Feiertage - Weihnachten

  • Hallo, da bin ich noch einmal!


    Ich bin Deiner Bitte nachgegangen! Und schon allein wie sie entstand, läßt die Allmacht Gottes
    erkennen! Und regt noch mehr zum Leben mit Jesus an! :) :love:


    Die Bibel ist in
    dieser Hinsicht vollkommen einzigartig. Sie wurde von mehr als vierzig
    Schreibern verfasst, die sich gegenseitig nicht kannten. Das war auch
    kaum möglich, denn sie schrieben das Buch in einem Zeitraum von
    mindestens 1500 Jahren, vielleicht noch viel mehr. Es ist ein grosses Wunder, wie die Bibel langsam, über mehr als
    fünfzig Generationen, zu dem Buch wurde, das wir heute haben. Ohne
    irgendeinen Plan oder Entwurf fügte sich von Jahrhundert zu Jahrhundert
    ein Teil zum anderen, bis die Bibel komplett war. Die Schreiber der
    Bibel kamen aus sehr unterschiedlichen Milieus und Kulturen. Da gab es
    zum Beispiel Mose, den Politiker (unterrichtet in den Weisheiten
    Ägyptens); Josua, den General; Salomo, den König; Amos, den Hirten;
    Nehemia, der am Königshof lebte; Daniel, den Staatsmann; Petrus, den
    Fischer; Lukas, den Arzt; Matthäus, den Zöllner und Paulus, den
    Rabbiner.


    Sie haben an ganz verschiedenen Orten und unter
    ganz unterschiedlichen Umständen geschrieben. Mose schrieb in der Wüste,
    Jeremia in einem Kerker, David auf den Bergen und in seinem Palast,
    Paulus im Gefängnis, Lukas während der Reise, Johannes, als er im Exil
    auf der Insel Patmos lebte, andere während der Spannungen eines
    militärischen Feldzugs.
    Das ist schon sehr beeindruckend, oder?
    Aber wenn man hergeht und sagt, das war nicht so, dies ist nicht so wichtig,
    jenes passt in die heutige Zeit nicht mehr, Gott ist weiblich und männlich usw.....
    -----Dann hat man doch einiges verdreht, oder nicht?


    Lieber Spyder!


    Wenn Jesus nicht für unsere Sünden gestorben wäre, hätten wir keine Erlösung!
    Jesus, heilte den Soldat, dem ein Jünger ein Ohr abgeschnitten hatte......
    Jesus wusste, das er ans Kreuz geht.......das gehört zu seinem Plan!
    Dies ist nämlich der Plan, um den es eigentlich in der Hl Schrift geht, denn
    Gott will nicht, das wir verloren gehen, darum kam Jesus zu uns und war
    gehorsam bis zum Tod, damit wir ewiges Leben haben....... :love:


    Der Plan in der Bibel ist Jesus Christus! Jeder soll Frieden halten, soweit es an
    ihm liegt, aber der Mensch ansich ist halt einfach kein Friedensstifter, sondern
    ein Sünder.


    Ich freue mich, lieber Josef, das Du jetzt in der Bibel liest! :)


    Gute Nacht
    die Wicky

    Edited once, last by wicky0909 ().

  • Mir fehlt die Hermeneutik, liebe Wicky0909 …


    Sie erlauben wenn ich mir Ihrer Argumentationsart bediene und ein Bibelzitat in die Runde stelle: „Du sollst dir kein Gottesbild machen“.


    Ich vermisse, daß Sie in Ihrem Text wohl die „Allmacht“ aber nicht auch die „Ohnmacht“ Gottes erwähnen.


    Woher kommt es, daß Sie behaupten Gott sei ein Mann, wo wir uns doch kein Gottesbild machen sollen? Ein Gottesbild machen bedeutetet Sie Er zu personifizieren. Muß Ich-bin-da für Sie ein Mann sein damit Ihre Theorie er könnte der Leibliche Vater Jesu sein, sich nicht in Luft auflöst? Ich muß zugeben, ich weiß nicht wer der leibliche Vater von Jesu ist, es ist auch vollkommen unwichtig. Jedes Kind ist Gottes Kind. Schechina schließt keinen aus, auch davon zeugt die Geschichte der Geburt Jesu. Aber wir dürfen bei dieser Geschichte (Weihnachtsgeschichte) auch den Kindermord nicht ausblenden.


    Jesu hat die Sohnschaft der Lebendigen wie uns die Bibel überliefert erst erwachsener, öffentlichen mit einem Bekenntnis (Taufe) angenommen.

  • Lieber Fasel!


    Hermaneutik hin oder her :) !


    Ich bin ein einfacher Christ, kein Studierter Mensch! Ich verdiene mein Geld in der
    Altenpflege.
    ---aber, ich nehme die Bibel ernst, und wenn man sie liest und kennt, dann
    sieht man sehr, sehr schnell, das Sie nicht die Bibel lehren, sondern eigene
    Vorstellungen hineininterpretieren!


    Ich sag das nicht vorwurfsvoll, oder besserwisserisch - sondern in aller Demut
    vor dem Herrn!


    Ich mach mir überhaupt kein Gottesbild im Sinne davon, wie ich mir ihn vorstelle.
    Ich verehre auch keine Statuen oder Sonstiges.
    Aber:
    Wenn Jesus sagt, er geht zurück zum Vater, dann kann ich nicht von einer Frau
    sprechen, oder sagen, wir wissen nicht ob Gott männlich oder weiblich ist!


    Jeder Christ, ob klug, ob einfach, ob studiert oder nicht; - ist in der Lage, die
    Bibel zu verstehen!


    Und Gott ist Allmächtig; er richtet, er vergibt, er erhört, ist unvergänglich,
    allwissend,allgegenwärtig,.........der Allerhöchste!
    (dafür kann ich Ihnen für jedes Wort ein Bibelwort geben, das sind nicht nur
    meine eigenen Worte)


    Daher ist es unmöglich, das Gott ohnmächtig ist! 8|


    Es würde mich wirklich interessieren, welchen Glauben, oder Gemeinschaft
    Sie haben, --- denn verzeihen Sie, aber man hat das Gefühl, daß Sie sich
    Ihre Bibel selber machen. ;(


    Mein Gott ist das nicht!
    Denn mein Gott ist ein perönlicher Gott! (also eine Person). Der Vater
    Jesu, zu dem wir NUR durch Jesus Christus kommen können!


    LG
    die Wicky


    PS: Das Wort Schechina hab ich noch nie gehört! Aber was ich mir da herauslese,
    ist das an was Sie festhalten spirituell, mysthisch und weit entfernt von
    Jesus Christus ist!


    Ich wünsche Ihnen aus ganzem Herzen, das Gott in seiner ganzen Gnade
    Sie zu sich zieht, damit sie den richtigen Weg finden!! :love:

    Edited once, last by wicky0909 ().

  • Quote

    Die Schechina bezeichnet die Gegenwart Gottes in der Welt, also seine Immanenz. Die Schechina trägt verschiedene Namen (z.B. die hier erwähnten Malchut und Schabbath). Sie bietet Anknüpfungspunkte für ein ökumenisches Gespräch. Ihre Vorstellung als einer weiblichen göttlichen Dimension bietet auch Anknüpfungspunkte für die feministische Theologie. Aufgrund mancher tradierter negativer Beschreibung von weiblichen Aspekten ergeben sich daraus auch Ansätze zur Kritik: Beispiele zur Kritik an der kabbalistischen Tradition sind die Vorstellung der Passivität des Weiblichen oder die Vorstellung, dass alles Böse aus dem Weiblichen entspringt. Das Gesamtkonzept zielt auf kosmisches Gleichgewicht. Die Idee der Einheit von Ursprung und Ziel ist schon platonisch und findet sich auch in Gnosis und Gnostizismus.


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schechina


    Also ein gravierender Bruch zur Tradition des Bibelverständnisses der Täufer und im Besonderen auch der Amischen, die ja hier im Mittelpunkt dieses Forums stehen. Deshalb kann ich mich den Ausführungen von wicky0909 hierzu anschließen.

  • Zu Fasel:
    Es gibt rein wissenschaftlich mehr Beweise FÜR die Schöpfung als für die Evolution. Die Evol. ist eine verbreitete Theorie. Tatsache ist, dass sie kaum Beweise hat, und so mancher Wissenschaftler ist unglücklich darüber, dass er fast gezwungen ist zu lügen, sonst verliert er den Job (betreffs der Evol.-Wissenschaftler).
    In der Bibel steht, dass Jesus "Das Wort Gottes" genannt wird. Die Bibel und Jesus ist nicht voneinander zu trennen. Und nur von der Liebe zu reden oder sogar zu leben und dabei die Konsequenzen der Bibel nicht befolgen, ist gegen Jesus, ist gegen das beschlossene Gericht. Und wir dienen nicht einem "lieben Gott", sondern einem - dem Einen -, der auch Gericht bringt, ins Verderben schicken kann; der gerne vergibt und für uns grausam starb, aus lauter Liebe, aber der auch konsequent ist, wenn wir nicht Ihn und seinem Wort glauben. Was meinst du, warum es heißt, es darf nichts von dem Buch weggenommen werden oder dazugetan... Gott selbst wacht und wachte über Sein Wort. Alle sog. Evangelien, die nicht zur Bibel gehören, alle Apokryphen sind anderen Geistes, selbst wenn du nicht studiert hast - man erkennt, dass es ein anderer "Ton" ist, z. B. ist da auch von Okkultem die Rede. Ganz anders als das reine Wort Gottes alles Okkulte verbietet.
    Die Bibel warnt uns, dass man "die gesunde Lehre" nicht mehr annehmen wird. Und ein "Weihnachtsglaube" mit viel "Liebe" und Eiapopeia hat nichts mit dem Retter der Welt, Gottes Sohn und Lamm Gottes zu tun.

  • Zurück zu eigentlichen Thema


    Die Amish feiern Weihnachten, Neujahr, Ostern, Geburtstag und Thanksgiving. Dabei wird immer auf Dekor verzichtet,dafür gibt es ein üppiges Festmahl.
    Das hab ich im Internet gefunden,was mich jetzt noch interessieren würde haben sie einen Weihnachtsbaum und den auch geschmückt :?:


    LG Barbara

  • Leute, jetzt haltet etwas inne und Atmet tief durch!


    Nach welchem Bilde und als was wurde der Mensch nach der Bibel geschaffen?


    Da wird auf einmal von Gericht und ins Verderben schicken gesprochen – hat dies noch was mit der Schnur, dem Schalom, der Ewigen von dem uns die Bibel erzählt zu tun?



    Da wird behauptet Gott sei nicht auch Ohnmächtig:

    Jesus teilte mit so vielen Tausenden Menschen das Brot und Fisch, heilte so viele Kranke, Leidende, Blinde, Taube und erweckte Tote zum Leben. Wo waren diese alle als Jesus zum Tode verurteilt wurde? Wieso konnten die Gegner Jesus so Mächtig sein und rufen: Lasst den Mörder frei und kreuzigt Jesus? Wo waren diejenigen denen er so viel geholfen hatte?


    Gott hat doch gar keine Wahl als hilflos zuzusehen, weil er den Menschen eben einen eigen Willen gab, weil er ein selbstbewußtes Gegenüber im Menschen (Mehrzahl) wollte. Ein gegenüber das sich Freiwillig auf den heilsbringenden Weg macht. Gott wollte nicht, daß Jesus gekreuzigt wird. Dieser Kreuztod wurde weder von Gott verlangt noch ist er an sich heilsbringend. Es geht auch hier um die Gewaltlosigkeit. Der Widerstand gegen das Unrecht der Menschen die sich auf diesem Heilsweg befinden, soll eben nicht mit dem Schwert ausgetragen werden (siehe Bergpredigt). Denn die Spirale der Gewalt soll durch gewaltloses Handeln gestoppt werden. Feindesliebe. Es ist Aufgabe der Menschen die sich auf dem Heilspfad befinden, auf Ungerechtigkeit hinzuweisen und solche zu Verhindern.
    Wir haben den zweiten Weltkrieg im Nacken, hier könnte man die Frage von Spyder „Wieso konnten die Gegner Jesus so Mächtig sein“ wieder in der Raum stellen. Gott konnte nichts anderes tun als hoffen, die Menschen würden sich seiner Erinnern und das Kriegen und Morden lassen – er mußte Ohnmächtig zusehen. Wo waren nur all die Millionen und Abermillionen die sich damals Christen nannten? Was wäre gewesen wenn all die Katholiken, Protestanten, Freikirchler, usw. sich dem gewaltlosen Weg, von dem uns die Geschichte über Jesus erzählt angeschlossen hätten, von dem übrigens schon das AT in den ersten Kapiteln erzählt, gegangen wären.


    Wer an Gottes Plan arbeiten will kommt nicht an ökumenischem Handeln herum … dabei braucht man die eigene Identität nicht verlieren ... Und irgendwann wird man auch die Weihnachtsgeschichte verstehen, wenn auch nur andeutungsweise!

  • Liebe Baps und liebe Katie, während üppig dekorierte Weihnachtsbäume, wie Ihr Euch denken könnt, einfach nicht "plain" wären, sind Tannengrün und Kerzen sehr verbreitete Weihnachtsdekoration. Die amische Lady Emma Lapp hat in ihrem Buch "Getting Ready For Christmas" ein Gedicht, das auch die von Fasel erwähnte pazifistische Position stützt:


    This Christmas season let us try
    To do some golden deeds,
    To carry someone’s burden,
    To help someone in need.


    There are always those who need us
    As we journey on life’s way,
    And the friends we win by helping
    Make us richer every day.


    So when you see a saddened face
    As Christmas time draws near,
    Do your best to lift the load
    And spread a word of cheer.

  • Liebe Baps,


    und dieses Foto wurde an Heilig Abend 2006 aufgenommen, als sieben der zwölf Kinder einer amischen Familie Weihnachtslieder für ihre nichtamische Nachbarn sangen.


    Grüße von Gisela

    Edited 5 times, last by gisela ().

  • Hallo Gisela,


    niedliches Bild,wie Du nur immer das passende findest :thumbsup:


    Liebe Grüsse Barbara

  • Hier findest Du, liebe Baps, diese ebenso einfache wie klare Antwort von Viola: "My family also celebrates with gifts and no tree. Usually we will get together for a meal and possibly sing carols. We try to focus on celebrating the most important part, which is the reason for the season, and not be distracted by gifts."


    Darüber hinaus scheint das Thema Weihnachten und Amische schier unerschöpflich. Neben den erwähnten "Bonnet Books" (s.o.) gibt es auch ein amisches Weihnachts-Kochbuch, das bereits 1992 von der achtfachen Mutter Elisabeth Coblentz aus ihrer Zeitungskolumne "The Amish Cook" zusammen gestellt worden war.


    Grüße von Gisela

    Edited 12 times, last by gisela ().

  • Der letzte Beitrag ist ja schon ziemlich lange her, aber ich denke eigentlich nicht, dass so ein Thema veralten kann. Viola hat ja geschrieben sie singen wenn möglich auch Weihnachtslieder, weiß jemand was für Lieder das sind? Gibt es dafür spezielle Liederbücher oder singen sie auch übliche amerikanische Weihnachtslieder?

  • Außerdem gilt zu bedenken, dass "die" Amischen zweimal im Jahr Weihnachten begehen.
    Einmal am 25. Dezember, wie alle anderen "mainstream-Amerikaner" auch, und einmal am 6. Januar, dem so genannten "Altchristtag" als einen Fast- und Bettag. Der genaue Ursprung des Altchristtages hat sich mir bis heute noch nicht ganz erschlossen: hängt er evtl. mit der Zeit vor der Kalenderreform 1582 zusammen oder aber ist er in Verbindung mit dem katholischen Fest "Hl. Drei Könige" zu sehen? Zum Thema Ursprung dieses Feiertages konnten mir selbst amische Bischöfe keine befriedigende Antwort geben.


    das ist die unbewußte "katholische" Vergangenheit der amish sie begehen eben auch Erscheinung des Herren
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erscheinung_des_Herrn