Posts by sabine

    Hallo Daniel,


    ein herzliches Willkommen auch von mir.


    Old Order Amishe gibt es meines Wissens nach nur in Nord Amerika. Es gibt jedoch biblisch orientierte mennonitische Gemeinden in vielen Ländern der Welt. Mennoniten und Amische haben historisch dieselbe Wurzel.


    In Deutschland gibt es keine Amischen. Die nächste Gemeinde, die ich kenne und die man als "plain" bezeichnen kann sind die Beachy Amish Mennonites In Irland.


    http://www.anabaptistireland.org/


    Auf der Website kannst Du gut Predigten hören und so einen ersten Eindruck erhalten.


    Es gibt eine weitere mennonitische Gruppe in England. Da habe ich die Adresse aber nicht und auch keine persönlichen Kontakte.


    In Deutschland gibt es zahlreiche Mennoniten sehr unterschiedlicher Ausprägung. Den Amischen am nächsten sind vielleicht die Mennoniten russlanddeutscher Prägung.


    Weitere Infos zu den Bruderhöfern findest Du unter


    http://www.bruderhof.com/de/wo-wir-sind#germany


    Ich wünsche Dir Gottes Segen


    Sabine

    Laut Jesus ist das Evangelium wie folgt:
    " Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
    Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.
    Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn.
    So vollzieht sich das Gericht an den Menschen. Das Licht ist in die Welt gekommen, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, weil ihr Tun böse war.
    Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht; er tritt nicht ins Licht, damit sein Tun nicht aufgedeckt wird.
    Wer sich jedoch bei dem, was er tut, nach der Wahrheit richtet, der tritt ins Licht, und es wird offenbar, dass sein Tun in Gott gegründet ist."
    Johannes 3, 16-21

    Lieber Fasel,
    soweit ich weiß, fürchten die Amish ernsthaft um das Heil ihrer Kinder, wenn eines "in die Welt" geht und beispielsweise Mennonit wird. Zumindest kenne ich persönlich Glaubensgeschwister von den Beachy Amish Mennonites, die die konservativen Old Order Amish verlassen haben, deren Eltern habe große Angst im Hinblick auf das Gerettetsein ihrer Kinder/Schwiegerkinder/Enkelkinder.
    Gruß
    Sabine

    Der Titel eines der oben verlinkten Hefte lautet: "THE ANABAPTISTS: neither Catholics nor Protestants" by William R. McGrath
    Ich finde, das spricht für sich. William McGrath ist zu den Mennoniten als Erwachsener erst gekommen und hat sich umfangreich zu dem Thema informiert.


    Ich habe auch noch keinen Amish getroffen, der sich im entferntesten als evangelisch bezeichnen würde. Ganz im Gegenteil. Hast Du Quellen, in denen die Wiedertäufer als evangelisch bezeichnet werden? Ich konnte auf die Schnelle nichts finden.

    Na, wie gut, dass die Amish sich selbst nicht als evangelisch einordnen.


    Selbst verstehen die Wiedertäufer sich als radikalen Zweig der Reformation. Schlicht auch als Christen, die der Bibel als GOTTES Wort glauben.


    Und die Kirchengeschichte hat gezeigt, dass auch die evangelische Kirche sie nicht als zu sich gehörig ansah. Luther selbst hat sie als "Rotte/Sekte" bezeichnet. Zwingli hat die Wiedertäufer in Zürich blutigst verfolgt.


    Weitere Hinweise zu dem Thema findest Du hier in einer wiedertäuferischen Quelle:


    http://www.christianitytoday.com/ch/1985/issue5/510.html


    und hier:


    http://www.cbc4me.org/articles/Baptist/04-McGrath.pdf


    Wie kommst Du zu Deiner Äußerung, Fasel?



    Gruß Sabine

    Hallo Tobi, ich glaube es gibt sogar eine Bibel oder ein NT in Pennsylvania Dutch. Im Grunde wachsen die Kinder bi- oder trilungual auf: Dutch, dann Englisch, und manche dann noch "Hochdeutsch" (welches ich schlechter verstehe als das Pennsylvania Dutch :) )
    Sabine

    Naja, DAS deutsche Brot gibt es auch nicht wirklich, aber jedes Brot hat eben mehr Kruste als Toastbrot. :) Und dass mennonitische Homemade Bread ist zwar besser als das gekaufte, aber auch eigentlich ein Toastbrot.


    Was backst Du für Brot? Meistens backe ich unser Brot auch selbst - "Mama, wie das duftet", meinte letzte Woche mein Sohn, der in der Schulzeit es nicht mitbekommt wenn ich Brot backe. Ich habe ein ganz leckeres schnelles Rezept für Dinkelbrot, das ich fast täglich frisch backe:


    250g Dinkelvollkornmehl (ich schrote es selbst)
    250g weißes Dinkelmehl
    1 Päckchen Trockenhefe
    Sesam/Sonnenblumenkerne/andere Körner hinzufügen nach Belieben
    1 Teelöffel Salz
    450 - 500 ml recht warmes Wasser


    alles sehr gut verkneten, ca. 10 Minuten ( am besten mit einer Küchenmaschine, da der Teig recht dickflüssig ist)


    Nun kommt das Brot in die Backform (ausgefettet od. Backpapier) und in den NICHT vorgeheizten Backofen.


    Backofen auf 200 °C Unter-/Oberhitze stellen.


    Brot 70 Minuten bei dieser Temperatur backen.


    Fertig.


    Guten Appetit!


    Liebe Grüße in die Schweiz


    Sabine

    Liebe Nadine, in Amerika sind die Cookies auch immer innen etwas knatschig. :) Echt jetzt! Ich backe immer etwas länger, denn der deutschsprachige, brotgewöhnte Gaumen liebt es etwas anders als der amerikanisch, mennonitische, der mehr an softe Kost gewöhnt ist. Andere Länder, andere Sitten.
    Liebe Grüße


    Sabine


    P.S.: Unsere Freunde beklagen sich jedes Mal liebevoll lächelnd, dass das deutsche Brot doch etwas speziell sei.

    "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." Matthäus 11, 28


    Die (beachy) Amish, die ich kenne gehen zu diesem "Kurort": Jesus. Der hat uns zu seinen irdischen Lebzeiten versprochen, dass ER uns erquicken will (s.o.). Manchmal braucht man dabei Hilfe sich zu erinnern wie das geht - dann gibt es "Glaubensgeschwister" die einem dabei helfen. Auch zeigt die Bibel die Wege auf.


    Manche Amish und andere Plain People fahren aber ganz irdisch und praktisch an Erholungsorte für den müden Körper. Habe mir sagen lassen, dass beispielsweise Phönix/Arizona so ein Ort sei, an dem viele Plain People vor dem harschen Winter fliehen und überwintern. Dort gibt es dann auch "Tourist Churches" wo sich Amishe aus verschiedenen Kirchen-Distrikten treffen und Gottesdienst haben, das gilt auch für andere anbaptistische Gruppen.


    ;) Liebe Grüße


    Sabine

    Hallo Tobi,


    GOTT selbst schreibt die schönsten Geschichten: Jedem begegnet ER anders, jeder befindet sich ja auch in einer anderen Lebenssituation. Dies ist eine interessante DVD in der Menschen sehr persönlich berichten, wie sie gefunden wurden:


    http://www.amazon.de/Plötzlich-begegnet-dir-Gott-DVD/dp/3941888315/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1434200829&sr=8-1&keywords=pl%C3%B6tzlich+begegnet+dir+gott


    Dies ist ein interessantes Buch, dass das "Schatzsuchen" darstellt (die Bibel vergleicht den suchenden Menschen mit einem Menschen, der in einem Acker grub und dabei einen Schatz fand. Daraufhin verkaufte er alles, was er besaß und erwarb den Acker mit dem Schatz drin) und im Anschluss auch noch Menschen zu Wort kommen läßt, die den Schatz gefunden haben:


    http://www.amazon.de/Schatzsucher-verblüffende-Entdeckung-Werner-Gitt/dp/3866992459/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1434200950&sr=8-6&keywords=schatzsucher



    Herzliche Grüße


    Sabine

    Hallo Tobi,


    erst einmal herzlich willkommen hier im Forum!!


    Ich habe von meiner Beachy Amish Freundin übernommen, dass ich möglichst viel in der Bibel lese. Sie liest innerhalb eines Jahres durch die gnaz Bibel mithilfe einer sogenannten Jahresbibel. Das schaffe ich im Moment nicht ganz, aber mindestens ein Kapitel ist es schon, und das ist sehr gut!


    Liebe Grüße


    Sabine

    Ich liebe es auch den Boden zu spüren, liebe Nadine, und bin auch jetzt schon fleissig barfuss unterwegs. :)
    Und ich schätze Rosannas letzten Tipp ganz besonders: Für die Ernte zu beten. Es ist nicht viel, was in unserer Hand liegt, auch wenn wir das oft nicht so empfinden. Es ist GOTT der den Regen und den Sonnenschein gibt, den Wind und nicht zuletzt die fruchtbare Erde.


    Sonnige Gartengrüße
    Sabine

    Hallo Jakobwohl,


    das klingt ja interessant! Wie schmeckt denn so ein Löwenzahngelee??


    Ich habe heute aus eingefrorenen Aroniabeeren Gelee gekocht. Der schmeckt etwas herb, aber sehr lecker.


    Liebe Grüße


    Sabine

    Wolfsjunge, ich habe die Verse aus 1. Kor. 11 ja nicht in die Bibel hineingeschrieben...


    ...und meine Antwortbleibt immer Stückwerk...


    Simson hatte aufgrund des Gelübdes der Nasiräer lange Haare gehabt...


    Und wer sagt, dass die Propheten lange Haare hatten?


    Gruß, Sabine

    Hallo Wolfjunge,


    1. Kor. 11 gibt hier auch eine Antwort.:


    " 4 Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt.
    5 Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt;[...]
    7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, [...]
    13 Urteilt bei euch selbst, ob es sich ziemt, dass eine Frau unbedeckt vor Gott betet.
    14 Lehrt euch nicht auch die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt,
    15 aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat?[...]



    Mir stellt sich die Frage: Sind wir, die wir ohne eine Kleiderordnung leben, wirklich frei? Wie wichtig ist die Kleidung denen, die glauben, dass sie ihnen nicht wichtig ist? Man könnte ja mal den Test machen und sich bewußt für einen Tag ganz anders kleiden als die Umgebung. Wie es einem dann wohl geht? Wie wichtig ist die angepasste Kleidung dann?


    Als Jugendliche bin ich aus einer eher strengen Gemeinde ausgetreten und war es zuvor gewohnt mich mit langen Röcken zu bekleiden. Nun hat man nicht gleich einen ganzen Kleiderschrank voller neuer Kleider, wenn man eine Gemeinde verläßt. Ich dachte, in der "freien Welt" wird man sich nicht daran stoßen, aber die Regeln außerhalb der Gemeinde waren strikter als die innerhalb der Gemeinde - nur das keiner offen darüber sprach.


    Nach Jahren ohne Glauben, hat der HERR JESUS mit mir eines seiner verlorenen Schafe wieder gefunden und ich versuche bewußt auf weibliche Kleidung zu achten (nicht unisex T-Shirt-Jeans-Turnschuhe). Lange Röcke werden gerne naserümpfend als "gesetzlich" betrachtet. - Wie wichtig ist Kleidung eigentlich? Kleidung spricht eine eigene Sprache: man kann sich gegen das Establishment wenden, sich entsprechend der neuen Geschlechterordnung kleiden, als Banker im Anzug tarnen, ...


    Ja, wie wichtig ist die Kleidung wirklich? Reicht es uns, angezogen zu sein?? "Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns daran genügen lassen." 1. Tim. 6, 8


    Herzliche Grüße


    Sabine