Posts by FloKie


    Wenn es eine Gemeinschaft sein soll, die sehr amisch ist, dann würde ich mal in Richtung Belize schauen. Die Noah-Hoover-Mennoniten in Lower und Upper Barton Creek und in Springfield, ganz in der Nähe der Hauptstadt Belmopan, sind zwar Mennoniten alter Ordnung, aber so amisch, dass die meisten sie für Amische halten und in mancher Hinsicht sind sie sogar amischer als die Amischen.


    Marti ich möchte gerne hierzu etwas anmerken:
    Lower Barton Creek hat nichts mit der Noah-Hoover-Gruppe zu tun, sondern ging aus der Kleingemeinde hervor.

    In Bezug auf Upper Barton Creek und Springfield in Belize kann ich Folgendes ergänzen:


    Upper Barton Creek (UBC) entstand aus plattdeutschen Mennoniten von Lower Barton Creek, die wiederum von der Kleingemeinde ausgegangen waren und pennsylvaniadeutschen Mennoniten aus den USA; und Springfield entstand als Tochter von UBC aufgrund von Landknappheit. Ich denke es hält sich in beiden Kolonien die Waage zwischen Plattdeutschen und Pennsylvaniadeutschen, wobei die Jugend eher einen Hang zum Pennsylvaniadeutschen hat. Die Gottesdienste in UBC und Springfield sind meist mehrsprachig: Plattdeutsch, Pennsylvaniadeutsch, Englisch und manchmal ein bisschen Spanisch.


    Und ja, UBC und Springfield stehen beide in völliger Gemeinschaft (das schließt also auch Abendmahlsgemeinschaft mit ein) mit der Noah-Hoover-Gruppe um Scottsville, KY und deren "Töchter" wie z.B. Delano, TN, .... UBC/Springfield und Lower Barton Creek/Pine Hill hingegen haben keine Gemeinschaft miteinander, grüßen sich aber freundlich.

    Hallo Flokie,


    hast du schon was gekostet? :)
    Manches schaut aber schon lecker aus,wenn mich auch einige Farben irritieren.Aber vieles kennen wir ja.


    lg Baps


    Ja, ich kenne einige dieser Süßigkeiten davon. Ich sag mal so: man muss es mögen und man muss damit klarkommen, dass sie sehr "gesund" sind. Sie enthalten vor allem die Vitamine "B""A""S""F". :D

    Hier findest Du noch einen weiteren Artikel über Upper Barton Creek:


    Lexikonartikel von GAMEO


    Die belizianischen Kolonien Upper Barton Creek (nicht zu verwechseln mit Lower Barton Creek) und Springfield (dort wurden die YouTube-Clips aufgenommen) stehen sowohl in Gemeinschaft untereinander als auch mit den us-amerikanischen Siedlungen Scottsville/Kentucky, Rich Hill/MI und Delano/Tennessee.

    Weis man wie lange diese Noah-Hoover-Gemeinde in Belize schon existiert?


    Allgemein oder speziell in Belize?
    In Belize selbst existiert diese "Symbiose" aus Plattdeutschen und Noah-Hoover-Leuten seit ungefähr Ende der 1960er Jahre.

    Sie nennen diese Pferde "Arabs". Sie scheinen jedenfalls dem tropischen Klima noch am ehesten gewappnet zu sein. Vor einigen Jahren zog ein Ex-Schwartzentruber-Amish mit seinen riesigen "Belgians" nach Belize - das Klima war eine Qual für diese Pferde und nach und nach verendeten sie ihm.

    Im Folgenden ein kleiner Einblick in das Alltagsleben der "Noah-Hoover-Mennoniten" aus Springfield in Belize.


    1) Die Sägemühle:


    2) Familie B. beim Vorbereiten des Gemüses für den Verkauf an auswärtige Händler:

    Danke für diese klaren Worte, ich teile sie nicht!


    Es ist niemand gezwungen, die Ausführungen anderer anzunehmen. Mehr noch, es steht jedem frei, meinen Ausführungen auch "feindlich" gegenüberzustehen. Das führe ich zum Einen darauf zurück, dass Gott einem jedem Menschen die Entscheidungsfreiheit lässt und zum Anderen auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, die jedem Menschen seine eigene Meinung garantiert.

    Wir sprechen in der Tat von total konträrem, während ich von echtem Frieden spreche, sprecht ihr (FloKie und wicky0909) von einem im imaginären Bereich.


    Was ist denn "echter" Friede und was wäre folgerichtig dann "unechter" Friede?


    Du schreibst davon, dass sich unser Friedensbegriff auf einen imaginären Bereich zurückzieht. Das könnte man sicherlich so beschreiben, aus der Binnensicht hingegen würde ich es - nach meinem/unserem Verständnis - so beschreiben: nur mit dem Herrn Jesus Christus im Herzen kann ich wahren Frieden leben. Erst mit dem Herrn Jesus im Herzen kann ich vom (wie Du es formulierst) "imaginären Bereich" meinen gelebten Frieden mit Gott in den "realen Bereich" hinaustragen, z.B. durch meine Handlungsweise, meine Kriegsdienstverweigerung, aber auch z.B. indem ich friedlich Unrecht über mich ergehen lasse, ohne sofort die Polizei oder einen Anwalt einzuschalten, etc. pp.

    Wusste ich doch, dass ich recht hab!


    *Ironie an* Und was kannst Du Dir davon nun kaufen? :D *Ironie aus*


    Die Antwort nach Deinem Friedensverständnis bist Du immer noch schuldig. Magst Du es hier ein wenig entwickeln, damit man Verbindendes aber auch Unterschiede im Verständnis aufzeigen kann?


    Glaubst Du wirklich, dass mit ein bisschen menschlich geübter Liebe "Friede, Freude, Eierkuchen" auf diesem Planeten hergestellt werden kann? Dein Idealismus in Bezug auf "Frieden" in allen Ehren, aber kann es da nicht eher anders herum sein, dass diese Ansicht eher realitätsfern ist?

    Bestimmt bist Du in
    einer Gemeinde die sich abschottet und sich für das einzig wahre hält, die
    selbst Ökumene schon für Teufelszeug hält. Also gar nicht an Frieden
    interessiert ist, schon die nächste christliche Gemeinde als Feind versteht.


    Wie kommst Du denn auf eine solche Vorverurteilung, die mit "Bestimmt..." eingeleitet wird?
    Ist das der Friede, von dem du sprichst?
    Wenn dem so wäre, ja, dann sprechen wir in der Tat von unterschiedlichen Friedensansichten.

    … wird er schon Geschwister finden die ihm Helfen.


    Helfen wobei? An seiner Statt zu lieben? Ihm "Liebe" beizubringen?


    Ich denke, dass der natürliche Mensch die Agapeliebe nicht von sich aus vollziehen kann. Dazu bedarf es einer inneren Veränderung, nämlich in dem der Hl. Geist das betreffende menschliche Herz in Beschlag nimmt. Erst durch den Frieden und die Liebe Christi im eigenen Herzen ist auch der natürliche Mensch befähigt vollumfänglich zu lieben. Eigene Bemühungen und Anstrengungen müssen scheitern.


    Ohne Zweifel, dass das Reich Gottes schon hier im Herzen eines Christen seinen Anfang nimmt, bestreitet sicherlich keiner. Aber sich der Utopie hinzugeben, dass mit ein bisschen "menschlicher" Liebe das Ideal einer rosaroten Welt hergestellt werden kann, entbehrt erstens jeglicher biblischer Grundlage und zweitens der Erfahrungen in dieser gegenwärtigen Welt.