Posts by Agranzow

    Lieber Paul,
    ich würde mir auch keine Sorgen darüber machen, dass die Kinder die Sprachen verwechseln könnten. Ich hatte das Glück ein kleines Mädchen aufwachsen zu sehen, dessen Mutter mit ihm Deutsch sprach und der Vater Griechisch. Anfangs (als sie 3-4 Jahre war) hat sie, wenn sie sich mit mir auf Deutsch unterhalten hat, griechische Worte reingemixt und mich ganz komisch angeschaut, wenn ich sie gefragt habe was das denn auf Deutsch heißt, weil ich kein Griechisch verstehe. Heute ist sie 7 Jahre alt und spricht fließend Deutsch UND Griechisch und weiß diese beiden Sprachen sehr wohl zu unterscheiden :) Also, alles gar kein Problem!

    Es ist schon gefühlte Ewigkeiten her...aber wir Mitteldeutschen hatten mal ein Treffen auf meiner Terasse und die Süddeutschen hatten sich wohl auch mal getroffen.
    Es gab einen weiteren Versuch ein Treffen irgendwo in Deutschland zu organisieren, aber das ist irgendwie im Sande verlaufen.


    Ich wüßte nicht, dass es sonstige regelmäßige kleinere Treffen unter den Mitgliedern gibt....aber an einem Nähtreff wäre ich generell interessiert :)


    Lieben Gruß,
    Anne

    Wie traurig. Die Menschen dort tun mir leid.
    Da haben es die Amischen besser...sie können wenigstens frei wählen. (Auch wenn es sicherlich ein bißchen Gruppendruck aus der Familie und Gemeinde gibt.)

    Und wer irgendwelche Tippfehler oder Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten :whistling:
    Manchmal machen sich meine Finger selbstständig und tippen einfach was anderes :P


    Ich werde noch ein paar von den Liedern einscannen, die bei der Geschenkeauspackaktion gesungen wurden. Darauf müßt Ihr aber noch zwei Wochen warten, bis ich wieder an einen Scanner komme.

    Hier wurde mal gefragt, welche Liederbücher die Amischen außerhalb des Gottesdienstes benutzen. Leider find ich den Thread nicht mehr. Deshalb stelle ich die Information hier ein.


    Aus dem Regal meiner Gasteltern habe ich folgende Buchtitel gezogen:


    "The Hymnal"
    Bezugsquelle:
    Eden Publishing House
    St. Louis, Missouri


    "Zion's Praises"
    Bezugsquelle:
    Quebecor World/Hawkins
    P.O. Box 1967
    Kingsport, Tennessee 37662
    ISBN 0-87813-110-8


    "Heartland Hymms"
    Bezugsquelle:
    Mr. Melvin Lapp
    313 Wolf Rock Rd.
    Paradise, PA 17562
    oder
    Prairie View Press
    Box88
    Neche, ND 58265
    ISBN: 1-897080-05-0

    Und hier drei Lieder die während des Hochzeitsgottesdienstes gesungen wurden:



    Wenn Ihr Euch die Dateien runterladet, dann könnt Ihr sie zum besseren Lesen vergrößeren...sind hier wahrscheinlich nicht zu entziffern...

    Hab noch was vergessen....Mich's Frage zur Jahreszeit für die Hochzeiten.
    Dass diese Hochzeit im März stattfand ist außergewöhnlich.
    Normalerweise finden amische Hochzeiten im November/Dezember statt, weil dann auf den Feldern nicht mehr so viel zu tun ist und die Bauern Zeit haben. Im letzen Jahr gab es aber besonders viele Hochzeiten in der Gegend und sie haben einfach keinen Termin finden können. Zudem arbeitet die Familie auch noch auf einem großen Markt und wegen des Weihnachtsgeschäftes hatten sie dann auch im Dezember keine Zeit für die Hochzeitsvorbereitungen. Deswegen fiel dieses Jahr die Wahl vieler Hochzeiter auf März.

    Nadine, wir haben dem Brautpaar eine Handtuchtorte geschenkt. Wenn Du mal ein paar Beiträge weiter oben schaust, findest Du meine Beschreibung. Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich vergessen habe ein Foto davon zu machen :(
    Du könntest Ihnen vielleicht eine süße Spezialität aus Deiner Heimat mitbringen.
    Kerzen sind auch immer ein gutes Mitbringsel.


    Mich, das Wetter war in der Woche sehr schön. Sonnig, zwar noch etwas kalt, aber nicht eisig. Leider hat es dann am Hochzeitstag geregtnet. War aber eigentlich egal, denn wir waren ja den ganzen Tag drinnen. Während des Gottesdienstes hat der Regen zwar auf's Dach geprasselt, was dem Verständnis der Prediger nicht gerade zuträglich war, aber ich hab ja eh nix verstanden, weil ich zu weit weg saß.
    Mir fällt da gerade noch was ein....die größte Angst der Braut war, dass der Feueralarm während des Gottesdienstes losgehen könnte....und was geschah? Natürlich genau das ;) Wir waren bereits im Vorraum, um den englischen Tisch herzurichten, als jemand bei einer Gaslampe neue Glühstrümpfe aufzog und diese ansteckte. Beim ersten Anstecken entsteht eine kurze Stichflamme, und da dies ein Brenner mit 3 Glühstrümpfen war, war die Rauchentwicklung nach dem Runterbrennen der Glühstrümpfe recht hoch, und das hat wohl den Feueralarm ausgelöst. Zum Glück gab's in der Werkstatt keine Sprinkleranlage :thumbsup:


    Die Braut war so nett und hat für die englischen Gäste eine Zusammenstellung der Lieder und Texte zur Verfügung gestellt.
    Darin ist auch der Zeremonietext. Die Zeremonie findet nach ca. 1.5 Stunden statt. Das Brautpaar geht zum Prediger, sie reichen sich die Hände, der Prediger umfaßt diese und dann sprechen sie das Ehegelöbnis. Danach setzen sie sich wieder und der Gottesdienst geht noch ca. eine Stunde weiter.
    Die Texte habe ich bereits eingescannt, muß sie aber zum Hochladen noch etwas verkleinern.

    Nun muß ich aber noch mal auf das Braut-Eck zu sprechen kommen:
    Dieser Tischecke, an der das Brautpaar und die Trauzeugen sitzen, widmet man ganz besondere Aufmerksamkeit. Es ist eine große Ehre für die Eck-Leut diese Aufgabe zu bekommen. Die Eck-Leut haben auch eine eigene Ecke irgendwo, wo sie ihre Materialien deponieren und die Vorbereitungen machen. Zu jedem Mahl (Mittag, Snack, Abendessen) wird das Braut-Eck neu geschmückt und es gibt auch ganz besondere Leckereien für das Brautpaar und die Trauzeugen....Es wurde mit Blumen, Obst, Etageren, Steinchen, Glitter, verschiedenen Torten, Deko-Stoff und dem Geschirr aus der Auststeuer der Braut immer wieder neu dekoriert. Es war eine Augenweide und ich wünschte ich hätte fotografieren können. Es wurden auch wunderschöne Krabbencocktails und Drinks und Limonaden gereicht. Jedesmal wenn frisch dekoriert war wurde das Brautpaar samt Anhang hereingeführt...manchmal wurden sogar Blütenblätter auf den Weg gestreut.


    Coupling:
    Am Vorbereitungstag hörte ich ein Gespräch mit, in dem es um Coupling ging, aber ich hatte nicht verstanden um was es dabei ging. Coupling bedeutet, dass beim Snack und beim Abendessen, die jungen unverheirateten Leute in Pärchen an den Tischen sitzen. Es waren keine „echten“ Pärchen, aber das ist natürlich eine der seltenen Gelegenheiten zu denen die jungen Leute gemischt zusammen sitzen und das andere Geschlecht kennenlernen können, falls man noch keinen Freund oder Freundin hat. Diese Pärchen zogen dann auch jedesmal in einer Prozession in den Saal ein und setzten sich and die gedeckten Tische.


    Gift-Eck:
    Nach dem Mittagessen, wurden die Geschenke, die im Gift-Eck abgestellt wurden ausgepackt.
    Das Brautpaar stellte sich hinter den Tisch und bekam ein Geschenk nach dem anderen zum Auspacken angereicht. Die Gäste saßen auf Stühlen und Bänken davor und schauten zu. Eine Gruppe junger Leute sang dazu wunderbare Lieder und auch die Gäste bekamen Fotokopien falls sie den Text nicht kannten und sangen mit. Es war sehr anrührend und ich habe teilweise nicht mehr mitsingen können, weil mich der Text zum Weinen brachte. ->Siehe Kopien (kommen noch)
    Was die beiden geschenkt bekamen? Alles was man für einen neuen Hausstand brauchen kann:
    Handtücher, Laubbläser, Geschirrabtropfbrett, Backformen, Besen, Eimer, Dekoartikel, Gutscheine, Gartenutensilien, auch eine Flasche Wein, Gewürzsammlung, Hackbretter, Kerzen, Tupperware, Bettwäsche, Tischwäsche, Töpfe, Schüsseln, Duschvorhang etc.


    Abendessen:
    Zum Abendessen gab es selbstgemachte Lasagne (ganz bestimmt ohne Pferdefleisch) mit Erbsen und gemischtem Salat und Knoblauchbrot (ja die Mutter der Braut ist sehr modern) und einen leckeren Nachtisch (ich würde es als eine Art Beeren-Tiramisu beschreiben). Wir mußten nichts mehr machen (es waren schon viele Leute weg) und wurden bedient :) Das Braut-Eck bekam natürlich wieder eine besondere Leckerei.


    Ausklang:
    Nach dem Abendessen wurden alle Bänke in Richtung Braut-Eck gestellt und die Mehrheit der Älteren ließ sich dort zum Singen nieder. Gesungen wurden Lieder aus dem Ausbund, aber in der schnelleren Weise (nicht so wie im Gottesdienst). Währenddessen schwatze der Rest der Anwesenden. Etwas später setzte sich das Brautpaar dann in eine Ecke und es bildete sich vor ihnen eine Schlange um sich zu verabschieden und ein Gastgeschenk entgegen zu nehmen. Es gab ein Schächtelchen mit Pfefferminzbonbons mit dem Aufdruck der neuen Adresse des Paares, einen Kamm mit Adressaufdruck und einen praktischen kleinen Rucksack , den man flach zusammenfalten konnte.
    Ich konnte meine Gastmutter erst um 22:15 vom Geschehen loseisen und nach Hause bringen ;)


    Aufräumen:
    Am nächsten Morgen tanzten wir wieder zum Aufräumen an. Allerdings mußten jetzt nur noch die Grobarbeiten gemacht werden. Vieles war schon am Hochzeitstag von den verantwortlichen Gruppen im Hintergrund erledigt worden. Wir spülten also einen Rest Geschirr, lösten das Klebeband von den Teppichen und rollten sie auf und fegten den Boden. Ich habe noch 8 Gallonen selbstgemachte Zitronenlimonade aus einem Riesenbottich umgefüllt. Es sind auch noch jede Menge Reste übriggeblieben, aber vieles davon haben die Helfer mitgenommen und der Rest wurde eingefroren.
    Um die Mittagszeit haben wir dann auch noch mal Reste vertilgt und es war genauso lecker wie am Hochzeitstag :)


    Braut und Bräutigam haben dann versucht, ihre Geschenke zu sortieren und irgendwo platzsparend unterzubringen. Ihr neues Heim ist noch nicht einzugsbereit und bis Mai wohnen sie noch bei den Eltern der Braut.
    Am Nachmittag hat man dann die ganzen Maschinen wieder in die Werkstatt gebracht, denn der Betrieb mußte ja am nächsten Tag wieder weitergehen.

    Liebe Freunde,
    hier nun mein Bericht. Leider habe ich nicht allzu viele Fotos und darauf müßt Ihr auch noch ein bißchen warten. Ich muß die vorhanden erst verkleinern und stelle sie dann ein. ich habe auch noch ein paar Kopien über den Ablauf/Predigt/Lieder auf English/Deutsch aber die muß ich erst noch einscannen. Also erst einmal nur das Schriftliche :)


    Vorbereitung am Tag vor der Hochzeit:
    Die komplette Werkstatt wurde leergeräumt und gesäubert. Alle Maschinen kamen in die Scheune.
    Unbewegliche Maschinen wurden mit weißen Tüchern verhängt.
    Dann kamen die Bench-Wagons mit den Bänken, Teppichen, Zubehör etc. und Bänke und Stühle wurden nach einem bestimmten Muster aufgestellt. In der Mitte wurde ein Gang freigelassen, links und rechts zwei Reihen Stühle (für die Ältesten Männer), dahinter Bänke.
    Links die Männer, rechts die Frauen, mittig die „Englischen“. Insgesamt mußten Sitzgelegenheiten für 425 Personen her.


    Die „Ushers“ (Platzanweiser) waren für den Sitzplan verantwortlich. Es wurde ausgiebig überlegt und diskutiert, wer wo sitzen sollte und ob es wohl angebracht wäre die älteren Tanten auf einer Bank und nicht auf Stühlen sitzen zu lassen. Platz für zwei Rollstühle mußte auch eingeplant werden und Raum zum Hinschieben. Der Sitzabstand wurde diskutiert und man maß aus, dass jeder zwei Fuß Sitzfläche auf einer Bank haben muß. Die Bänke standen elendiglich eng und ich merkte an, dass man sich da ja kaum noch zwischenknien könnte. Als Kommentar gab es nur: Geht halt nicht anders, aber irgendwie schaffen wir es immer :) Als alles stand schritt das Brautpaar den Gang ab, ob es auch nicht zu eng war.
    Bei einer Hochzeit sitzen Braut, Bräutigam und zwei „Trauzeugenpärchen“ mit in der Mitte auf den Plätzen die sonst den ältesten Männern zugedacht sind.


    Ein Teil des Mittagessen ist bei einer Hochzeit IMMER gleich:
    Roast, Kartoffelpürree, Creamed Celery!
    Hier gab es noch Obstsalat, Krausalat und Kekse und Kuchen zum Nachtisch.
    In der Küche wurde die Füllung für das „Roast“ zubereitet. Roast besteht aus kleinen Stückchen Huhn mit Brotstücken, Gemüse und Gewürzen. Zuerst mischt man die Füllung, also das Brot, Gemüse, Gewürze und Gravy. Bei der Masse an Zutaten hat sich die Küchencrew was zum Mixen einfallen lassen: Alles kam auf eine große, feste Plastikplane, dann griffen 4 Männer die Zipfel und schwenkten die Plane auf und nieder, vor und zurück, sodaß sich die Masse gut vermischt. Anschließend stopfte mandamit die 36 Hühner und packte sie in Bräter und verteilte sie an die Freiwilligen zum Braten.


    Der Rest der Füllung wird aufbewahrt und am nächsten Morgen mit dem Hühnerklein vermengt und wieder aufgewärmt. ->siehe Rezept


    Obst- und Krausalat: Unmengen von Obst und Kohl muß gewaschen und geschnibbelt werden. Alles wird dann in großen Containern in die Kühlkammer gestellt.


    Creamed Celery: Woher die Tradition Sellerie zur Hochzeit zu servieren stammt, weiß ich nicht. Allerdings erkennt man eine anstehende Hochzeit daran, dass in dem Jahr ungewöhnlich viel Sellerie im elterlichen Garten der Braut wächst. ->siehe Rezept


    Die Vorbereitung der Kartoffeln habe ich nicht mitbekommen. Es sah allerdings so aus, als wurden sie in Säcken (stellt Euch Kopfkissenbezüge vor) in riesigen Töpfen gekocht. Ich habe sie erst am Hochzeitstag zu Gesicht bekommen, als ich Kartoffelpüree für meinen Tisch holen ging.
    Gegen Mittag waren wir fertig und es gab Buffet im Test-Braut-Eck.
    Die Tische werden aus jeweils drei Bänken in einem speziellen Gestell aufgebaut und man baute testweise die Tischecke für das Brautpaar und die Trauzeugen auf, die nach dem Mittagessen natürlich wieder abgebaut wurde, weil man ja jeden Sitzplatz für die Hochzeit am nächsten Morgen brauchte.
    Die restlichen der 36 Hühner wurde in Brätern an die restlichen noch anwesenden Frauen verteilt, die diese zum Braten mit nach Hause nahmen. Meine Gastmutter (die Großmutter der Braut) hat auch einen mitgenommen und sich den Wecker auf 3 Uhr gestellt, um den Backofen anzuschmeissen.


    Hochzeitstag:
    Um 6 Uhr war das Huhn gar und wir konnten es lauwarm um 7 Uhr zur Hochzeit mitnehmen.
    Dort wurde es sofort von der Küchencrew in Empfang genommen. Im Hintergrund läuft eine Organisation ab, wie Ihr sie Euch nicht vorstellen könnt. Es gibt die Roast-Gruppe, die Kartoffelpüree-Gruppe, die Sellerie-Gruppe, die Kaffee-Gruppe. Da wir zu dieser Zeit noch keine feste Aufgabe hatten,
    haben wir die Verteilung des Krautsalats auf kleine Schälchen übernommen und legten hier und da Hand an wo man halt gebraucht wurde.
    Das Brautpaar und die Trauzeugen übten nochmal ihren Gang.


    Um 9 ging der Gottesdienst los. Die Prediger verließen mit dem Brautpaar den Raum und die Gemeinde
    sang bis zu ihrer Rückkehr ca. 20 Minuten später. Dann folgte die Predigt->siehe Esther’s Kopie.
    Wie immer bei einem Gottesdienst schliefen die Leute reihenweise ein. Nach dem ersten Teil ist es erlaubt aufzustehen, um auf Toilette zu gehen. Diesmal gingen die jungen Leute jedoch in Gruppen und kamen teilweise erst nach 30 Minuten zurück. Es war also ganz deutlich, dass sie versuchten draußen Zeit totzuschlagen, weil es so langweilig war. (Und ich schwöre ich habe auch Zigarettengeruch wahrgenommen ;) )Die Erklärung meines Gastvaters dafür war folgende: Die Predigt auf einer Hochzeit läuft immer nach einem ganz bestimmten Muster ab, und da die Leute ja schon einige Hochzeiten in dieser Saison hinter sich hatten, kennen sie den Text und die Geschichten in und auswendig und sind entsprechend gelangweilt. Ich muß dazu sagen, dass die Prediger diesmal aber auch entsetzlich monoton und leise gesprochen haben und ich auch Mühe hatte die Augen offen zu halten, weil ich so gut wie nichts verstanden habe. (aber ich hatte ja Esther’s Übersetzung ;)


    Als nach zwei Stunden das Brautpaar ja gesagt hatte, verließen diejenigen, die eine feste Aufgabe hatten, den Gottesdienst, der noch ca. eine Stunde weiterging. Wir konnten auch endlich raus, da unsere Aufgabe es war, den „englischen“ Tisch herzurichten und zu bedienen. Der englische Tisch stand im Vorraum, und wir konnten deshalb schon mal mit Tischdecken anfangen. Jeder bekam dann eine Aufgabe, wieviele Schüsseln von welchem Essen er/sie aus der Küche ranschaffen mußten, wer füllt wieder auf, wer spült das Besteck für die nächste Gruppe. Als der Gottesdienst vorbei war, gingen die Trenntüren auf und alles stürmte raus aus dem Raum und in den Raum, um die restlichen Tische aufzubauen und zu decken. Aber jeder wußte ja genau was zu tun ist. Als die erste Schicht saß und das Essen auf dem Tisch stand, wurde es innerhalb von Sekunden still für das stille Gebet und danach wurde mit Appetit gegessen. Wir liefen zwischendurch immer wieder in die Küche, um die Schüsseln aufzufüllen. Die Kartoffelpüreeproduktion war wirklich sehenswert. Ich wünschte ich hätte davon Fotos machen können. RIESIGE Töpfe in denen die Köche mit akkubetriebenen Bohrmaschinen mit ensprechenden Quirlaufsätzen Massen an Kartoffeln, heißer Milch und flüssiger Butter zu Püree verarbeiteten.
    Nachdem alle ihren Hunger gestillt hatten und auch noch die letzen Löcher mit Kuchen und Kaffee gestopft waren, gab es wieder ein stilles Dankesgebet und es wurde abgeräumt und für die Nächsten neu eingedeckt. Da wir Englischen nicht so viele waren, kamen nun wir Helfer dran. Wir deckten also für uns selbst und konnten ganz in Ruhe essen, weil ja nach uns niemand mehr kam. Die anderen aßen in 3 Schichten.

    Lieber Ralf,
    das hat prima geklappt! Vielen, vielen Dank....tolles Tool :)


    Ich verstehe bloß noch nicht, wie ich das Bild als Bild in das Beitragsfenster reinbekomme.
    Ich kann immer bloß Anhänge zufügen, aber das sieht dann ersten doof aus und zweitens müssen die User das Bild dann extra anklicken, um es zu vergrößern.


    Lieben Gruß,
    Anne

    Kann mir jemand von Euch verraten wie man Bilder zum Hochladen verkleinern kann?
    Das System läßt mich nur 150K hochladen...meine Fotos sind aber alle 2-3MB groß.