Posts by baps

    Und noch ein Auszug aus der Broschüre.


    Augsburg war ein Zentrum der Täuferbewegung. In Zürich hatte im Januar 1525 eine radikal reformatorisch gesinnte Gruppe begonnen, nicht mehr Kinder sondern zum Glauben gekommene Erwachsene zu Taufen. Im Mai 1526 kam es zu ersten Glaubenstaufungen in Augsburg. Zwischen 1526 und 1529 sind mehr als 300 Täufer und Täuferinnen namentlich bekannt. Schätzungen gehen von 700 bis 1000 insgesamt aus. Sie trafen sich in kleineren Gruppen in Häsern und Gärten, daher auch die Bezeichnung "Gartenbrüder". Viele führende Täufer hielten sich zeitweise in Augsburg auf:
    Hans Denck, Hans Hut, Balthasar Hubmaier, Jacob Groß, Ludwig Hetzer, Pilgram Marpeck u.a.


    Verschiedene Richtungen standen im Gespräch miteinander. Wichtige Themen waren Nachfolge Jesu, Gewaltverzicht, Feindesliebe, Kritik von Hierachie und Herrschaft, Leiden um Christi Willen, Gemeinde als Zeichen des beginnenden Reich Gottes. Umstritten war eine apokalyptisch gefärbte naherwartung der Wiederkunft Christi. Am "Tag des Herrn" wollte die Fraktion Hans Huts für das erwartete Reich der Gerechtigkeit zu den Waffen greifen. Hans Denck, Jacob Groß u.a. jedoch sahen Gewatfreiheit als Kennzeichen der Gemeinde Jesu.


    Zeitweise war die Augsburger Täufergemeinde neben Reformierten und Lutheranern eine dritte reformatische Richtung. Der Stadtrat ging nach anfänglicher Duldung schließlich strafrechtlich gegen die "Aufrührer und Ketzer" vor. So fehlte der Täuferbewegung die Zeit, sich zu konsolidieren und ihre Differenzen auszutragen.


    Viele der aus Augsburg Vertriebenen fanden Anschluss an die Täufergruppen in Mähren und gingen auf in den Gemeinden der Mennoniten und Hutterer. Weitere Verfolgungen führte sie über viele Wanderungen nach Russland und Nordamerika.


    Einen schönen Abend wünscht Barbara

    Einige aufsehenderregende Ereignisse


    Seit 1525 sammeln sich in Augsburg Gruppen, die eine radikale Reformation wollen. Mai 1526 gibt es die ersten Taufen.
    Im August 1527 treffen sich Täufer aus Süddeutschland, Schweiz, Österreich in Augsburg. Diskutiert werden theologische Fragen und eine Missionsstrategie für den deutschsprachigen Raum. Die Teilnehmer werden in verschiedene Richtungen ausgesandt. Die meisten werden in den nächsten Monaten verhaftet und hingerichtet, daher wird die Versammlung "Märtyrersynode" bezeichnet.


    27.11.1527, mysteriöser Brand in der Zelle Hans Huts. Hut stirbt an Rauchvergiftung.
    06.12.1527 seine Leiche wird als Ketzer und Aufrührer verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.


    Ostern 1528 wird eine Versammlung im Haus der Susanna Daucher gesprengt. 88 Teilnehmer verhaftet, z.T. unter Folter verhört und ausgewiesen. Manche erhalten Brandzeichen, einzelnen wird die Zunge abgeschnitten. Hausherrin Susanna Daucher am 21.04.1528 auf Lebenszeit ausgwiesen. 2 Kinder muß Sie zurücklassen. Weil schwanger wird Sie nicht gebrandmarkt.


    Hans Leupold, Leiter der Osterversammlung im Haus Daucher, wird am 25.04.1528 enthauptet.


    Am 24.04.1528 werden 5 Täufer im nahen Leitershofen durch Täuferjäger des Schwäbischen Bundes nach Weißendorn entführt. Der Augsburger Patrizier Eitelhans Langenmantel, sein Knecht Hermann Anwalt, dessen Frau Margareta und zwei weitere werden verhört und gefoltert. Nach erpreßten Widerruf werden die Männer am 15.05.1528 ohne Prozeß enthauptet. Die Magd wird ertränkt.


    Hans Kendter und jos Riemer predigen am 05.03.1531 öffentlich im Predigthaus St.Ulrich und werden samt Zuhörern verhaftet. Was aus Ihnen geworden ist weiß man nicht.


    1544 wird Pilgram Marpeck von der Stadt Augsburg als Wasseringenieur angestellt. Bis zu seinem Tod 1556 leitet er eine möglichst kein Aufsehen erregende zurückgezogene Untergrundgemeinde.


    Als ich das gelesen habe lief mir Schauer über den Rücken. Denn von Verfolgung weiß man ja aber diese Zustände sind schon wirklich schrecklich. Kann man sich heute nicht mehr vorstellen.


    Dem Herrn sei Dank.


    Grüsse von Barbara

    Also komme soeben von der Historischen Führung in Landshut.
    Es wurden Stationen von Claus Felbinger und Hans Leitner vor-, während und nach Ihrer Verhaftung abgegangen.
    Außerdem wurden Zitate von Briefen die Claus Felbinger geschrieben hat vorgelesen.
    Claus Felbinger war ein sogenannter Sendbote von den Hutterer aus Mähren, und Hans Leitner sein Begleiter.


    War eine sehr interessante Führung, haben ein kleines Begleitheft bekommen, werde in den nächsten Tagen Auszüge davon ins Forum setzen.
    Wer Interesse hat kann gerne eine Kopie bekommen, es handelt von Wiedertäufer in Ausgburg und enthält auch einiges Geschichtliches.


    Gruss Barbara

    Habe leider keinen der beiden Filme gesehen,falls Wiederholungen laufen und jemand sieht es wäre es toll wenn Ihr die Sendezeit ins Forum stellen würdet.


    Liebe Grüsse Barbara

    Hallo


    Haben uns heute aus dem Süden getroffen,
    Sebastian,Nici,und ich war ein besonders schöner Nachmittag.
    Waren vorher noch in der Ausstellung von Bill Coleman.
    Schöne Bilder aber einmal gesehen reicht aus. :P


    Liebe Wochenendgrüsse von Barbara

    Als ich fand die Doko.sehr gut,obwohl ich da noch nicht so viel Erfahrung habe.Was ich allerdings spaßig fand das Sie zwar Telefon haben wollen,es allerdings beim Nachbarn aufgestellt wurde.
    Ich denke das die Amish sehr zufrieden sind mit Ihrem Leben.Und alles was man braucht,ist ja vorhanden.Na ja,bis auf Luxusdinge wie Fernsehen u.s.w.Und ob man das wirklich braucht,bleibt sowieso fraglich.
    Und wie man gesehen hat,der Fortschritt bleibt auch bei Amish nicht aus,es wird sich im Laufe der Jahre wahrscheinlich doch noch einiges ändern.
    Aber Ihre ganze Einstellung und Hilfsbereitschaft ist doch ein guter Grund Sie sehr zu Bewundern,und zu hoffen das es Ihre Welt ewig geben wird.Ein bisschen amish täte uns allen gut.


    LG Baps

    Liebe Giesela,


    Nein glaube ich nicht,aber mich interessiert Ihre Lebensweise,ich bewundere jeden der Nach den Geboten Gottes Leben kann,und will.
    Mir ist es halt nicht möglich,jedenfalls jetzt noch nicht.
    Darum bin ich ja noch auf der Suche,und weiss noch nicht in welche Richtung mein Weg mich führt.


    Liebe Grüsse Barbara

    Lieber Flokie,


    Ich schrieb ja soweit ich weiss,ich habe in verschiedenen Artikel im Internet gelesen,das die Bibel x-mal neu verfasst wurde,und das dabei wahrscheinlich viele Texte nicht mehr im Original erhalten worden sind.Schon deshalb weil Sie aus so vielen Sprachen übersetzt wurde.Ich will das natürlich nicht behaupten,weil ich es einfach nicht weiss.
    Ich habe es nur in verschiedenen Berichten gelesen.


    Ich habe Deinen Bericht sicher nicht als persönlchen Angriff gesehen,ich wollte nur klarstellen,das es auch andersdenkende Menschen gibt,und das hoffe ich auch Gotteskinder sind.


    Gruss Barbara

    Lieber Flokie,


    ich danke Dir für Deine Belehrung,obwohl ich Sie (da ich kein Christ bin ) nicht teile.
    Denn soweit ich weiss,ist auch die Bibel x-mal neu geschrieben worden.
    Und ich bin eben noch nicht soweit,dass ich das Wort Gottes bedingungslos glauben kann.
    Aber ich lasse jedem seinen Glauben,und würde mich niemals gegen andere Menschen herabsetzend äußern.
    Ich freue mich für Dich das Du nach Deiner Überzeugung Leben kannst,aber ich habe Sie halt nicht,deshalb diskutiere ich gern über diese Dinge,und höre mir auch gerne die Meinung anderer Leute an.Ohne das ich Sie von meiner Art zu Leben Überzeugen möchte.


    Es grüsst Dich herzlich
    Barbara

    Ich denke ein Gottgefälliges Leben führen,ist einfach ein Guter Mensch sein.
    Versuchen immer wann möglich anderen helfen,nicht wegschauen wenn jemand meine Hilfe braucht,nicht nur an mich selber denken.
    Wenn man dann versucht an Gott zu glauben,finde ich ist das schon ein guter Ansatz.
    Ich bin keine Christin,glaube aber schon an Gott,und denke das ich wirklich versuche ein anständiges Leben zu führen.
    Gott ist doch überall,er wird mich sicher nicht vergessen,was er genau von mir will weiss ich nicht,denn ich bin noch auf der Suche.


    Gruss Barbara

    Da gebe ich Anne vollkommen recht,es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die wir nicht verstehen können.
    Die keiner bisher gesehen hat.
    Man kann nur Glauben,und das ist ein gutes Gefühl das alles was auf dieser Welt pasiert nicht umsonst ist,und man niemals alleine ist.
    "Ob Gutes oder Schlechtes"alles hat seinen Sinn.
    Manchmal braucht es nur eine ...Weile bis man es verstanden hat.