Die Bibel verstehen und leben mit ihr

  • Entschuldigt bitte, die Zitate stammen alle von Kadosh und nicht von Flokie!
    Hatte da ein kleines Problem beim Zitieren!
    Ich und Computer kann ich da nur sagen! :)


    Wicky

  • nach meinem/unserem Verständnis - so beschreiben: nur mit dem Herrn Jesus Christus im Herzen kann ich wahren Frieden leben. Erst mit dem Herrn Jesus im Herzen kann ich vom (wie Du es formulierst) "imaginären Bereich" meinen gelebten Frieden mit Gott in den "realen Bereich" hinaustragen, z.B. durch meine Handlungsweise, meine Kriegsdienstverweigerung, aber auch z.B. indem ich friedlich Unrecht über mich ergehen lasse, ohne sofort die Polizei oder einen Anwalt einzuschalten, etc. pp.



    Danke FloKie für diese Worte, du sprichst mir aus dem Herzen!


    Und an kadosh muss ich sagen, ich hab das ganze nun zweimal durchgelesen und komme immer noch nicht dahinter was du genau sagen möchtest. Es brennt mir aber diese eine Frage unter den Nägeln: Bist du, bzw. bezeichnest du dich als Christ?


    Grüße aus dem bitterkalten Bayern!


    Sebastian

  • "Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann." Johannes 14, 26


    Dieser Frieden, den der HERR JESUS verheißt ist unabhängig von äußerem Frieden. Durch JESUS können wir Frieden mit GOTT haben. Durch IHN kann man dem ärgsten Feind vergeben, von Herzen und nicht nur oberflächlich (obwohl das manchmal ein "geistlicher Kampf" ist, bei dem es nicht "friedlich" zugeht, denn wer will schon gerne freiwillig seinem Peiniger vergeben?)


    Kennt Ihr Dirk Willems?


    http://www.homecomers.org/mirror/dirk-willems.htm


    Er blieb standhaft bei der biblischen Wahrheit, in Wort und Tat. Sein Verhalten - er was übrigens einer der Vorväter der heutigen Mennoniten und Amish - zeigt, dass wahrer Friede dort beginnt, wo GOTT ein Herz verändert hat. Erst dann wird man auch erst zu wahrer Liebe fäig. Zumindest habe ich das für mich so erlebt. Erst vor dem Spiegel von GOTTES Heiligkeit und Seiner Liebe und Gerechtigkeit wurde mir meine eigene Selbstgerechtigkeit und Lieblosigkeit bewusst - obwohl ich eigentlich schon immer ein "friedliebender" und sozialer Mensch war. Und dann ist Umkehr nötig, die Bibel nennt das Buße, Umkehr zu dem Wissen, dass ich ohne IHN nichts kann was Bestand hat.


    Sabine

    Edited once, last by sabine ().

  • Wie ich es aufgrund der Beiträge überblicke, würde FloKie nicht mit Sebastian gemeinsam am Nachtmahl teilnehmen. Weil er von seinem christlichen Verständnis den anderen dazu nicht als würdig ansieht.


    Lese ich die Beiträge von wicky0909, kommt unweigerlich das Gefühl auf, sie hält sich für die einzig Wahre. Da wird ohne Rücksicht auf Gott auf alles eingedroschen was nicht in „ihr“ Gottesbild paßt.


    Mich wundert auch die Frage vom Sebastian, ob kadosh christ sei.


    Was aus so manchen Beiträgen im Forum zu Lesen ist, ist nichts Friedfertiges, Verbindendes und Liebendes — sondern Trennendes, Verstoßendes und Abschottendes. Was hat diese Leute nur so verbittert gemacht, daß sie nicht verstehen wollen, was Gottes Plan mit dem Menschen ist. Wenn man aus Ihren Beiträgen lesen muß, wie kleinlich sie sind, aber sich für weiß-ich-nicht-was halten.


    Man fragt sich, weshalb diese Leute nicht erkennen, erkennen wollen, gerade weil sie sich ja für Super-Christen halten, was uns die Geschichte über den unehelich Geborenen Jesu uns sagen will.


    Es geht mir bei diesem Beitrag alleine um das Verstehen, ich möchte es doch nur Verstehen.

  • Wie ich es aufgrund der Beiträge überblicke, würde FloKie nicht mit Sebastian gemeinsam am Nachtmahl teilnehmen. Weil er von seinem christlichen Verständnis den anderen dazu nicht als würdig ansieht.


    Wie kommst Du denn zu dieser "Erkenntnis"?
    Was waren für Dich die Anhaltspunkte, dass Du zu solch einer Unterstellung kommst?

  • Hallo, alle zusammen!


    Es tut mir wirklich leid, wenn ich besserwisserisch oder einfach "falsch" rübergekommen bin!


    Vielleicht ist es auch einfach schwierig, wenn man sich nur schreibt, aber nicht gegenüber
    sitzt!


    Ich halte mich absolut nicht für die "Wahre"!
    denn:
    Ich bin ein Mensch mit allen Fehlern und Schwächen!


    Ich halte nur Gott (Jesus Christus) und sein Wort für das einzig Wahre!
    Und wenn jemand über die Bibel spricht, dabei aber rauskommt, daß dieser
    die Bibel gar nicht richtig kennt, oder auch keine Bibel zur Hand hat, dann
    kann ich mich wirklich schwer raushalten! :)


    Wenn 2 Leute einen Film kennen, der Eine erzählt jemandem von diesem Film
    etwas ganz anderes und der andere hört zu, dann wird er darauf hinweisen, daß
    es im Film doch so und so war! Dann kann der eine entweder sagen, ja da hab
    ich mich vertan, oder sagen ich hab den Film verwechselt!


    Der Vergleich hinkt natürlich, aber ich möchte einfach näher bringen, wie ich das
    meine! Es muss niemand meine Ansicht annehmen oder sonstiges!


    Und lieber Fasel Du schmeißt mit Bibelversen, kennst aber die Vorkommnisse zu
    wenig (zB Schächer am Kreuz: Du hast Dir keine Bibel geholt um nachzulesen)
    Aber durch deine Selbstsicherheit kommt es so rüber als wäre es eine biblische
    Tatsache!


    Aber ich fühle mich nicht als die "einzig Wahre" :(
    Was mich wirklich froh macht, ist daß es doch noch ein paar gibt, die auch
    in 1. Linie die Bibel und Jesus Christus allein ernst nehmen!


    LG
    Wicky

  • . Da wird ohne Rücksicht auf Gott auf alles eingedroschen was nicht in „ihr“ Gottesbild paßt.


    Das Einzige um was es mir ging bei der ganzen Diskussion :
    Ist Gott und sein Wort!


    Das Wort "eingedroschen" stimmt mich schon sehr nachdenklich. :huh:
    Ich brauch nicht für Gottes Wort kämpfen, aber ich wollte und will
    zu ihm halten!


    Danke
    Wicky

  • Habe gerade bemerkt, samuel habe ich in meine vorletzten Beitrag vergessen mit aufzulisten.



    wicky0909, damit eines klar ist, ich fühle oder fühlte mich von Dir nicht angegriffen!


    Die Bibel ernst nehmen heißt nun mal sie nicht beim Wort zu nehmen, sondern mit deren Hilfe versuchen Gottes Wort zu erahnen. Es ist um dies zu tun, notwendig, die Bibel aus entsprechender Distanz zu betrachten. Man muß versuchen zu verstehen, weshalb etwas in die Bibel aufgenommen wurde und in welcher Zeit unter welchen Umständen die beschriebenen Handlungen spielten. Es gilt zu verstehen was die Bibel uns als Ganzes zu sagen hat. Wir tun gut daran zu erkennen, Gottes Wort steht weit über der Bibel, es ist letztlich für uns Menschen in seiner Gesamtheit unergründbar.


    Das Neue Testament darf durchaus als eine Form von Reformation verstanden werden. Es protestiert geradezu gegen das Unrecht. Man erkennt als erstes, daß uneheliche Kinder (Jesus) und deren Mütter (Maria) nicht wie es damals üblich war, ausgestoßen werden sollen, sondern teile der Gesellschaft sind wie jeder andere. Josef (stellvertretend für die Männer) wird sogleich zurechtgewiesen, als er sich überlegte Maria wegen dem Geschwätz und der aus damaligen Sicht verstandenen Schande — los zu werden. usw.


    Es ist unhaltbar, Homosexuelle mit biblischer Begründung oder aus welcher auch immer aus der Gesellschaft auszuschließen oder in irgendeiner Form zu diskriminieren.


    Es ist unhaltbar mit biblischer Begründung oder aus welchen auch immer, Frauen, Männer und Intersexuelle ungleich behandeln zu wollen. Jeder hat das Recht Gottes Botschaft zu verkünden und zu lehren. Denn vor Gott sind alle Menschen gleich. Daher sollten nicht nur Christen sich darin üben alle Menschen gleich zu behandeln, ... dies hier auf Erden!!

  • Es tut mir echt leid, aber du kannst es wohl nicht lassen, oder?
    Wenn du mich in deiner Aufzählung zu den wiedergeborenen Christen zählst, danke! Ansonsten scheinst du ziemlich verbittert zu sein und das finde ich sehr traurig. :( Ich werde mich aus dieser Art von Diskussion ausklinken. Es bringt meines Erachtens nichts und Vieles ist von den lieben Geschwistern schon gesagt worden. Möge der Herr dir einfach die Augen öffnen!

  • Nur kurz an Fasel - die Begründung warum ich fragte ob kadosh sich als Christ bezeichne: diese Aussage von kadosh machte mich stuzig

    Quote

    Es braucht Jesus nicht um Frieden zu üben. Man sollte Jesus nicht überbewerten.

    Und noch eine kurze Anmerkung zu diesem Absatz von Fasel


    Quote

    Es protestiert geradezu gegen das Unrecht. Man erkennt als erstes, daß uneheliche Kinder (Jesus) und deren Mütter (Maria) nicht wie es damals üblich war, ausgestoßen werden sollen, sondern teile der Gesellschaft sind wie jeder andere. Josef (stellvertretend für die Männer) wird sogleich zurechtgewiesen, als er sich überlegte Maria wegen dem Geschwätz und der aus damaligen Sicht verstandenen Schande — los zu werden. usw.


    Meines Wissens wurde Jesus in der damaligen Gesellschaft nicht als uneheliches Kind angesehen, war doch Maria in der Zeit mit Josef verheiratet. Und wie sollten wir auch die Apostel verstehen wenn sie am Anfang des Wirkens Jesu von ihm sagen: es ist "Jesus, Josephs Sohn von Nazareth". Und noch zu Josef, Matthäus stellt es uns ein wenig anders dar... "Joseph aber, ihr Mann war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen." Und ob man die Verkündung der frohen Botschaft, von der Geburt des Mesias als "Zurechtweisung" verstehn sollte? Ich denke nicht.

  • Danke, liebe Sebastian für die guten Hinweise!


    Der Apostel Lukas sagt zu Beginn des Wirkens Jesu: "Jesus war, als er auftrat, etwas dreißig Jahr alt und wurde gehalten für einen Sohn Josefs (Lk 3,23)". Und dann kommt der wunderbare lange Stammbaum Josefs zurück bis Adam, der ebenfalls nicht von einem Mann, sondern von Gott erschaffen wurde. Ist das nicht großartig? fragt Gisela

  • Die Bibel sagt uns so gut wie nichts über den leiblichen Vater Jesu, bzw. wer er ist, es ist anzunehmen es war Josef. Aber dies ist letztlich unwichtig.


    Parallelberichte aus der Zeit berichten, wie mit unehelich Gezeugten und deren Müttern umgegangen wurde.


    In jüdischer Tradition kommt es auf die Mutter an, ob jemand Jude ist oder nicht. Die in Matthäus und Lukas widersprüchlich gelistete Stammlinie wollen uns wohl etwas ganz anderes sagen, als wir auf den ersten Blick sehen wollen. Zumal es sich auch um ein Zahlenspiel mit Perioden handelt. So hat mit Jesu eine neu Zeit begonnen.
    Aber!! geht es Jesu nicht vielmehr um eine Geistige Verwandtschaft. Eine die Geschlechter, Kulturen, Soziale …, Stände, Klassen, etc. überwindet. "Wer ist mein Bruder, wer meine Schwester und meine Mutter", kann man in Markus 3 lesen. Und wen sollen wir alles lieben? "Wenn deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn!"



    Sind denn nicht alle Menschen Geschöpf Gottes, ist er uns nicht allen Vater und Mutter in den Himmeln?

  • Da stimme ich dir zu Fasel, mit Jesus als Messias hat eine neue Zeit begonnen! Auch dass alle Menschen Geschöpfe Gottes sind, sehe ich genau so.


    Aber über die Sendung Jesu zu den Menschen wird auch heute noch heftig debattiert. So sind viele der Meinung, er sei in erster Linie zu dem jüdischen Volk gesandt - predigte und lehrte er selbst ja nur im Kreise jüdischer Mitbürger. Dem gegenüber steht der Missionsbefehl: "gehet hin und lehret die Völker" und auch das Treffen mit der Frau aus Sammaria... Es sind ermüdende Diskusionen, die kaum Früchte tragen. Ich persönlich denke aber, es ging Jesus um den Glauben des Einzelenen und seine Bereitschaft zur Buße und zur Umkehr. Wie oft steht nach seinen getanen Wundern, dass er sagte "dein Glauben hat dich gerettet!"


    Und noch kurz an Gisela: Ja das ist es, es ist wirklich großartig!

  • Würden wir uns nicht extrem Beschneiden wenn wir sagten: es ging Jesus »nur« um den Glauben des Einzelnen und seine Bereitschaft zur Buße und zur Umkehr?


    Ist die Folgerung aus Sola Scriptura, Solus Christus, Sola Gratia und Sola Fide, nicht auch die Erkenntnis, daß man Christologie, Ekklesiologie und Ethik nicht voneinander trennen darf.


    Schon von den ersten Ortsgemeinden gingen Impulse aus. Es waren Ortsgemeinden die Lösungen für aktuelle Fragen suchten. Es waren Ortsgemeinden die um den besten Weg rangen. Wenn es nötig war trafen sich Abgeordnete der Gemeinden (z. B. Jerusalemer Konferenz) um gemeinsamen nach einer Antwort zu Suchen.




    Schaden wir uns nicht selber, wenn wir alles zu eng Sehen und auch noch alles auf das »ich« reduzieren?

    Edited once, last by Fasel ().

  • @




    Mittwoch, 1. Februar 2012, 23:56












    Jesus Christus... ist das eine Wort Gottes ..., dem wir im
    Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben. ...





    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »gisela« (2. Februar 2012, 09:05)
    Genau so sehe ich es auch! Gottes Segen! Herzlichst Ursula

  • Hallo!

    Jesus Christus... ist das eine Wort Gottes ..., dem wir im
    Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben. ...

    ...schafft man das? Ich meine, wenn man nicht wirklich sein Herz Jesus anvertraut hat, wenn man
    nur "religiös" ist.


    Wenn man nicht aus tiefster Überzeugung Jesus Christus nachfolgt, wird man meines Erachtens
    weder erkennen, das man ihm zu gehorchen hat, noch wird man selbständig die Kraft aufbringen,
    sich dem Widersacher zu entziehen und auch nicht erkennen, das die Bibel wahr ist!


    Wie seht Ihr das?


    LG
    Wicky

  • Das Herz, liebe Wicky, auf das Du in dankenswerter Weise hinweist, wurde zu biblischen Zeiten als Sitz des Verstandes gesehen, nicht der Gefühle: "Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an" (1. Samuel 16:7).


    Religiöse Gefühle, wie Du und ebenso auch die Old Order Leute betonen, sind damit nicht gemeint. Warum sollte jemand Jesus nachfolgen, den Widersacher abwehren und die Bibel lesen, wenn er Christus nicht vertrauen und gehorchen kann? fragt Gisela