte eigentlich ganz gerne nach Amerika, um den dorten Akzent zu lernen, je näher an Kansas desto besser...
    Lieber Holzer: Wie kann ich der von Dir vorgeschlagenen Gemeinde Kontakt aufnehmen? Hast Du / Dein Freund eine Adresse, an die ich mich wenden könnte, ohne gleich dahin fahren zu müssen?


    Holzer " " um Deinen Namen war ein Augenaufschlag ;-)
    Liebe Grüße und besten Dank!

    Ich habe Frau Bauman auf "facebook" gefunden (nicht, dass Du jetzt denkst, mein Leben würde sich nur auf dieser Seite abspielen!) und sie in meinem unbeholfenen Englisch einfach mal angeschrieben... Ich hoffe auf Antwort...


    Vielen Dank für den Link, ich werde ihn mir in aller Ruhe anschauen.


    Liebe Grüße!

    Ich habe wirklich gestöbert und herausgefunden, dass es selbst in Kansas 11 verschiedene Gemeinden gibt (das Endziel meiner Studien und Reise wäre tatsächlich dieses Land), aber keine Seite, wo ich direkt Kontakt zu irgendjemandem aufnehmen konnte...


    Nur Möbel, die könnte ich über diese Seiten gut einkaufen ...


    Könnte ich mit Rosanna Kontakt aufnehmen?

    Ich habe gesehen, dass es auch in Kansas 11 verschiedene Gemeinden gibt. Wie kann ich zu diesen Kontakt aufnehmen? Ich möchte nicht einfach irgendwo hinfliegen, ohne zuvor wenigstens brieflich Kontakt gehabt zu haben... Sodass ich wenigstens sicher sein kann, dass die MÖGLICHKEIT bestünde, eine Zeit lang "aufgenommen" zu werden...

    Ich kann kein Empfehlungsschreiben einer Gemeinde liefern, weil ich bisher noch keiner angehöre... Und was würden sie mit einem deutschen Referenzschreiben meines Arbeitgebers anfangen?
    Ich plane eine evtl. Reise für nächstes Jahr, mein Englisch ist eher bescheiden... Warum ist jetzt die beste Zeit? Die Erntearbeit ist doch fast beendet?

    Hallo ihr Lieben,


    ich weiß, am 12.10. ist Thanksgiving - und ich wollte fragen, ob das bei den Amishen auch gefeiert wird und ob ich einige schöne, traditionelle Rezepte für Truthahn, Beilagen und Nachtisch bekommen könnte?


    Dank im Voraus,
    mit lieben Grüßen,
    Igelliese

    Liebe Gisela,


    gibt es denn eine Möglichkeit, das vorab zu klären? Ich frage, weil ich selbst das gerne machen würde, jedoch nicht einfach "loslaufen" will. Es wäre schön, vorab z. B. einen Schriftwechsel aufbauen und die Gewissheit zu haben, dass man mich nehmen würde... Ist das möglich?


    Mit lieben Grüßen,
    Igelliese

    Ihr Lieben,


    ich habe keinen Blog dieser Art gefunden, obwohl ich mir fast sicher bin, dass diese Frage schon einmal gestellt wurde...


    Ist es möglich, eine Zeit lang mit den Amishen zu leben? Ich dachte an ein halbes oder auch ein ganzes Jahr, vor allem, um die Sprache (Englisch) zu lernen und die Lebensart kennenzulernen? Wenn ja: Wo und wie ist das möglich und wo könnte ich Hilfe erhalten, um eine Reise dieser Art vorzubereiten?


    Danke schon jetzt für Eure Antworten!

    Das Weihnachtsbäumlein


    Es war einmal ein Tännelein
    Mit braunen Kuchenherzlein
    Und Glitzergold und Äpflein fein
    Und vielen bunten Kerzlein:
    Das war am Weihnachtsfest so grün
    Als fing es eben an zu blühn.


    Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
    Da stands im Garten unten
    Und seine ganze Herrlichkeit
    War, ach, dahingeschwunden.


    Die grünen Nadeln war´n verdorrt
    Die Herzlein und die Kerzlein fort.
    Bis eines Tags der Gärtner kam
    den fror zu Haus im Dunkeln,


    Und es in seinen Ofen nahm-
    Hei! Tats da sprühn und funkeln!
    Und flammte jubelnd himmelwärts
    In hundert Flämmlein in Gottes Herz.


    Christian Morgenstern
    1871-1914


    Es ist das schönste Gedicht, das ich kenne - ich wünsche allen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest!

    Ich schwelge oft hier auf diesen Seiten und denke mir dabei, wie es wäre, wenn ich mein Leben nochmals bestimmen und wandeln könnte.


    Aber mal ehrlich: Wer von uns kann den nun schon eingeschlagenen Weg wieder verlassen, um sich auf völlig neue, unbequeme, sperrige Pfade zu begeben? Und wer hat wirklich den Mut dazu, selbst wenn er sein Schicksal nochmals beeinflussen könnte? Hier wird immer wieder davon gesprochen, von einem "was-wäre-wenn" und so. Aber ich habe noch nichts gelesen von Menschen, die tatsächlich das Ruder herumgerissen hätten.


    Wir alle haben unsere Verpflichtungen: Kinder, Familie, Erwartungen von außen, Arbeit und Lebensunterhalt im Allgemeinen, Partner... Wer kann sich tatsächlich aus den gesellschaftlichen Normen und Erwartungen herauslösen, um mit allem zu brechen, was ihn bisher bewegte und bestimmte?


    Ich kann das nicht, vielleicht, weil es mir an Mut fehlt, zu einem Aufbruch. Dafür habe ich um so mehr Angst, den restlichen Halt in einer Familie zu verlieren, die dem völlig abgeneigt gegenüber steht. Ich habe Angst, mich von einem Partner zu trennen, der eine Entscheidung meinerseits, "abgesondert" und "besonders" zu leben, wie es hier beschrieben wird, niemals tolerieren oder unterstützen würde, der im Gegenteil niemals auch nur einen Gedankengang mitverfolgen würde, auf positive Weise.


    So denke ich mir immer wieder: Was würde tatsächlich übrig bleiben, sollte ich mich tatsächlich für ein "etwas amischeres Leben" entscheiden? Was, wenn ich keinen Anschluss finden würde an eine Gruppe, Gruppierung, Gemeinschaft - und sozusagen den Boden unter den Füßen verlieren würde?!


    So bleibt mir letztendlich nur, einige Regeln für mich im "normalen" Alltag aufzustellen: Ich besitze kein Handy. In meinem Zuhause gibt es weder Internet-, noch Fernsehanschluss. Ich habe keine Mikrowelle, aber einen Gemüsegarten, den ich noch erweitern möchte, sofern es Platz und Zeit erlauben. Ich lese in der Bibel... Was alles insgesamt herzlich wenig ist, ich weiß, aber es ist alles, was ich seither zu tun vermochte...


    Herzliche Grüße, Igelliese

    Hallo! - Vielen Dank für Deinen TV-Tipp; natürlich musste ich mir diesen Film gleich ansehen...


    Ich kann mich nur der vorherrschenden Meinung anschließen, dass diese Menschen durch die Kleinhaltung und Unwissenheit in ständiger Angst leben. Ich finde es traurig, dass vor allem die jungen unter ihnen keine Chance haben, selbstbestimmt zu leben und wenigstens sanfte Veränderungen vorzunehmen... Und ohne wenigstens ein wenig lesen und schreiben zu können, sind sie praktisch Gefangene ihrer Dörfer, denn außerhalb dieser Vorschriften und ohne das Wohlwollen der Gleichgesinnten könnten sie praktisch nicht existieren. - Das finde ich entsetzlich!