Posts by realnanuk

    Also ich kenne diverse Mütter, die noch nie eine Hose geflickt haben. Kaum ein Loch - weg damit. Schliesslich arbeiten sie den ganzen Tag im Büro und haben deshalb keine Zeit für sowas. Aber dafür Geld für Neues. Ich hatte schon Anfragen, wie man einen Blätz auf die Hose näht, weil die betreffenden Damen das nicht fertig brachten. Different Lifestyles eben.

    Gisela bringt es wieder einmal auf den Punkt. Du kannst einen Kaninchenstall im Baumarkt kaufen. Du kannst ihn aber auch an einem Samstag zusammen mit den Kindern bauen. Alles nötige Baumaterial gemeinsam mit ihm besorgen (was in sich wahrscheinlich schon teurer ist als die Anschaffung eines Fertigmodelles), zusammen sägen, miteinander hämmern, zimmern etc. Wenn man die gemeinsame Zeit, das Lachen, die Gespräche, das Eltern-Kind-Erlebnis, das Lernen etc. einberechnet, wird's ein anderes Ergebnis. Aber materiell gesehen es sich wirklich nur selten, Produkte vollständig selber zu machen.
    In der Bäuerinnen Schule haben wir mal ausgerechnet, ob es sich lohnt, Zopf zu backen und zu verkaufen. Wir sind dann zum Schluss gekommen, dass man diese per Hand hergestellten paar Exemplare, die dann entstehen würden, ziemlich teurer verkaufen müsste, als im Handel üblich. Der immaterielle Wert ist halt ein anderer.
    Bei einigen Produkten lohnt es sich vielleicht aber schon. Kuchen ist bei uns in der Schweiz in einer Bäckerei extrem teuer. Da lohnt es sich, einen selber zu backen, denke ich. Oder genähte Sachen, wenn Stoffresten sowieso vorhanden sind. Ich mache auch z.B. den Adventskranz selber, mit Ring aus Zeitung, Deko-Dingen, die es einfach so im Wald gibt und Tannzweigen von meiner Schwester. Fertigprodukte bei Nahrungsmitteln können auch teuer sein. Bei unserem Laden gibt es z.B. bereits geschnittene Ananas, die mindestens vier Mal so viel kostet wie eine einzelne Ananas. Das lohnt sich natürlich nicht, finde ich. Oder ein paar wenige Kräuter für ein Heidengeld, die auch bei mir im Garten wuchern. Brot ist wahrscheinlich auch ein kleinwenig günstiger, wenn man Grosspackungen Mehl etc. kaufen kann. Aber die grossen Sparpunkte sind es nicht.
    Ein Aspekt vielleicht noch: wenn man es selber machen muss, überlegt man sich vielleicht noch einmal, ob man es wirklich braucht. Wenn nicht - so spart man am allermeisten :-)

    Liebes Himmelszelt


    Schön, wenn deine Grussmutter sich dort wohl fühlt. Schön auch, wenn du dich in der Gemeinschaft wohl fühlst. Ich finde es eine gute Sache für viele Menschen, um zur Ruhe zu kommen, Jesus näher zu kommen. Ich selber könnte nie so leben. Was durchaus nicht negativ gemeint ist, aber mir sagt das abgeschottete, das Gleichmachen und das Leben in grossen Gruppen nicht zu. Und dann wäre ich hin und her gerissen, wenn ich diese Herberge wieder verliesse, die Gegensätze zur Aussenwelt sind dann schon gewaltig. Ich geniesse die Gemeinschaft mit Christen am Sonntag, an Gebets-/Bibelabenden/Hauskreis und ich bin mit vielen im Gebet verbunden. Sonst ist mein Platz in meiner Familie, in der ich versuche, für meine Kinder, für meine Nachbarn etc. in Licht zu sein. Für mich ist Gott immer in meinem Herzen präsent, egal wo ich bin und was ich mache. Ich brauche dazu keine spezielle Umgebung oder Gemeinschaft. Das schätze ich genau an den Amischen auch so. Sie leben neben "Englischen" aber leben ihre Werte. Im Gegensatz zu den Hutterer, die eben das Gemeinsame in den Vordergrund stellen.
    Wichtig finde ich, dass die Beziehung zu Jesus da ist. Der Weg dazu ist für viele verschieden und stimmt für die einen so, für die anderen anders.
    Liebe Grüsse und ein gesegnetes 2016!
    Nadine

    Danke für den Artikel. Es ist mir aber egal, ob vor 3000 Jahren jemand die Sonne verehrt hat. Ich feiere an Weihnachten die Geburt Jesus, meinem Erlöser und Heiland. Das ist allemal eine besinnliche Feier mit gutem Essen und Licht (in Form eines geschmückten Baums mit echten Kerzen dran) mit dem Hinweis auf das Licht der Welt wert. Kein Christkind oder Santaclaus, aber Geschenke zur Erinnerung an das grosse Geschenk gibt es bei uns. Dazu die Bibellese und Weihnachtslieder. Wir feiern und gedenken Jesus aber nicht nur an diesem Tag sondern jeden Tag.


    Und unterdessen wünsche ich euch bereits ein gutes Neus Jahr!

    Ich weiss, ich bin noch einen Tag zu früh, aber wer weiss, ob ich morgen am PC hänge...


    Allen im Forum wünsche ich von Herzen fröhliche und besinnliche Weihnachtstage, leuchtende Kinderaugen, Geborgenheit im Heiland und gemütliche Stunden mit lieben Menschen.
    Der Herr segne euch!


    Nadine

    Liebe Gisela


    Das find ich ganz super, dass du die Bibel in Pennsylvania Dutch lesen kannst und das auch tust! Bin ganz beeindruckt.
    Hast du dir das selber beigebracht oder ging das so nebenbei, weil du sowieso viel verstehst und die Bibelverse kennst?

    Lieber Tobi


    Genau wie Gisela schreibt, gibt es keine spezielle Amische Bibel, sie lesen die handelsüblichen; K.J. Version und Luther sind die verbreitetsten Versionen.
    Die uralten Bibeln, welche die Auswanderer nach Übersee mitgenommen haben sind Froschauer-Bibeln. Wenn man in Amischland ist, kann man die in den Museen auf Anfrage in die Hände nehmen und darin blättern. Sie sind nicht wie bei uns die wertvollen Bücher hinter Glas und Gitter und werden mit Handschuhen angefasst. Ich, die ich alte Bücher liebe, war ganz hin und weg!! Aber käuflich ist sowas wahrscheinlich nur mit dem nötigen "Kleingeld".
    Es gibt auch eine Bibel in Pennsylvania Dutsch, die Wycliffe Organisation hat das mal übersetzt. Der alte Mr. Hershberger lebte (vor zwei Jahren) noch und erzählt gerne von seinen Abenteuern.
    Liebe Grüsse
    Nadine

    Betreffend deiner Frage, Tobi
    Was genau du wissen willst, habe ich nicht ganz begriffen. Aber hier mal eine Auswahl:
    ich kenne viele Kochbücher, welche die Amischen drucken. Ich war einmal zu Besuch in der Druckerei Carlisle Printing, dort arbeiten sehr viele Amische mit. Dort haben sie nebst Kochbüchern auch eine Bibel auf einem Blatt gedruckt. Dazu konnte man eine spezielle Lupe kaufen, damit man das Ganze tatsächlich lesen konnte.
    Ein spezielles Produkt, dass ich vorher nicht kannte, ist root beer (so eine Art Limonade, schmeckt mir aber nicht). Und wenn wir gerade beim Essen sind: sie machen oft eigenes Eis mit Zutaten aus dem Hauseigenen Garten. Das lässt sich aber schlecht nach Deutschland schicken ;-)
    Dann natürlich Amische Buggies - die werden in der ganzen Welt verkauft, u.a. auch an das Königshaus von England.
    Heinis Cheese at Bunker Hill hat ganz lustige Käse in allen Farben, da kannst du Käse mit Beerengeschmack oder mit Apfel-Kiwigeschmack oder mit Schokoladengeschmack - oder alles vereint - kaufen.
    Betreffend Bücher etc. Schau mal unter: http://www.masthof.com/
    Viele Amsiche, die keinen Bauernhof haben (das Land ist knapp), arbeiten in der Holzverarbeitung. Ein schöner amischer Betrieb ist z.B. Schrocks Woodcraft. Dort verkaufen Sie tolle Holzküchen in alle Welt - aber auch Särge.
    Wenn du sonst amisches oder mennonitisches Material (insbesondere Schriften) kaufen möchtest, empfehle ich dir http://www.mennonitischer-gesc….de/forschungsstelle.html, dort habe ich z.B: meine Ausbund her.
    Liebe Grüsse aus der verschneiten Schweiz
    Nadine

    Ich komme nochmal auf die Bemerkung von Gisela betreffend gemusterten und hellen amischen Quilts zurück.
    Früher haben die Amischen ihre Quilts hauptsächlich aus Reststoffen gemacht, aus denen sie auch ihre Kleider gemacht haben. Da sie hauptsächlich unifarbene und dunkle Kleidung trugen, waren die Quilts auch dementsprechend in diesen Farben gehalten. Wobei erstaunlicherweise auch oft Rot vorkommt, was scheinbar von den Gemeinden für Quilts erlaubt war (s. das Fachbuch "The World of Quilts" von R. und K. Pellmann). Das Rot wurde von den Amischen Frauen rege genutzt, sozusagen als Abwechslung. Wenn du alte Amische Quilts siehst, sind die hauptsächlich in den dunkleren Farben gestaltet, und nie mit gemusterten Stoffen. Das Ganze hat sich aber weiterentwickelt. Und wie es scheint, ist ihnen die Kleiderordnung wichtig, eine Quiltordnung gibt es nicht. Es gibt auch Unterschiede in den verschiedenen Gruppen. Je mehr westlich, desto bunter und heller waren die Quilts - so grob gesagt.
    Die Quiltdecken waren früher rein praktische Decken zum Gebrauch. Heute sind sie mehr fürs Auge und Kunstwerke. Heute ist das mit den Quilts auch ein Riesengeschäft. Da gibt es ALLES. Und die Amischen sind sehr geschäftstüchtig. Also produzieren sie, was der Welt gefällt. Für die ursprünglichen, einfachen Muster (Diamant, Bars, Sunshine und Shadow, Irish Chain, Log Cabin, Jacobs Ladder und wie sie sonst noch heissen) sind aber auch heute oft noch ungemusterte Stoffen bevorzugt. Rachel Pellmann hat einige Bücher dazu geschrieben mit vielen Bilder von alten Quilts drin. Sehr schön, muss ich sagen.

    Boah, mit was füttern die denn ihre Truthähne. Wahnsinn!!!
    Also mien Ofen wäre definitiv zu klein für so ein Riesending.
    Guten Appetit! :-)

    Lieber Tobias


    Meine Old Order Amische Brieffreundin spricht ebenfalls hauptsächlich Pennsylvania Dutch. Sie schreibt mir aber in Englisch. Wobei ich echt froh bin, dass es für sie eine Fremdsprache ist. Sie schreibt ein sehr einfaches Englisch, das ich gut verstehe. Aber sie schreibt nicht extra mit kleinem Wortschatz wegen mir, sie kann etwa gleich gut/schlecht Englisch wie ich :-) Einmal kam ein Brief von mir nicht bei ihr an. Da ich meine Briefe für sie immer zuerst in Deutsch im PC verfasse und danach mühselig auf Englisch übersetzt und dann erst aufs Briefpapier bringe, habe ich ihr meinen PC-Ausdruck auf Deutsch vom verlorenen Brief beim nächsten mitgeschickt. Sie hat dann gemeint, dass sie alles verstanden hätte ausser ein paar Wörter, die ihr aber im Text- bzw. Satzzusammenhang auch klar geworden seien. Sie hat mir auch schon geschrieben, welche Lieder sie gerne singt. Und siehe da, die kenn ich auch. Sie singen das noch immer auf Deutsch. Wobei sie schon manchmal etwas anders betonen. Z.B. singen sie nicht Gott ist die Lieb"E" sondern Gott ist die Lieb"i", wie es Englisch wohl korrekter gelesen würde.
    Ich war mal in PA und Ohio. Wenn man Schweizerdeutsch (mit 26 Dialektvariationen ;-) und altem Bauernwortschatz) und Englisch kann, versteht man nach ein paar Tagen fast alles, was die Amischen untereinander reden. Ist ziemlich interessant!

    Gestern habe ich für eine Gruppe eine Führung in der Täuferhöhle in Bäretswil, Kanton Zürich organisiert. Die Höhle liegt auf einer Höhe von 910 Metern im Wald in einem Steilhang oberhalb des Bäretswiler Weilers Wappenswil. Wir wohnen ca. eine halbe Auto-Stunde davon entfernt.
    Die Höhle hat ihren Namen selbstverständlich von den Täufern, die nach der Reformation darin Schutz suchten. Nachdem sie 1526 von der Zürcher Kantonsregierung mit dem Tod bedroht wurden, zogen sich einige von ihnen hierher zurück. Bei Grabungen kamen 1830 im Innern der Höhle Nischen mit Besteck und bemalten Kacheln zum Vorschein. Man sagt, dass sich hier auch der im Oberland missionierende Mitbegründer der Zürcher Täufer Felix Manz versteckte. Später kamen weitere Verfolgte hierher, um sich von den Häschern zu verstecken.
    Wer von euch mal in der Schweiz weilt und gerne einen Ausflug dorthin plant, darf auf mich zukommen. Die "Wanderung" zur Höhle dauert ca. 20 Minuten. Die Höhle selber ist nicht so spektakulär, aber die Geschichte.

    Ah, jetzt habe ich gelesen, dass du fast täglich frisch bäckst. Ist am besten so, da stimme ich dir voll zu!

    Liebe Sabine


    Oh, das riecht förmlich durch den Bildschirm! Danke!


    Ich backe oft einfach so nach Gefühl. Gerne mische ich eingeweichten Haferflocken unter, die machen das Brot luftig. Ich habe auch schon lustige Sachen ausprobiert. Also mit Amaranth drin ist mir das Brot voll misslungen... Das Kneten übernimmt die Maschine, aber am Schluss muss ich immer noch selber Hand anlegen. Das Gefühl, ob ein Teig gut ist, geht nur über die Berührung, exaktes Rezept hin oder her. Bei uns in den Landi-Läden gibt es Backmischungen, die ich auch gerne verbacke (verschiedene gemischte Mehle). Ich bevorzuge eher die dunkleren Sorten, aber nicht zu viele ganze Körner. Leinsamen und Sesam verträgt mein Mann nicht.


    Zopf backe ich auch sehr gerne, da wir aber am Sonntag eigentlich immer in der Gemeinde sind am Morgen, brauchen wir fast nie.


    Machst du Grossmengen und frierst ein? Ich mache immer nur 1 Laib, ich friere das Brot nie ein. Erstens habe ich immer knapp Platz in meinem Gefrierschrank und zweitens mag ich aufgetautes Brot nicht. Nur das Toastbrot, das ist immer im Gefrierfach.


    Liebe Schweizergrüsse
    Nadine

    oh, danke liebe Sabine für die Infos. Sie sind leicht klebrig gar nicht so schlecht. Bin mir - wie gesagt - nur anderes gewohnt. Andere Länder, andere Sitten.


    Bei uns in der Schweiz gibt es ganz viele verschiedene Brotsorten. Beinahe jeder Kanton hat sein eigenes. Bekannt sind Tessinerbrot (weiches Weissbrot, zum abbrechen), Walliserbrot (dunkles Roggenbrot, sehr lange haltbar), St. Galler (dunkel oder hell) etc. Bei uns gibt's DAS Brot gar nicht, um sich darüber zu beklagen. Und wir als Familie essen hauptsächlich Toastbrot wie die Amis :-). Weils so praktisch ist mit Kids, keine harte Rinde, keine Resten, alles gleich gross... Oder ich backe selber. Das habe ich vor ein paar Monaten wieder richtig entdeckt und es macht mir grossen Spass.

    Ich habe mich heute zum ersten mal an ein original Amisches Rezept gemacht. Es stammt aus dem Rezeptheft von Susie Riehl, geb. 1959, aus Leola in Lancaster, 6fache Mutter. Das Heft enthält nicht nur Rezepte sondern auch ganz praktische Anweisungen und auch z.B. die Hausregeln, Quiltmuster, Reime und Verse zur Ermutigung einer Hausfrau.
    Ich übersetzte das Rezept mal in Europäisch (u.a. die Masse)


    1.5 Tassen weisser Zucker
    1.5 Tassen brauner Zucker (jaaaa, die Kekse sind gewohnt amerikanisch süss!)
    1.5 Tassen geschmolzene Butter
    4 Eier
    1 Kaffeelöffel Salz
    2-3 dl Milch oder Wasser
    1 Päckchen Dr. Oetker Backpulver (sie nehmen Soda)
    1 Päckchen Vanillezucker
    5 Tassen Mehl
    Schokoladenstückchen nach Belieben (ich habe eine Tafel genommen)


    Alles gut mischen, auf ein grosses Blech streichen. Eher dünn ausstreichen, meine Kekse waren zu dick und innen fast noch klebrig).
    bei 180 Grad im Ofen ca. 25-35 Minuten backen. In Würfelschneiden und geniessen.
    Hinten steht noch: A house is just a house - a Family makes it a home.


    En Guete!

    Zur Berichtigung:
    Ich habe es sehr gut mit meinen Eltern und Schwestern! Wir haben ein sehr enges Verhältnis, unternehmen viel gemeinsam und ich sehe jede(n) mindestens einmal die Woche. Sie sind in Glaubensfragen einfach nicht der gleichen Meinung wie ich. Manchmal bin ich schon "die Komische", sie verstehen mich oft nicht, aber sie haben sich daran gewöhnt. Und so nach und nach merke ich, dass die ablehnende Haltung nach 10 und mehr Jahren vielfach sogar in Bewunderung kehrt. Besonders, da jetzt alle meine Schwestern auch Kinder haben.
    Also ich mache euch allen Mut: Bleibt dem Heiland treu, verbunkert euch aber nicht zu sehr. Und seid den anderen Menschen nicht zum Vornherein ablehnend, sie sind es sonst dir gegenüber auch. Und die Menschen sollten doch in uns das Leuchten des Glaubens sehen.

    Ja, der Film ist wirklich sehr berührend. Mich hat er sehr nachdenklich gemacht. Ich bin so froh, habe ich diese wunderbaren Vorbilder! Die Amischen leben, was sie glauben. Ganz, ganz stark. Im Film sieht man, dass sie aber auch schwer kämpfen müssen damit. Und man erfährt die Heilung, die es bringen kann. Unter Weltlichen wäre das ganz anders ausgegangen.
    Mir fällt es schwerer, zu vergeben, als z.B. meinem Mann. Er ist in dieser Sache auch mein Vorbild. Ich wurde aber auch nicht erzogen, dass man vergeben soll oder kann. Echte Vergebung ist einer der grossen Unterscheide vom Christentum zu anderen Religionen. Ich hoffe, meine Kinder lernen das schon jetzt etwas besser und nehmen das mit. Ich bin überzeugt, wenn man es nicht in kleinen Dingen lernt, kann man es auch nicht im Grossen. Ich selber bin immer noch fleissig am lernen...