Posts by Spyder

    Tobi_93 !

    Soo schnell wirft man die Flinte nicht ins Korn.Hab Geduld .

    Grüsse von Spyder, der auch ein interssantes Forum verlassen wollte weil einige Fanatiker es zu bunt trieben.die guten Freunde haben mich überredet doch zu bleiben und habe es nicht bereut.

    Fasel !

    Welche Doku kannst du denn empfehlen, die kein vor die Kamera treten und Einblick in ihre Lebensweise geben, bietet?

    Vom träumen kommen wir auch nicht weiter. Für mich aus reiferer Generation war es sehr Interessant wie sich engl. und amishe Teenager im fremden Land anpassen -wollen -können oder nur vorspielen. Welche Erkenntnisse sie dabei gewonnen haben und ihr zukünftiges Leben gestalten werden, währe sicher eine 2. Doku wert.

    Liebe Freunde!


    Gestern hat Heidemarie mit ihm telefoniert und danach er mit mir.

    Seine Antwort auf unsere Frage: Diese TV-Doku hat nach Ansicht der New Order-Amish, einen grossen Schaden angerichtet. Sie sind durch die TV-Doku Gage und die Luft der modernen Welt etwas Grössenwahnsinnig geworden. Sind den Beachy-Amish begetreten und fahren Sportautos. Unser Brieffreund sieht das sehr besorgt, weil es ein schlechtes Licht auf ihre bescheidene -heile Welt wirft. Wie schnell ein davonlaufen und wechseln möglich ist. Wir, die meisten in unserem Land werden als Kinder getauft und bleiben bei der Kirche bis zum Tod. Nur wenige wechseln in eine andere Glaubensrichtung. Bei Kirchenskandalen ist eine Welle von Austritten zu erwarten.

    Mehr war leider nicht zu erfahren von unseren Brieffreund aus Ohio, der diese Geschichte mit Scham sieht.


    Liebe Grüsse von Josef.

    Ab Donnerstag Abend waren sie bei Familie Kerndler in Pöchlarn eingeladen, die Lehrer im Stiftgymnasium Melk sind.

    Der Erlebnissbericht ist sehr mitfühlend von Heidemarie aufgezeichnet.


    Mein Mann, unsere kleinen Kinder und ich, haben fünf inspirierende Tage mit Mark und Tim erbracht. Die Gespräche mit den zwei besonderen Männern haben uns nicht nur zum Nachdenken angeregt, sonder auch unser Wissen über das Leben der Amish vertieft, wobei wir endlich authentische Erfahrungsberichte erhielten, und wir so wirklich verstehen konnten, worum es den Amish in ihrer Sicht und Lebensweise geht.


    Was die gemeinsamen Aktivitäten betrifft, haben wir einen Ausflug auf die wunderschöne Alm Hochreit in Göstling, von dort eine Wanderung durch ein Hochmoor unternommen. Im alten Bauernhaus genossen wir typisch österreichische Gerichte.

    Am nächsten Tag zeigten wir Mark und Tim einen anderen unserer Lieblingsplätze, den Edlesberger See im Waldviertel. Diese Gegend wird auch "Klein Skandinavien" genannt. Trotz kühler Temperaturen sind wir mit Tim in unseren Kanu im See herumgepadelt, während Mark, eingehüllt in eine Decke, den Ausblick auf den See und die Ruhe genoss. Eine Wanderung rund um den See schloss den schönen Tag ab.

    Tim liebte unsere Aktivitäten in der Natur und war glücklich wenn er die Gegend per pedes erkunden konnte. Er war sehr freudig bei der Arbeit mit den Tieren und sehr wissbegierig.

    Ausserdem hatte er zum ersten mal in seinen Leben die Chance, Trampolin zu springen. Das war ein erfreulicher Anblick! Auch um unsere Kinder bemühte er sich liebevoll mit beruhigenden Liedern.


    Nach diesen Ausflügen in die Natur folgten an den darauffolgenden Tagen kulturelle Unternehmungen. Die Führung durch das Schloss Artstetten erfreute besonders den äusserst belesenen ehemaligen Lehrer Mark S. Curtis und auch ich war fasziniert. Die Führerin betonte, sie habe noch nie zuvor einen Touristen gehabt, der all ihre geschichtlichen Fragen korrekt beantworten konnte. Statt einer Stunde erzählte sie drei Stunden von der Geschichte Österreichs.

    Am Sonntag haben wir den Gottesdienst in der Basilika Mariataferl besucht, von wo man einen besonderen Weitblick geniessen kann.

    An unseren letzten Tag nahmen wir die beiden in unser Gymnasium mit, wo sie in zwei Unterrichtsstunden in den vierten Klassen den Schülerinnen einen wundervollen Eindruck in ihr Leben gaben. Die Worte von Mark und Tim werden den Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben. Nach den Vorträgen nahmen Mark und Tim an einer interessanten Führung durch das Stift Melk teil.

    Am letzten Abend ließen wir die gemeinsame Zeit, bei einem köstlichen Abendessen Revue passieren.

    Es vergeht kaum ein Tag an dem wir nicht von unseren amerikanischen Freunden sprechen, die Ausdrücke ihres altdeutschen Dialektes verwenden oder darüber nachdenken wie wohl Mark und Tim in gewissen Situationen handeln würden.


    Wir danken unseren Freund Josef und Gisela überaus, das sie uns zu diesen besonderen, einzigartigen Freunden verholfen haben.


    Also nun hoffe ich ,das ich euch einen Einblick in eine Reise der Amish-Brieffreunde geben konnte.



    Liebe Grüsse von Josef.

    Liebe Freunde!

    Bitte um Entschuldigung das es länger als erwartet gedauert hat. Keiner will gerne mit Grippe angesteckt werden, wenn man im Vorjahr mit 5 Spitalsaufenthalten belastet war.


    Am 15.10. wurden die Beiden von dem Norikerbauern Franz Fichtinger aus dem östlichen Mostviertel bei Hürm St. Pölten abgeholt und zu der Besichtigung der Bergbauern-Fachschule-Hohenlehen-Bezirk Amstetten mit Almbewirtschaftung eingeladen um mit Lehrern und Schülern zu Diskutieren.

    Die Wichtigkeit des Erhalt der Bergbauern durch ihre besondere Solidarität und Zusammenhalt, die den Amishen ähnelt, erhalten bleiben muss. Sie sind auch sehr religiös und beten täglich mehrmals. Flachlandbauern neigen zur Industriellen Argrarwirtschaft und Massentierhaltung.

    Die Tage bei Franz verbrachten sie mit Vomittags am Hof, Kutschenfahrten mit seinen Norikerpferden die sie noch nie gesehen haben. Noriker sind eine über 2000 Jahre alte Kaltblutrasse. Nachmittags Besuch eines grossen Gestütes mit ca 70 Noriker aller Farbschläge. Besuch grosser Reitsportbetriebe und eines Bauernmuseum. Der Gottesdienst in der Basilika Mariazell und die Schallaburg wurde besucht.

    Mark war sehr an der Geschichte Österreichs und Gedenkstätten interessiert. Tim war sehr Hilfsbereit und an den Handwerklichen Tätigkeiten wie Holz Schnitzen begeistert, da Franz eine Herrgott schnitzer ist und für Tischlereien besondere Ziermuster machen kann. So nützte Tim jede freie Minute das Zopfmuster schnitzen zu erlernen.

    Die Familie von Franz war sehr Beeindruckt von ihrer Dankbarkeit in ihren Gebeten und auch von ihrer Bescheidenheit.

    Der Mostviertler Dialekt ist dem Bayrischen und Schwäbischen ähnlich den sie gut verstehn wenn man langsam spricht.

    Habe ihnen die Amish Filme, welche öfters in den Medien -Kreuz&Quer-BibelTv gezeigt werden, die auf Youtube gespeichert sind, gezeigt.

    Die Amish in dem Mountains gefiel ihnen gar nicht, das Ende war zu schockierend, dagegen die Teile von Unter Amishen waren sehr amüsant, die Familie Miller kennt er Persönlich. Auch meine Filme vom Kutschenfahrsport begeisterten ihn, ich müsse unbedingt zu ihm kommen und seine Pferde trainieren, da vergeht noch viel Zeit, bis ich die Bibel Amishgetreu studiert habe um als Gast aufgenommen zu werden. Eingeladen werde ich schon 8 Jahre, Gesundheitliche Tiefschläge haben eine Reise verhindert und die Angst, in einen amerikanischen Spital zu landen.

    Liebe Freunde!


    Leider habe ich ihn nicht genauer über den Flug gefragt, nur wie es war -sehr anstrengend- er hatte eine Sauerstoffflasche mit und braucht zum gehen einen Stock. Er war vor 5 Jahren schon mit Freunden in der Nähe von München zu Besuch, vor 2 Jahren eine Reise nach China. Warum er so viel reisen darf, werde ich von meinen Freunden erfahren. Ich war zur Besuchszeit bei mir gesundheitlich sehr angeschlagen mit Atemnot und Husten. Vor und nach dem Besuch im Spital wegen Wasser in der Lunge.

    Ich bitte um etwas Geduld für die nächsten Teile, Habe meine Freunde, wo Mark und Tim die letzten 10 Tage verbrachten gebeten alles aufzuschreiben was sie mit ihnen unternommen haben. Im Jänner sind alle Familienmitglieder an Grippe und Erkältung erkrankt, sodass ich sie noch nicht besuchen konnte. Sobald es möglich ist kommen die nächsten Teile etwas genauer.

    Am Vortag ihrer Abreise waren sie im Stiftgymnasium Melk wo ihre Gastgeber, Proffessoren Lukas & Heidemarie Kerndler, ihnen und ihren Studenten die Möglichkeit gaben, Interessante Diskussionen zu führen. In der Homepage des Stiftgymnasium Melk, unter Leben lernen, am 23.10.2018, ist ein Bericht mit Bild von Ihnen. Ansonsten haben sie Fotografieren abgelehnt und wir haben ohne darum zu bitten, darauf verzichtet.

    Erstaunt war ich über Marks PC Kenntnisse, die er sich als Lehrer mit Zugang in Bibliotheken angeeignet hatte. Fernsehen hat eine magnetische Wirkung und können sich nicht satt sehen.


    Grüsse von Josef.

    Grüss dich Thoma!

    Für ein Selbstständiges Reisen konnte ich ihnen kein Rennpferd mit Buggy zu Verfügung stellen, konnten auch nicht mit dem Auto fahren. Wir hatten immer einen halben Tag zuhause etwas mit unseren Pferden unternommen. Nachmittags eine Reise zu Sehenswürdigkeiten. Wir haben sehr viele Marterl (kleine Kapellen), die einem Heiligen geweiht sind, oder ein Bauer suchte bei Gewitter Schutz unter einen Baum den dann der Blitz getroffen hat. Diese Marterl liegen am Rande eines Dorfes und laden jeden Vorbeikommenden zum Gebet ein. Im Mai hält jede Pfarre ihre Gottesdienste dort ab. Fr-Sa-So.

    Verfolgung und Holocaust ist derzeit ein gemiedenes Thema. Orte an denen Juden gerettet wurden interessierten sie sehr. Sie selber wollen nicht für Juden gehalten werden, was aber sehr oft passiert.


    Grüsse von Josef.

    Grüsse Euch!


    Es könnten noch 2 Teile dazukommen, wenn es euch interessiert, was ich bezweifle, da noch keine Fragen gestellt wurden.

    Erst am 22.1 habe ich die Weihnachtspost von Tim erhalten, welche voller Dankbarkeit für die vielen schönen Erlebnisse bei uns waren.


    Liebe Grüsse von Josef.

    2 .Teil


    In den 14 Tagen mit Sonnenschein verbrachten sie 5 Tage bei mir, die restlichen bei 2 weiteren Freunden, die ihnen ebenfalls die Sehenswürdigkeiten von Niederösterreich zeigten.


    Die beiden sind, der pensionierter Amish-Lehrer Mark Curtis/66 und Tim Schlabach/42 Küchenmöbelerzeuger bei seinen Bruder.


    Meine engl. Kenntnisse habe ich mit Kursen bei Babbel aufgefrischt und mit langsamen Hochdeutsch konnten wir uns gut verständigen.


    Der Tag begann wie üblich mit Morgentoilette, für mich mit Pferde versorgen und Morgentoilette, danach Morgengebet und Frühstück. In Gebeten zuhause, wurde viel Danksagung ausgedrückt. In Gasthäusern wurde still gebetet. Am 2. Tag machten wir eine Statdbesichtigung und der Kirche neben der Donau, wo auch mehrere Schiffsreisend auf ihr Schiff warteten. Als wir so am Donauufer standen ging Mark plötzlich auf eine kleine Gruppe zu und begrüßte sie. Es waren Landsleute aus OHIO, die er an ihren Gesprächen erkannte, so klein ist die Welt.


    Es folgten Gestütsbesuche, Haflinger, Vollblutaraber und ein nationales Kutschen Fahrtunier, das ihnen besonders gefallen hat, mit interessanten Gesprächen des beurteilenden internationalen Bewertungsrichter. Nur unsere Sitznachbarn bekamen schiefe Blicke wenn Mark in guter Absicht bei gefallen „Schöne Gäule“ sagte. Ich musste ihm erklären das Gäule bei uns ein sehr beleidigendes Wort für unsere geliebten Pferde ist, und für sterbende Pferde gilt. Eine Kutschenfahrt mit meinen Pferden durch die schöne Landschaft war Pflicht.


    Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in der Stadtkirche, welche der Altpfarrer zelebrierte. Nach dem Verlassen der Kirche versammelten sich mehrere Interessierte zu einen Gespräch mit Mark und Tim. Als letzter verließ der Pfarrer die Kirche. Mark begrüßte den Pfarrer, stellte sich vor und sagte „ich bin ein Amish“. Der Pfarrer schüttelte den Kopf, die kenne ich nicht und eilte schwups davon. Der Jungpfarrer, der eine Frühmesse gehalten hat, hätte weltoffen und freundlich reagiert. Am Nachmittag wurde das grösste Bauernmuseum des Landes besucht. Am Montag nach dem Frühstück wurden sie von einen Freund und Norikerbauern für die nächsten 5 Tage voller Erlebnissen, abgeholt.


    Der nächste Teil folgt.

    L.Gr.Josef.

    Liebe Forumfreunde!


    Nun habe ich es nach langer Zeit geschafft, mit Kennwort vergessen, ein neues Kennwort anzufordern. Das notierte-gespeicherte wurde nicht angenommen.


    Ich bin euch einen Bericht über den Besuch meiner Brieffreunde aus Ohio schuldig. Seit 8 Jahren pflege ich eine Brieffreundschaft mit einen Amish Lehrer in Pension, welche mir unsere geschätzte Frau Gisela vermittelt hat Ihr gilt mein grosser Dank.

    Zu dieser Zeit war ich noch halbwegs Gesund und voller Hoffnung mit einen Pferdefreund die Horse-Progressdays zu besuchen, wozu mich mein Brieffreund Mark eingeladen hatte. Aus gesundheitlichen Gründen Herz-Kreislauf-Schlaganfall, wurde dieser Traum nicht erfüllt. Die letzten 3 Jahre hatte er die Idee, wenn ich nicht kommen kann, so kommen sie zu mir. Erst waren zu viele Hochzeiten, dann verstarb sein Vater zu geplanter Reisezeit. Nun im Vorjahr war frühzeitig geplant und gebucht worden. Wo und wie lange er wo bleiben will. Am 9.10.2018 um 9.20 Uhr waren sie vom Flughafen Wien/Schwechat abzuholen. Die Begrüssung war sehr Herzlich und Erfreulich. Das Wetter Wunderbar.


    Morgen folgt der nächste Teil meines Berichtes

    L.Gr.Josef