Posts by Keturah

    In der Sozialistischen Tageszeitung neues deutschland war am 10. März ein Artikel über die Amisch mit dem Titel "Die konservative Utopie". Es war interessant, mal aus linker Sicht was über die Amisch zu lesen. Ich lese diese Zeitung nicht, aber meine Oma hat gedacht der Artikel könnte mich interessieren und ihn mir mitgebracht. Der Artikel ist leider online nur als Abonnent nachzulesen.


    Weiterhin war in der Zeitung aber noch ein Artikel über ein Ökodorf in Deutschland. Diesen könnt ihr hier lesen.
    Ich denke es könnte einige hier, die die Amisch nur wegen ihres Gemeinschaftslebens und wegen ihrer Naturverbundenheit bewundern. Und etwas gegen Handys und Autos haben.
    In dem Artikel wird allerdings mehrfach betont, dass es "ein Dorf ohne Kirche" ist.


    Liebe Grüße


    Keturah

    Rezepte aus dem Englischen zu übersetzen ist echt schwer...
    Nicht allein wegen der anderen Maßeinheiten
    Leider weiß ich auch nicht imme rgenau, was gemeint ist. In dem letzen Rezept, wo sie etwas mit "bread" schrieb, war eindeutig Toastbrot gemeint, aber hier bin ich mir nicht 100% sicher. Würde aber auch eher zu Toast tendieren, da die Amis es nicht so haben mit Brot, wie wir es kennen...


    Ich denke schon, dass mit 1 quart corn ein Volumen von ca. einem Liter Mais gemeint ist.


    Hier sieht man die Größe eines "quart-Gefäßes" Da könnte 1 Liter shcon hinkommen...


    Aber leider bin ich mir auch da nicht ganz sicher ?(

    Auf der Seite , wo die Kolumne wöchentlich auf Englisch gepostet wird gibt es die Möglichkeit, Kommentare abzugeben. Dort wird auch gerade diskutiert. Ich habe mir mal erlaubt einen Beitrag zu kopieren:


    Wendy says: March 5, 2012 at 5:16 pm

    Quote

    Please don’t eat the brains!
    My father died of Crutzfeld-Jacob disease (the human form of “mad
    cow”). One of the ways it is spread is by eating the brains or nerve
    tissue (spinal material) of infected animals. It is not an easy way to
    die, and there is no cure. Animals that are butchered young will not
    have had time to develop symptoms. Sorry to be negative – but this is a very dangerous practice.

    Wenn jemand mit seinem Englisch nicht so weit kommt, kann er gerne fragen...
    Aber ich denke, das ist ziemlich eindeutig.

    Im Englischen steht "canned". Das Wort kann sowohl "eingemacht" als auch "in Dosen" bedeuten. Ich hab auch noch nie Fleisch in Dosen oder Einmachgläsern gesehen... ?(



    Gehirn hab ich auch noch nicht gegessen und hab es auch nicht vor. Lovina schreibt aber nur, dass es aussieht wir Huhn und nicht, dass es so schmeckt. Sie hat es ja selbst auch noch nicht gegessen.
    Ich finde es übrigens bewundernswert, dass sie es, obwohl sie es selbst nicht mag und eher eklich zu finden scheint, trotzdem für ihren Mann zubereitet. Das würde mich glaub ich ganz schön Überwindung kosten...

    Die Amische Köchin


    von Lovina Eicher


    Es ist 7 Uhr früh und unsere sechs jüngeren Kinder sind schon in der Schule. Ich dachte, ich schaffe es diese Kolumne diesen Morgen fertig zu schreiben. Ich habe eine Erkältung, die mich heut Nacht wach gehalten hat. Deswegen bin ich ziemlich müde und es hilft nichts, wenn ich an die vor mir liegende stressige Woche denke.


    Freitag Abend schlachteten wir eine 1280 Pfund (580 kg) schwere Kuh. Wir sind froh, dass es kalt geblieben ist. Das Thermometer zeigte 20°F (-7°C). Bei den milden Temperaturen im Winter kann es schwierig sein Vieh zu schlachten. Die Mädchen und ich planen, das Fleisch morgen zu verarbeiten. Joe und die Kinder werden helfen, wenn sie nach hause kommen. Ich mag es Fleisch zu schneiden, obwohl es viel Arbeit ist.


    Heute Morgen haben wir Wäsche gewaschen, weil Elizabeth heute Nachmittag arbeiten gehen wird. Während Elizabeth arbeitet, planen Susan und ich die Tische für das Fleisch vorzubereiten. Wir wollen alles fertig haben, damit wir morgen die große Aufgabe in Angriff nehmen können. Hoffentlich fühle ich mich bis dahin besser. Ich werde ein bisschen einmachen, aber nicht so viel wie normalerweise. Es ist so viel einfacher, alles einzufrieren. Ich mag eingemachte Rinderstücke für Suppen und eingemachtes Hackfleisch für Kasserollen. Die Sonne scheint schon hell, aber nächste Woche wird es durch die Zeitumstellung eine Stunde später sein. Ich freue mich immer zu sehen, wenn die Sonne rauskommt, aber jetzt wo wir die Solarmodule haben, um den Gefrierschrank zu betreiben, freue ich mich noch mehr.
     [Blocked Image: http://www.oasisnewsfeatures.com/wp-content/uploads/2012/03/freezer.jpg
    
    Wir wollen sehen, wievielt Platz wir noch im Gefrierschrank haben, nachdem das Fleisch fertig ist. Wenn wir noch ausreichend Platz haben, werden wir vielleicht ein oder zwei Schweine schlachten, wenn das Wetter kalt genug bleibt. Ich hab immernoch ein paar Tüten mit Wurst vom letzten Jahr im Gefrierschrank. Ich verbrauche die Wurst meistens, wenn ich Chilli-Suppe oder Bratensoße mache. Ich benutze sie auch manchmal für Kasserollen oder Pizza. Eine Person kann nicht dankbar genug dafür sein, wenn genug Fleisch für ein weiteres Jahr im Haus ist. Und ehe wir uns versehen wird die Gartenzeit wieder anbrechen. Der Garten hilft uns auch, die Gläser mit Lebensmitteln zu füllen. Gott ist gut zu uns gewesen. Lasst uns nicht vergessen, uns Zeit zu nehmen um IHM für die Segnungen zu danken!


    Unsere Gedanken und Gebete wenden sich den Familien zu, die letzte Woche von den Tornados getroffen wurden. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen beim Wiederaufbau. Obwohl wir nicht im Tornadogebiet leben, ist einer von den großen roten Eichenbäumen in unserem Hof bei einem Sturm entwurzelt worden. Wir sind sehr dankbar, dass die Kinder zu der Zeit nicht zu hause waren, weil sie draußen gespielt haben hätten können. Gestern Abend war es schön sonnig mit Temperaturen über 60°F (15°C).


    [Blocked Image: http://www.oasisnewsfeatures.com/wp-content/uploads/2012/03/solarpanels.jpg]


    Gestern hatten wir einen netten Überraschungsbesuch von Joes Onkel Solomon aus Ohio. Der Sohn von Joes Cousin war auch mit dabei. Die Mädchen und ich haben gerade Frühstück gemacht, also haben wir gemeinsam gefrühstückt.. Auf der Speisekarte standen Eier, Bratkartoffeln, Schinken, Schweizer und Colby Käse (Cheddar), gebratenes Gehirn, das ich von der Kuh hab, die wir geschlachtet haben. Onkel Solomon half Joe es zu essen. Ich dippe es in Eier, rolle es in Mehl und brate es dann. Wenn man es rausnimmt sehen sie aus wie Hühnerbrüstchen. Du könntest damit jemanden hereinlegen, sosehr sieht es nach Huhn aus. Ich habe es noch nie probiert und ich denke, ich werde es niemals tun, aber Joe mag es. Ich hab Joe gesagt, dass ich froh bin, dass es für ein weiteres Jahr vorbei ist. Drei Jungs haben das Gehirn gekostet und gesagt, es würde gut schmecken, aber keiner hat nach einer zweiten Portion gefragt. Das Highlight des Schlachtens für unsere Familie ist es mal wieder "rare beef" zu haben. Das ist Steak, das in sehr dünne Scheiben geschnitten und nur wenige Sekunden auf jeder Seite gebraten wird. Großvater Graber hat viel Pfeffer dran gemacht. Auch Mama hat ihres stark gepfeffert. Joe und ich mögen unseres sehr pfeffrig, aber die Kinder mögen nur wenig. Deshalb brate ich immer ein Steak mit viel Pfeffer und eins mit weniger für die Kinder.
    Letzte Woche wohnten Jacob, Emma Joe und ich der Beerdigung einend Cousins zweiten Grades in einer benachbarten Gemeinde bei. Er war ein Diener dieser Gemeinde und 69 Jahre alt. Unser Mitgefühl geht an die Familie.
    Weil es Schlachtzeit ist, dachte ich ich könnte ein gutes Kasserollenrezept mit euch teilen.
    BEEF%20CHUNK%20CASSEROLE
    1 pound canned beef chunks (500g Rinderstücken aus der Dose)
    3 Eier
    2 cups Milch
    1 cup geschnittene Zwiebeln
    2 Esslöffel Butter
    6 Scheiben Brot (gewürfelt)
    1 /2 Teelöffel Salz
    1 quart corn (ca. 1 Liter Mais)
    1 cup geriebener Käse
    Gib das gekochte Fleisch in eine Auflaufform. Verrühre Eier, Milch und Salz und füge Brotstückchen, Mais und Zwiebeln hinzu. Bedecke admit ads Fleisch. Schmelze die Butter und gib sie darüber. Backe es bei 180°C 30 Minuten lang. Nimm die Kasserollen aus dem Ofen und verteile den Käse darüber und back es nocheinmal bis der Käse geschmolzen ist.

    20. Februar 2012


    Die Amische Köchin von Susan Eicher


    Ich hoffe es geht allen Lesern gut. Ich bin Susan, Lovinas zweitälteste Tochter und ich bin 16 jahre alt. Letzte Woche habe ich beschlossen die Kolumne zu schreiben, weil meine Brüder und Schwestern Freitag und Montag zu hause sein werden. Das sind ihre Winterferien. Mama schreibt die Kolumne normalerweise Montag morgens, aber ich dachtemit allen Kindern zuhause wird es besnders laut und geschäftig zugehen. Also dachte ich, ich helfe ihr ein bisschen und schreibe die Kolumne! Ich bin kein sehr guter Schreiber, aber ich werde mein bestes geben.


    Ich bin gerade erst reingekommen, nachdem ich mit Minnie gearbeitet habe. Minnie ist ein Miniaturpony, das ich für eine Familie in unserer Kirche trainiere. Ich möchte Minnie so zähmen, dass sie in der Lage sein werden, mit ihr zu fahren. Minnie ist ein sehr kleines Pony, aber sie ist stark. Sie zieht unseren kleinen Ponywagen problemlos. Ich mag es wirklich sehr, mit ihr zu arbeiten, sodass es schwer wird, zu sehen, wie sie zurück zu ihren Besitzern, wenn sie vollständig trainiert ist. Unser Miniaturpony Tiger war der erste. Tiger ist eine größere Art von Miniaturpony. Er ist ein hengst und war viel schwerer zu trainieren als Minnie. Er ist auch viel bockiger und nicht so sanftmütig wie Minnie. Ich würde Tiger in bezug auf Kinder nicht so sehr vertrauen wie Minnie. Jedes Pony oder Pferd hat eine andere Einstellung. Ich habe das wirklich schnell gelernt nachdem ich einmal von unserer Stute Ginger gegen das Bein getreten worden bin. Das hat mir einen großen Schrecken eingejagt und hat mich gelehrt, immer vorsichtig zu sein, weil ein Pferd einen verletzen kann. Ich mag es wirklich gern mit Ponys und Pferden zu arbeiten. Es ist mein allerliebstes Hobby. Mein Traum ist es eines Tages eine große Pferderanch zu haben. Vielleicht wird es niemals passieren, aber es tut ja nicht weh, zu träumen. Gott hat einen Plan für jeden und es könnte nicht das sein, was wir wollen. Ih möchte akzeptieren, was auch immer sein Plan für mich ist.


    [Blocked Image: http://www.oasisnewsfeatures.com/wp-content/uploads/2012/02/minnie6.jpg]
    MINNIE


    Ich werde versuche, über etwas anderes zu schreiben, aber über Pferde zu reden ist immer ein Lieblingsthema für mich. Manchmal helfe ich meinen jüngeren Brüdern Benjamin und Joseph, das Heu vom Heuboden hernterzuwerfen. Einmal, nachdem ich längere Zeit nicht auf dem heuboden war, sagte Joseph zu mir: "Wir brauchen keine Taschenlampe." Ich sagte zu ihm: "Doch, brauchen wir, weil es kleine Löcher im Boden des Heubodens gibt." Ich sagte ihm, dass wenn wir keine Lampe haben, wir herunterfallen und uns verletzen könnten. Unser Heuboden hat keine Fenster, deswegen ist es dort auch tagsüber ziemlich dunkel. Joseph sagte, es wäre leicht, die Löcher zu sehen, weil das Tageslicht durch den Boden dringt.
    Ich bezweifelte das, aber ich folgte Joseph die Leiter hoch zum Heuboden ohne Taschenlampe. Es war sehr dunkel, aber Joseph schien sich ziemlich gut auszukennen, also blieb ich dicht hinter ihm. Benjamin war noch nicht oben. Währenddessen, verschwand Joseph und ich wusste nicht mehr, wo er war. Ich hielt an, weil ich nicht wusste, wo all die Löcher waren. Dann hörte ich etwas hinter mir, darum rief ich nach Joseph. Ich schrei auf, als mich jemand von hinten anfasste, es war Benjamin. Es stellte sich heraus, dass Benjamin dort in der Dunkelheit gelauert hatte, um mich zu erschrecken. Die beiden haben sicher ihren Spaß gehabt. Wenn ich meinen kleinen Brüdern arbeite, weiß ich nie, was sie als nächstes anstellen.
    Meine ältere Schwester Elizabeth ist heute bei ihrem Babysitting Job. Mama näht und ich mache mich bereit, um ein paar Chocolate Chip Cookies zu backen. Es ist jetzt schon Montag und Mama freut sich, einmal eine Pause vom Kolumnenschreiben zu haben, aber nächste Woche wird sie s wieder machen. Sie hat uns alle auschlafen lassen, weil die Kinder heute nicht in die Schule gehen müssen. Sie hatte Frühstücksburritos für uns vorbereitet als wir aufwachten.
    Das rezept, dass ich mit euch teilen möchte, ist das, was ich normalerweise mache, wenn ich für die Familie Frühstück machen muss. Ich verdreifache es normalerweise für die Größe unserer Familie.


    French Toast
    2 Eier
    1/2 Cup Milch
    1 TL Zucker
    1/4 TL Vanille
    1/2 TL Zimt
    2 EL Butter
    6 Scheiben Brot (Toast)


    Vermische die ersten 5 Zutaten und verquirrle sie mit einem Schneebesen. Gib Butter in die Pfanne. Tunke das Brot in den Eiermix. Brate es, bis es an beide Seiten goldbraun ist.

    von Lovina Eicher


    30. Januar 2012


    Letzten Montag war es regnerisch und warm, aber in deiner Woche ist es wieder kalt und wir haben Schnee. Kevin (6) ist heute nicht in der Schule. Er hat seit gestern morgen Fieber. Es ist nicht hoch, aber hoch genug, dass er sich manchmal miserabel fühlt. Er hat auch Husten und eine verstopfte Nase, aber ansonsten keinen anderen Symptome. Allen anderen in der Familie scheint es bis jetzt gut zu gehen. Unsere Töchter Verena und Loretta sind gestern nicht mit in den Gottesdienst gegangen, um zu hause auf Kevin aufzupassen. Auf dem Weg vom Gottesdienst nach hause hat es so stark geschneit, dass wir kaum sehen konnten, wo wir hinfuhren. Der Schnee setzte sich auf die Windschutzscheibe des Buggys, so dass wir immer wieder anhalten mussten, um aus dem Fenster zu greifen und den Schnee herunterzubürsten. Das übertrifft immernoch das Fahren in einem offenen Buggy, wie früher in Indiana, bevor wir nach Michigan umzogen. Manche Leute haben Scheibenwischer an ihren Buges, aber die werden hin und her bewegt indem man im inneren von Hand einen Knauf dreht. So schnell wie der Schnee kam, wäre es schwer gewesen, hinterherzukommen. Die Pferde haben einen speziellen Schuh, der ihnen einen festen Halt auf Schnee und Eis gibt, aber der Buggy rutscht auf dem Eis vor und zurück, besonders in den Kurven.


    Wir nahmen Jacobs und Emmas Sohn Steven (4) von der Kirche mit zu uns nach hause. Wr sagten Jacob und Emma, dass sie später zum Essen kommen könnten. Steven fühlte sich natürlich stolz wegen all der Aufmerksamkeit, die er von uns erhielt und es war wie Medizin für Kevin. Kevin hatte aus dem Fenster geschaut, als wir nach hause kamen. Als er sah, dass wir Steven dabei hatten, sprang er aufgeregt auf und ab. Unsere Töchter Verena (14) und Lovina (7) spielten Aggregation mit Steven und Kevin. Es war süß, zu sehen, wie Steven so erwachsen tat beim Spielen. Jacob und Emma kamen gegen 17.00 Uhr, um ihn abzuholen und mit uns zu essen. Joe hat 20 Pfund Huhn gegrillt, was mehr als genug war.


    Es wurde dafür genutzt, es in die Lunchpakete von heute zu packen, für jeden, der Huhn wollte. Joe sagte, er wird die übriggebliebenen Macaroni und den Käse nehmen, aber er wollte kein Huhn. Er mag Macaroni und Käse oder Suppe oder etwas derartiges viel lieber als Fleisch zum Mittagessen. Auf der Speisekarte für Sonntagabend stand außer gegrilltem Hühnchen noch Kartoffelbrei, Bratensoße, Macaroni mit Käse, Mais, Brot und Butter, Zwiebelscheiben, Peperoni, Eis und Schokoladenkuchen. Emma hat den Kuchen mitgebracht.


    Die Straßen waren stark vereist und wir waren nicht sicher, ob heute Schule sein würde, aber es ist so.


    Kevin möchte sich nicht von dem Fieber unterkriegen lassen. Nachdem er seine Medizin genommen hatte und das Fieber herunterging, sagte er: "Mama, es geht mir besser." Ich sagte ihm: "Deine Stirn fühlt sich immernoch heiß an." Also kam er zurück, die Haare aus dem Gesicht gestrichen und sagte: "Fühle nochmal meine Stirn." Er war im Bad gewesen und hatte einen kalten Waschlappen an seine Stirn gehalten. er fragte, ob er die Temperatur bei sich selbst messen könnte und sagte: "Es sind 100°." (circa 37°C)


    Wir haben einen riesigen Wäscheberg, der darauf wartet gewaschen zu werden. Unsere Tochter Elizabeth hat schon angefangen, also gehe ich besser, um ihr zu helfen. Susan spült gerade das Geschirr und wird noch den Flur wischen, während wir die Wäsche machen und außerdem ein Auge auf Kevin werfen, der immernoch Fieber hat. Kevin sagte mir gestern: "Mom, ich glaube Susan kümmert sich wirklich um mich, weil sie Verena und Loretta sagte, sie sollen ein Auge auf Kevin werfen, während wir in der Kirche sind." Es ist nicht nötig, zu sagen, dass er uns gut unterhält, obwohl er Fieber hat. Ich will euch das Apfelkuchenrezept mitteilen, das Verena in der Schule gemacht hat und nun auch für uns zu hause macht.


    APPLE DUMP CAKE


    4 cups geschälte Apfelscheiben oder 2 Dosen eingelegte Äpfel


    4 Teelöffel Zimt


    3/4 cup braunen Zucker


    1 Packung weiße Kuchenmischung Mix (white Cake Mix)


    125g Butter


    Fette eine 23cm mal 33cm große Kuchenform ein. Mische Zimt und Äpfel in eine Schüssel und verteile sie dann gleichmäßig in der Form. Gib den Kuchen Mix auf die Äpfel. Schmilz die Butter und tröpfle sie gleichmäßig über den Kuchen Mix. Verteile dann den braunen Zucker oben drauf. Backe es 20 bis 30 Minuten bei 180°C oder bis die Äpfel gut sind. Die Kuchenmischung wird auch nach dem Backen noch weiß sein.

    Es mag sein einige fühlen sich angegriffen, wenn ich behaupte der Begriff „wiedergeborener Christ“ sei einer von dem Rassismus und Gewalt ausgeht.

    Ich fühle mich nicht angegriffen...
    Ich greife mir an den Kopf und frage mich: Was hat der denn für ein Problem?


    Möchtst du uns erklären, was es mit Gewalt oder mit Rassismus zu tun haben soll, wenn man sich als wiedergebonder Christ bezeichnet? Wem tue ich damit Gewalt an? Welche Rasse unterdrücke ich dadurch?


    Ich habe es schonmal gesagt und sage es noch einmal: Wenn du schon irgendwelche Behauptungen von dir so als wären sie objektive Tatsachen in den Raum stellst, dann sei bitte so nett und begründe sie auch logisch und mit Beispielen...

    So... Jetzt bin ich komplett fertig.


    The Amish Cook von Lovina Eicher


    16. Januar 2012


    3.15 Uhr. Zeit zum Aufstehen. Ich bereite für meinen Mann Joe das Mittagessen vor. Es besteht aus Hausgemachter Hühner-Nudel-Suppe, Crackern, Ranger-Cookies, welche unsere Tochter Susanne gestern gebacken hat und ein paar gefrorene Pfirsiche. Joe isst zum Mittagessen lieber Suppe als Sandwiches. Aber er sagt mir immer, ich soll ihm nicht zuviel zum Essen einpacken, weil er besser essen kann, wenn die Arbeit getan ist. Er mag also ein leichtes Mittagessen. Seine Arbeit besteht daraus, Schränkchen in Campinganhänger einzubauen. Er arbeitet seit über sieben Jahren für diese Firma. Im März wird es acht Jahre her sein, dass wir von Indiana nach Michigan umgezogen sind.


    3.45 Uhr. Joe geht zur Arbeit. Sie fangen jeden Tag um 5 Uhr früh mit Arbeiten an. Aber die Hinfahrt dauert 40 bis 45 Minuten. Ich hoffe, dass sie bei den glatten Straßen und dem Schneegestöber sicher ankommen. Ich gehe wieder schlafen bis es Zeit ist, die Kinder für die Schule zu wecken.
    6.00 Uhr. Ich gehe nachschauen, ob wir Nachrichten auf unserem Telefon im Schuppen haben. Weil die Straßen glatt sind und es heftig schneit, entscheide ich nachzusehen, ob die Schule später anfängt. Einer aus der Schule ruft uns Amische normalerweise an und hinterlässt eine Nachricht, wenn die Schule später anfängt oder ausfällt. Sie tun es, weil wir keine Radios oder Fernseher haben, damit wir bescheid wissen. Wir wissen das sehr zu schätzen. Wenn es neblig ist oder sie Straßenverhältnisse schlecht sind, kontrolliere ich immer den Anrufbeantworter bevor ich die Kinder aufwecke. Heute Morgen ist eine Nachricht da. Die Schule fällt heute aus. Ich beschließe, die Kinder ein wenig länger schlafen zu lassen. Als ich noch in Berne gelebt habe, hatten wir diese Möglichkeit nicht, weil Telefone dort nicht erlaubt waren. Darum mussten wir manchmal zwei Stunden auf den Bus warten, bevor wir herausfanden, dass die schule ausfiel.


    8.30 Uhr. Alle sind wach und bereit fürs Frühstück. Die Mädchen haben gebackenen French Toast und Rührei gemacht.


    9.30 Uhr. Die Jungs sind draußen zum Schneeschaufeln. Sie haben gesagt, sie wollen versuchen den Schnee so aufzuhäufen, dass sie einen Tunnel unter dem Schnee buddeln können. Die Mädchen und ich machen die Wäsche, spülen das Geschirr und machen die wöchentliche Reinigung. Außerdem zerschneide und brate ich das Poor man's Steak, das ich gestern zusammengemixt habe. Nachdem es gebraten ist, röste ich es und bestreiche es mit Pilzsuppencreme. Das wird heute ein Teil unseres Abendessens sein.


    13.00 Uhr. Das Mittagessen ist fertig. Wir essen Suppe, was an einem kalten tag immer gut ist.


    14.00 Uhr. Loretta und ich gehen zusammen in die Stadt. Loretta hat eine Verabredung und ich brauche ein paar Lebensmittel. Die Jungs legen Pausen ein, aber sie arbeiten weiter daran, unsere Auffahrt freizuschaufeln. Die Mädchen sind gerade mit Saubermachen fertig, als ich losgehe.


    16.30 Uhr. Loretta und ich sind zurück zu hause. Joe ist auch wieder da. Er hilft den Jungs dabei das Schneeschaufeln zu beenden. Es schneit jetzt schon wieder, also werden sie morgen vielleicht wieder schaufeln müssen. Die Mädchen haben überbackene Kartoffeln für den Ofen vorbereitet.


    18.30 Uhr. Die Arbeit draußen ist gemacht und sie sind fertig fürs Abendessen. Auf unserer Speisekarte stehen Pool Man's Steak, überbackene Kartoffeln, Schweinefleisch und Bohnen, Käse und Ranger Cookies. Elizabeths Freund Timothy kommt und isst gemeinsam mit uns.


    19.30 Uhr. Das Geschirr ist abgewaschen. Einige der Kinder lesen und einige spielen. Die Jungen schreiben und malen auf ihre Notizblöcke (writing tablets könnte auch Schreibtafeln bedeuten). Vor kurzem haben sie damit angefangen sich für längere Zeit selbst zu beschäftigen – nur mit Schreiben und Malen. Kevin mag es mit Stiften alle Arten von Dingen zu zeichnen. Er schreibt so gerne, dass er alle Arten von Papier, die herumliegen, beschreibt. Er entdeckte dieses Buch, in das ich meine Kolumne schreibe und entschied, sein Geschreibsel hinzuzufügen. Manchmal geht es soweit, dass er auf die Rückseite der Hausaufgaben von jemandem schreibt.


    21.30 Uhr. Alle sind ins Bett gegangen. Die Kinder haben den freien Tag zu hause genossen obwohl es einschloss bei der Arbeit zu helfen.


    Gute Nacht euch allen und Gott segne euch! Probiert dieses Pool Man's Steak Rezept aus!


    POOR MAN'S STEAK (Das Steak für den armen Mann)


    500 g Hackfleisch
    1 Dose (300 g) cremige Pilzsuppe
    1 TL Salz
    Pfeffer
    1/4 TL Knoblauchpulver
    1 Tasse trockene Brotkrümel
    2 Eier
    1 kleine zerhackte Zwiebel


    Alle Zutaten außer der Pilzcreme mischen und zu einer Kastenform formen. Für mindestens acht Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. In Scheiben schneiden und grillen oder braten bis beide Seiten braun genug sind. Scheiben in Backform schichten, die Pilzsuppencreme darübergeben (ohne Wasser hinzuzufügen). Eine Stunde bei 160°C backen.

    Hey,


    das ist ja voll interessant. Ich hab von einer Freundin, die es von ihrer Mutter hat, die es wiederum von einer Freundin hat, die es wer weiß wo her hat ein Rezept ohne Namen bekommen, was diesem haystack soweit ich es beurteilen kann, ziemlich nahe kommt. Wir (also meine Familie und ich) haben es schließlich Monte Zorro :D genannt, weil wir der meinung waren, dass es irgendeinen Namen braucht...
    Das Mote ist spanisch für Berg und Zorro heißt es, weil es irgendwie mexikanisch klingen sollte und wir am Abend vorher den Film Zorro geguckt haben^^. Wir essen es nämlich mit Taccos. Naja vielleicht ist es nicht ganz das gleiche. Falls aber trotzdem jemand Interesse an dem "Rezept" (eigentlich ist es eher eine Bauanleitung) haben sollte, kann er mich ja fragen...


    Keturah

    Das mit dem Sprechverein ist eine sehr gute Sache finde ich. Und auch die Tatsache, dass sie einen Chor haben, macht mir diese Gemeinde noch sypatischer. Ich glaube es würde sich lohnen, ihr einen Besuch abzustatten, wenn man mal in der Nähe ist ...


    :) Keturah

    Was den Fuhrpark betrifft...


    Als Deutscher bzw. Europäer hat man sicher schnell das Gefühl, dass diese Autos sehr protzig und einfach riesig sind. Man muss das aber im Verhältnis sehen. Wir sind halt einfach viel kleinere Autos gewöhnt. Aber im Vergleich zu anderen Durchschnittsamerikanern sind die Autos nicht unnormal. Und eine amerikanische Familie hat gut und gerne 2-3 Autos. Da sind die "paar" Autos für eine Gemeinschaft von 120 Leuten nicht übertrieben...