Posts by Fasel

    Sind das Landes- oder Bundesregeln?


    Sollte man einen importieren, wäre es, sollten gebogene Schamottsteine drin sein, überlegenswert, einen Satz als Vorrat mitzubestellen.

    - wogegen du mit deiner Auffassung, dass mit dem Gesetz das Ausleben der Liebe Gottes über den Tod hinaus gemeint ist, du die Kausalität nach Johannes 14 ff leugnest, denn vor dem Ausleben muss sie erst einmal gegeben werden, die Liebe Gottes.


    Kann das bitte etwas genauer erklären werden, denn ich verstehe es nicht.




    - im Gegensatz zu Fasel bist du vollkommen in der Theologie des Paulus verhaftet, zu Paulus kann ich nichts sagen, er besitzt keine göttliche Autorität, er ergänzt, legt aus, widerruft, was vor ihm verkündet wurde, mögen die, die ihm folgen, sich bitte auch dementsprechend Paulusianer nennen.


    Das kann ich nicht unterschreiben. Es gibt welche die Paulus in einzelnen Punkten nicht so auslegen, wie er es gemeint hat, aber Paulus bezeugt Jesus Christus.

    Meiner Meinung nach hat Marcion gar nichts verstanden. Wie auch, wenn man das Leben und Leiden der Amischen nicht kennt. Wie auch, wenn man Gewalt als christliche Notwendigkeit verherrlicht. Wer Gewalt mit dem Gewalttod Jesu rechtfertigt, macht sich mit den Kräften die Jesus ermordet gemeinsam. Nicht die Ermordung Jesu ist was die Rettung (Erlösung) bringt, sonder das Verhalten Jesu, indem er das Gesetz erfüllte. Mit Gesetzt erfüllen, ist nicht das Befolgen von Vorschriften gemeint, sondern das Ausleben der Liebe (Agape) über den Tod hinaus. Das Durchbrechen der Spirale der Gewalt ist die Erlösung, nicht der Kreuztod für sich, der war vollkommen unnötig, er ist ein Verbrechen. Jesus hat seine Mörder bis zum letzten Atemzug geliebt, das ist das Gesetz das Jesus erfüllte – die bedingungslose Liebe.


    Wer entsprechende Passage im Video aufmerksam beobachtet erkennt, Leah ist keine Heldin, sie ist Opfer. Sie steht unter dem ungemeinen Zwang, sich zwischen Familie und ihrem Weg zu entscheiden. Das ist brutal. Mit christlicher Liebe hat das rein gar nichts zu tun. Es ist das genaue Gegenteil davon, es ist Gewalt.

    Die Bibel ist für Täufer nicht Grundlage des Glaubens. Sie hat einen hohen Wert, aber sie ist für sie nicht Wort Gottes. Hier haben sich die Amischen durch Wissensverlust von ihrem Ursprung zurückgezogen, das bedeutet die Bibel nimmt eine zu hohe Gewichtigkeit ein. Was nicht bedeutet, dass es in vereinzelte Gemeinden, auf jeden Fall so mancher Amische für sich, sich Gedanken macht, ob der eingeschlagene Weg noch vertretbar ist. Andere Gemeinden oder Abspaltungen rutschen immer tiefer ins fundamentalistische Schlamassel.


    Man darf nicht vergessen, das von den Lutheranern proklamierte „Sola Scriptura“ diente zur Abgrenzung, damit sollten die Täufer und Römer als Nichtgläubige ausgeschlossen und als exlex erklärt werden. Aber diese lutherischen Solas sind wohl erst im 19. Jahrhundert so formuliert worden.
    Für uns Täufer aber ist die Bibel nicht Wort Gottes, sie zeugt davon (Johannes 5,39, bibelserver). Daraus ergibt sich die Frage, was diese Zeugnisse in der Nachfolge Jesu für uns heute und unser Leben bedeuten, was können wir von ihnen lernen. Heute denken auch viele Lutheraner so.


    Was ist den das Ansinnen der Frage?

    Dein Beitrag Georg a. W. verwundert mich nicht. Aber du solltest in deinem Profil angeben, dass Du kein Amisch, kein Täufer bist. Damit Besucher dieser Seite nicht noch auf die Idee kommen, Du vertrittst etwa täuferische Interessen, wenn Du Meinungen von Sektierern unterstützt die körperliche Züchtigung von Kindern hochhalten, und auch sonst allerhand unchristliches Zeug verbreiten und praktizieren - denn wer sowas unterstützt stellt sich mit ihnen gleich.

    Schon wieder so ein Evangelicaler der nicht begriffen hat um was es geht, der aus einer brutal fundamentalistischer menschenfeindlicher Ecke kommt.

    Täufer haben keine Sakramente, auch nicht die Taufe. Ob jetzt Besprengtaufe (sagt man dem so?) oder Untertauchtaufe, ist letztlich egal, man wird auch im Jordan nicht heiliggewaschen. Die Taufe wird als öffentliches Bekenntnis verstanden. Aber natürlich war Abendmahl, Fußwaschung und Taufe immer wieder auf dem Programm und hinterfragt worden, wird es immer wieder, und ja, es gab Abspaltungen deswegen.


    Sie wurden Wiedertäufer geschimpft, weil sie die Kindertaufe als ungültig ansahen, da sie nicht aus freiem Entschluss erfolgte und damit der Wille zur Nachfolge nicht bezeugt ist, der Glaube der Taufe nicht voranging. Es gibt unter den Täufern kein einheitliches Taufverständnis.


    Das aktuelle Taufgespräch an dem Täufer mitwirken fand zwischen Vertreter der katholischen Kirche (Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen), dem Lutherischen Weltbund (LWB) und der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) statt, und wird die nächsten Jahren in den Gemeinden diskutiert.
    https://mwc-cmm.org/resources/…ration-body-christ-church


    Die Konservativen, klar, die machen da nicht mit, da muss man sich neu Taufen lassen, wenn man von einer Amischgemeinde in die andere wechselt. Weil die Taufe bei der alten Amischgemeinde nicht gottgefällig genug war. Der Taufende bei der Taufe 0,2 Zoll zu breite Hosenträger trug, oder das Wasser aus dem Boden und nicht vom Himmel kam.


    Taufe und Beitritt in die (Orts)Gemeinde wird oft als eines angesehen, darin liegt vermutlich das Problem, denn es sind eigentlich zwei Sachverhalte. Aber es gibt nur ein Leib Christi, und der hat viele Glieder.

    Es gibt in Deutschland kein Bruderhof von der Church Communities International (CCI), was sie hier haben sind sogenannte Filialen. Aber sie sind dabei in Österreich einen Bruderhof zu gründen, allerdings sind so viel ich weiß noch keine Bruderhöfer dort.


    Wenn Du die Suche hier im Forum zu Hilfe nimmst, lassen sich Beiträge von Leuten finden welche Filialen schon besucht haben. Es kann auch sein, dass es Beiträge von Leuten gibt, die einen in England oder sonst wo besucht haben.