• Viele denken, zurück zu den Quellen ist nötig. Nicht zu Zisternen.
    Zurück zu DER Quelle.
    Zurück zu Jesus.
    Zurück zum Wort.
    Ich finde es sehr gut, dass zu lesen ist, dass die Amischen nicht faule Kompromisse machen wollen und sie es ganau nehmen mit dem "Sabbat", in dem Fall Sonntag. Viele arbeiten nicht und lassen, außer Stallarbeit, die Arbeiten liegen, die liegenbleiben können. Viele tun es aus ganem Herzen. Entweder aus ganzem Herzen der Tradition wegen oder, wie es sein sollte, aus ganzem Herzen für Jesus.
    Aber lasst uns mal sehen, ob es der Sonntag ist.
    Hat Jesus den Sabbat gehalten? Ja. Und die Apostel? Ja. In seinem Tod, nach seinem Tod und sogar auf der neuen Erde werden wir den 7.Tag halten. (Jesaja 66)
    Was ist der "Tag des Herrn"?
    Man sagt, es sei der Sonntag, weil Jesus da auferstanden ist. Das klingt gut und richtig. Und der Herr sieht das Herz an.
    Aber ist der Tag des Herrn der Sonntag? Es gibt nur eine Antwort - eine Quelle der Antwort. Die Bibel.
    Und die Bibel sagt eindeutig: es ist der Sabbat.
    Es gibt viele, die rein durch das Bibelstudium auf den Sabbat kommen. Nicht durch Auslegung. Nicht durch eine bestimmte Gemeinderichtung.
    Und wenn es dem Herrn wichtig ist, dass laut Offenbarung kein Lügner ins Reich Gottes kommt, kein Dieb, kein Ehebrecher - und viele von uns waren das - kein Götzendiener, kein Lästerer, wieso sollte Ihm dann eines seiner Gebote unwichtig sein, das doch in der Lade war?
    Der neue Bund besteht darin, dass Er sein Gesetz auf unsere Herzenstafeln schreiben will. Jer. 31 und NT Hebr. 7.
    Gut gemeint ist nicht gut getan.
    Der Herr hat Seinen Tag der Ruhe und der Freude (Jes. 56 und 58) nicht bei der Gesetzgebung gegeben. Sondern bei der Erschaffung der Welt für alle Menschen.
    Was Gott wichtig ist, sollte uns auch wichtig sein.
    "Darin besteht die Liebe: dass wir Seine Gebote halten" 1. Joh. 4
    Und unter diesem Vers verstand man nicht die Bergpredigt. Jeder wusste, dass Johannes Gottes 10 Gebote meinte.

    Herzliche Grüße :)

  • „Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn wohl aufrichten.
    Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß. Welcher auf die Tage hält, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf hält, der tut's auch dem HERRN. Welcher ißt, der ißt dem HERRN, denn er dankt Gott; welcher nicht ißt, der ißt dem HERRN nicht und dankt Gott.
    Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN.
    Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, daß er über Tote und Lebendige HERR sei.
    Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder, du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richtstuhl Christi dargestellt werden.“


    Römer 14, 4 - 10

  • Ergänzend zu der Schriftstelle aus dem Römerbrief 14,4-10 möchte ich hier noch auf Hebräer Kapitel 4 verweisen, wonach sich die Frage stellt, ob wir als Christen überhaupt noch die Sabbatruhe im eigentlichen Sinne brauchen, da wir in Christus zur Ruhe gebracht wurden bzw. in seine Ruhe eingegangen sind.

  • Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass ich niemanden richte. Für mich ist der Bruder und Schwester, der "meinen" Herrn liebt. Jeder muss selbst mit seinem Gewissen vor Jesus stehen.
    Die genannten Bibelverse hatte ich früher auch mal vehement eingesetzt und wirklich - eine Zeit lang - geglaubt, sie würden den Sabbat damit außer Kraft setzen. Die eigentliche Sabbatruhe ist die, die im Herzen beginnt, die ihre Wurzeln haben in Christus, wenn wir (nach Hebr.4) von unserem Getue wegkommen und Ruhe haben für unsere Seele allein durch den Glauben an Jesus, der am Kreuz für uns starb. Das ist der Dreh und Angelpunkt.
    1.Kor. 3.11 "Einen anderen Grund kann niemand legen als der, der gelegt ist, Jesus Christus."
    Und er hat nicht uns entbunden vom Gebot, nicht zu lügen, nicht die Ehe zu brechen, nicht ´ne Buddhafigur anzubeten, die Eltern zu ehren, zu töten, zu stehlen. Zu lästern. Oder tut ihr das etwa? Ich glaube, wir sind bemüht, es nicht zu tun. Und weil uns sehr wohl mal das ein oder andere passiert, in Gedanken oder auch in Taten, gehen wir zu Jesus und bitten um Vergebung, weil wir Ihm ja dienen wollen. Wir sind gerecht durch den Glauben an Jesus, wollen aber als Christen die Gebote halten. Denn er erlöste uns nicht vom Gesetz sondern vom Fluch des Gesetzes.
    Wer das mit dem Sabbat nicht nachstudieren will, der ist mir genauso Bruder oder Schwester....
    Und dennoch rate ich, mal nachzudenken, weshalb hier ein Gebot von den Zehn verändert wurde. Denn die Bibel war es nicht. Und Tag des Herrn ist BIBLISCH nicht der erste Tag.
    Bloß nochmals als Erinnerung: der Papst sagt, das Zeichen seiner Vollmacht sei, dass er den Sabbat auf den Sonntag verlegt hat. Und jeder, der den Sonntag akzeptiert, akzeptiert ihn, da es in der Bibel nicht begründbar ist.
    Zitat!!!
    Sie trafen sich täglich und brachen das Brot. Apg. Sie gingen Sabbats dorhin, wo sie Gläubige vermuteten oder in die Synagoge. Paulus konnte nur etwas unterstellt werden, aber keine Gebotsübertretung nachgewiesen werden. Er hielt - wie alle anderen auch - den Sabbat. Nur geschichtlich lässt sich der Sonntag herbeierklären, aber die Geschichte sollte nicht der Maßstab unseres Glaubens sein, sondern die Bibel allein.
    Wenn dem Herrn dieser Tag auf der neuen Erde noch wichtig ist, wieso sollte er mir dann hier unwichtig erscheinen?
    Jedenfalls: Ich richte niemanden - Ich möchte es nur nahelegen, weil der Herr diesen Tag nie verändert hat.
    Auch wenn die gesamte Christenheit etwas tut, so gibt es immer noch diese "7000, die ihre Knie nicht gebeugt haben" (bei Elia)
    "Einer hält alle Tage gleich...." Dann könnte es auch der Dienstag sein. Aber seien wir doch mal ehrlich - weil man sich - wie ich damalige Mennonitin - eins machen will mit der Gemeinde, hält man nicht alle Tage gleich. ´Es muss der Sonntag sein.´
    Eine Herausforderung: könnte es sein, dass die (doch recht vielen) sabbathaltenden Christen, Baptisten, Adventisten und messianische Christen und messianische Juden und wie sie sich alle nennen Recht haben?
    Oder wehre ich mich lieber, natürlich mit passender Bibelstelle, weil mich das sonst aus dem Konzept bringt?
    Wer mir gegenüberstünde würde merken, dass ich nicht herablassend über das Thema bin, nicht richtend - und es geht nicht um meine Meinung. Gott hat es vielen Geschwistern ganz neu gezeigt, und ich möchte euch ermutigen, es durchzustudieren in der Bibel - nicht mit dem theologiefesten Pastor....
    Mit 1.Kor. 13 sag ich erst mal Tschüss derweil.

  • Liebe Judith,


    ich kenne Deine Argumentationskette, da sie dieselbe ist, wie die der Adventisten.
    Ist für Dich demnach das Halten des Sabbats quasi auch "heilsnotwendig" oder genügt nicht doch allein nur die Gnade Jesu?
    Wie hältst Du es mit der "ewigen" Verdammnis? Ist sie bei Dir auch, wie bei den Adventisten, zeitlich?
    Was sagt Dir Ellen G. White?


    Auch mir steht es fern jemanden zu verurteilen, nur weil er anstatt dem Sonntag, den Freitag, den Sabbat oder welchen Tag auch immer als einen "äußeren" Ruhetag hält. Ich persönlich bin in Christi Ruhe eingegangen und trage deshalb den "seelischen" Sabbat in mir durch Christi. Hier ist für mich der alttestamentliche Vorschatten Sabbat in Vollendung gegangen.


    Da fällt mir noch eines zum Schluss ein: gerade das Sabbatgebot ist das einzige Gebot, dass der Herr Jesu im Neuen Testament nicht verschärft hat, wie z.B. Ehebruch etc.. Im Gegenteil, er setzte dem engstirnigen menschlichen Einhalten "äußerer" Ruhetage eine neue Dimension entgegen: Der Mensch ist ja schließlich nicht für den Sabbat da, sondern der Sabbat für den Menschen.

  • Grüß dich,
    der Sabbat ist ABSOLUT nicht heilsnotwendig. Aber .....Jesus hat gesagt, es kommen nicht die in den Himmel, die dies und jenes in meinem Namen tun, sondern die tun, was das Gesetz sagt. Oder im 1. Joh: das ist die Liebe zu Jesus, indem wir die Gebote Gottes halten. Also: aus Liebe zu Jesus gibt er mir den Willen (ganz wichtig), nicht zu lügen und zu stehlen, nicht die Ehe zu brechen, und ich bete auch keine Engel an, sondern wir beten nur Jesus an.
    Und was die Adventisten betrifft: ich fand ohne sie durch einfaches Bibelstudium zum Sabbat, weil ich erkannt habe (geschichtlich, historisch und päpstlich belegt), dass der Sonntag NICHT der biblisch genannte Tag des Herrn ist. Ich wusste nicht, dass Adventisten existieren.
    Was sie aus der Lehre machen ist das eine. DURCH das jahrelange vorherige Sabbathalten (obwohl ich in einer "normalen" Sonntagsgde. war (andere findet man kaum), kam ich per Zufall zu den Adventisten. Interessant ist, dass das was man über sie sagt und urteilt vollkommen anders ist, als das, was sie glauben. Ich kenne - inzwischen sind´s einige, über´s Internet noch mehr, von Bücher und Zeugnisse nochmal ne Menge - NICHT EINEN Adventisten, der glaubt, dass man durch das Sabbathalten geretteter ist.
    Dass es unter ihnen wohl ganz extreme gibt, die dies und jenes noch dazutun, ist deren Sache, wenn es solche gibt. Ich habe auch mal mit einer telefoiert, die als "extremer" gehalten werden könnte. Aber so eine Liebe zu Jesus, so eine Klarheit, so eine gelebte Toleranz, da kann sich so manch einer ´ne Scheibe abschneiden. Also: verurteilt ist schnell.
    Und Ellen White hat AUSDRÜCKLICH gewarnt, dass es Irrlehre gibt, wenn man Menschen, einschließlich ihre Bücher selbst, über Gottes Wort erhebt. Sie selbst hat gesagt, man solle nichts als Lehre annehmen, was man nicht selbst im reinen Bibelstudium erkennt. Und sie hat nicht behauptet, dass der Sabbat irgendeine wichtigere Rolle einnimmt. Letztlich sagte sie über den Sabbat nur das, was auch andere Christen, die nichts von Adventisten wissen, aus der Schrift erkannt haben. Der Sonntag ist es nicht, der Sabbat ist es geblieben. Aber genausowenig als Rettungsgebot wie "du sollst nicht lügen". Wobei das Neue Testament scho heftig is´!!Wir lesen, ein Lügner kommt nicht in´s Reich Gottes. Und das ist nicht über die Heiden gesagt, sondern Lügner mitten in der Gemeinde. Soviel zu unserem liebevollen aber konsequenten Vater. Gott sei Dank gibt Er uns aber erstmal den Willen, nicht zu sündigen.
    Übrigens seh ich mich als Christ; einzig und allein die Bibel zählt, und wenn man es irgendwie einordnen will, dann jedenfalls nicht adventistisch oder baptistisch oder sonstwie. Aber auch nicht kirchlich historisch begründet.
    Übrigens: der Sabbat ist als absoluter Fest- und Feiertag zum Fröhlichsein gedacht und symbolisiert den Bräutigam Jesus selbst. So verstehen es auch Juden. Oder "messianische" Juden.
    Halten im Sinne von Tun und machen und nochmal Halten is´nicht am Sabbat. Er kommt und geht, schweigsam, ob man ihn gesehen hat oder nicht. Wie Jesus, der in Sein Eigen kam, die Welt (Pharis.) erkannten ihn nicht, sind voll an Ihm vorbei, haben aber fleißig eigene Gebote gehalten. Genützt hat es ihnen nichts.
    Außerdem glaube ich, wie alle messianischen Juden, die ich kenne und Adventisten, die ich kenne und eine Baptistin (sabbathaltend) und eine methodistisch-sabbathaltende Christin, dass Gott nicht verurteilt, wer aufrichtig und lange eine Lehre geglaubt hat und dachte, sie sei von IHM. Was ER will, ist nur stetige Offenheit zur Korrektur, denn "alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nützlich zur Lehre...." 2.Tim. 3.16
    Ich kenne einen, der hat auch Adventisten kennengelernt. Nicht einmal ist er über Jahre bedrängt worden, den Sabbat halten zu müssen. Er wurde nur stets herzlich eingeladen - zum Essen, zum Reden, zum Gebet, und dass sie geholfen haben beim Umzug. Wir waren alle eins, weil er Jesus liebt und Christ ist, arbeitet aber am Sabbat.
    Eine andere hat durch ihren Wohnort Kontakt zur evangelischen Kirche. Sie findet dort den ein oder anderen, der mehr will als die Kirche bietet. Ihre Botschaft ist Jesus, der Erlöser, der frei macht. Sie wird gefragt, weshalb sie den Sabbat hält, aber von ihr würde man nie hören, dass es eine rettungsnotwendige Sache ist. Sie spricht für sich. Und wer glaubt, der Sabbat spiele eine Rolle als "Gesetzhalten", zum Heil, der glaubt das halt, aber es stimmt einfach nicht.
    Sieh mal an, was der Heilige Geist über Ehebrecher sagt. Er spricht die Gemeinde an. Nicht Nichtchristen. Im 1. Kor. 10 vergleicht er die Gemeinde - Getaufte - mit dem Volk, das durch das Meer hindurch getauft war. Im Prinzip waren sie gerettet. Aber sie sündigten, murrten, brachen die Ehe, sie wurden getötet. Und der Herr warnt uns, dass exakt das passiert, wenn wir dies tun: uns überwinden lassen von der Sünde und Lügen und maulen und Ehebrechen.
    Also - wenn jemand ne miese Ehe hat, dann ist das Sabbathalten noch leichter als die Ehe nicht zu brechen.
    Weißt du, der Herr ist oft viel strenger, als wir gerne in der Gemeinde hören. Natürlich ist er auch viel liebevoller. Jesus hat sich, wie einer das ausdrückt, "zu Tode geliebt" - aber damit ist auch nicht zu spaßen.
    Ich hoffe, anhand der Beispiele gezeigt zu haben, dass es keine Wertung gibt, welches der Gebote heilsnotwendiger ist. Aber an den Früchten werden wir nun mal erkannt. Sagt Jesus.
    Ich denke wir müssen alle immer wieder neu zu Gottes Wort, es studieren und in das Herz lassen. So wie viele Amische sich bekehren müssten, die nur äußerlich christlicher scheinen. So auch alle anderen Denominationen. So wie ich selbst....
    Herzliche Grüße

  • Mein Standpunkt bleibt und ich bin mir meines Heiles in Christo sicher!


    Von meiner Warte aus schließe ich für mich diese Sache mit Titus 3,9 ab:
    "Von törichten Fragen aber, von Geschlechtsregistern, von Zank und Streit über das Gesetz halte dich fern; denn sie sind unnütz und nichtig."

  • Hallo Flokie,
    du bist ja lustig...Also wir sind uns doch beide unseres Heils in Christus sicher. Und du musst auch nicht verteidigend einsteigen, als ob jemand dir das Heil absprechen will. Kannst du nicht ein Thema stehenlassen, das dir eigentlich wurscht ist?
    Wenn ich gleich einen Vers als Antwort bringe, der aus dem Zusammenhang gerissen ist, dann macht das weder dich noch mich heiliger und richtiger.
    Ich habe etwas nahegelegt, und wer mal nachstudieren will, der kann das tun.
    Im Übrigen: egal was für Themen - es gibt viele Dinge, die innerhalb der christlichen "Welt" rumgehen, obwohl definitiv Leute nur auf Geld aus sind. Oder: sie wollen Leute wegen eigener Bitterkeit um sich scharen. Menschen stehen als Heiler da und leben übel in Ehebruch. Auch diese alle verstehe ich sogar von Herzen. Aber es ist gut, wenn Dinge aufgedeckt werden, denn Gott lobt die, die falsche Propheten entlarven. Anhand des WORTES.
    Dies ist lediglich ein grundsätzliches Thema, nicht etwas, das ich dem obigen gleichsetze. Aber es ist Sitte geworden, alle anzunehmen, selbst wenn sie falsches lehren und viele es sogar merken. Aber das Bibelzitat, man solle sich den Führern im Glauben (Hebr.) unterordnen, wiegt so viel, dass niemand mehr aufmuckt.
    Es geht nicht darum, wer Bibelverse gebraucht, um seine Themen durchzusetzen. Wir können alle immer wieder mit aller Demut prüfen, was Gott will. In der Regel passen wir Menschen nicht in das Bild, wie Gott uns gestalten will. Nur wenn wir fragend werden und uns verändern lassen wollen. Und Aufruhr gegen Gottes Wort gilt nicht nur den Heiden, sondern auch den Christen, wie wir bei Paulus auch sehen können (seine Briefe).
    Wenn du aufrichtigen Herzens also den Sonntag hälst, dann habe ich mit dir kein Problem. Von Herzen nicht.


    Wenn jemand ein anders Thema aufwirft wie Kopfbedeckung oder Zehnter, Frauen, die lehren oder Kindererziehung, dann ist ein offener Austausch doch auch wichtig. Und wer ein biblisches Fundament erwähnen kann, der kann den anderen stärken, indem er ihn ermutigt, im Leben und Trubel und Alltag seine Beziehung zu Gott und seinem Wort zu vertiefen. Persönliche Zeugnisse sind ermutigend zu hören, lebendiges Verständnis vom Wort ist hilfreich für den Alltag.
    Im Übrigen kann man lernen, ohne Streitgeist über verschiedene Themen sich auszutauschen und offen zu sein, wie der andere auf eine Überzeugung kommt. Wenn das Fundament stimmt - in dem Fall Jesus als Retter am Kreuz - dann kann das ein sehr interessantes Thema sein, wenn Offenheit da ist. Ob Kopftuch oder Hut - langes Haar oder jede Strähne verdeckt; ob Zehnter vom Brutto oder Netto, ob dorthin, wo man will oder in die eigene Gemeinde oder nach Israel....; ob das Abendmahl für Getaufte oder für Ungetaufte ebenso....
    Sitte ist kein Maßstab. Gottes Wort und seinen Willen herausfinden kann man nur in Demut. Und wenn man sagen kann: "Ich habe mich einige Jahre geirrt. Aber jetzt will ich es so tun, wie Er sagt...", dann ist das doch super. Das weiß ich auch von mir und anderen. In verschiedenen Themen. Ich sehe da kein Problem, in Erkenntnissen und Erfahrungen zu wachsen, weil all diese Themen oberflächlich gesehen kontrovers gesehen werden können.


    Ich hoffe, du denkst jetzt nicht, ich rede schön - so was tu ich nicht....: aber ich finde es trotzdem super, dass du dich - du bist noch Schülerin, oder? - auf Jesu Seite stellst. Jung und entschieden, der Herr segne dich! 8)


    Und für die, die zitiert hat, jeder soll sich sicher sein in dem,was er glaubt - das finde ich auch. Ist doch o.k.

  • Ich bin weder Schülerin, überhaupt nicht weiblich und jung ("leider") auch nicht mehr.


    Wie gesagt, "...unnütz und nichtig" ist diese Fragestellung, wenn wir unseres Heiles in Christo sicher sind!

  • Guten Morgen!


    Ich hab mir da jetzt Wirklich Gedanken darüber gemacht!
    Wenn man sich den Schöpfungsbericht liest, hat Gott am 7. Tag
    geruht!
    Ich glaube, er ist dazu gemacht 1. Zeit mit Gott zu verbringen,
    2. Erholen von den Arbeitstagen.
    So hab ich das immer verstanden!


    Als Jesus am Sabbat den kranken Mann heilte, (was bei den Pharisäern verpöhnt
    war) dachten diese, sie hätten jetzt einen Grund, Jesus anzuklagen!
    So GESETZLICH waren sie, daß sie den Sabbat vor guten Werken vorzogen.


    Ich denke auch daß die Ruhe in Jesus Christus nur in der Heilsgewissheit besteht!
    Und das er sein Wort hält.
    Aber ist es nicht egal, ob Samstag oder Sonntag?
    Wir essen auch nicht koscher (schreibt man das so?)


    Unmaßgeblich Meinung von der
    Wicky

  • Ich verstehe die Sonntagsruhe als eine Einladung vom Alltag und seiner Betriebsamkeit und Mühe auszuruhen.


    Wenn man so richtig gearbeitet hat und bis an seine Grenzen gegangen ist weiss man den Sonntag zu schätzen und hat ihn nötig ;) Eine willkommene Gelegenheit um sich zurückzulehnen und seine Werke zu genießen.


    Wie oft habe ich am Sonntag für die kommende Woche vorgearbeitet und Gott hat mir immer wieder gezeigt das ich dadurch auch nicht schneller oder besser voran komme.


    Ich halte den Sabbat nicht als ein Gesetz sondern als liebevolle Einrichtung unseres Schöpfers. Er weiß das wir nicht allmächtig sind und Ruhe brauchen, einsehen tun wir das nicht immer, ein Zeichen von Hochmut! Und wenn ich mich beim Kartoffel setzen oder Salat sähen entspannen kann und es mir Freude macht, dann mach ich das. Nur arbeiten will ich Sonntags nicht. :D


    Ein bisschen schnell geschrieben, ich hoffe trotzdem verständlich.


    Carry

  • Genauso verstehe ich den Sabbat. So wie Jesus es gedacht hat. Nicht um des Gesetzes Willen, sondern FÜR den Menschen, als Fest, als Wohltat. ER weiß ja, was wir brauchen.
    Und wie gesagt, ich greife niemanden an, der den Sonntag so versteht. Um Himmels Willen. Ja. Das wäre töricht.
    Ich gebe lediglich zu bedenken: wer eh den Sonntag hält, - wie ich auch für einige Jahre - der kann sich ja einfach mal Gedanken machen, wieso ist es eigentlich der Sonntag? Gut gemeint und als Sabbat gedacht. Aber selbst Theologen oder der Papst sagen, in der Bibel ist die Begründung nicht zu finden.
    Könnte es nicht doch sein, dass Gott es wichtig ist, wenn es auf der neuen Erde ausdrücklich gehalten wird?
    Und wenn all die Apostel nichts anderes kannten als den 7. Tag?
    Ebenso wie Paulus sagt, sie und die Gemeinden Gottes kennen keinen anderen Brauch (...wo es um die Kopfbedeckung ging)....


    Flokie: ich habe dich verwechselt....musste gerade grinsen. Aber auch gut....dann eben etwas älter und gerettet....Ich sage immer: mit jedem weiteren Tag, mit jedem weiteren Geburtstag gehen wir der ewigen Jugend entgegen.
    Tschau

  • Für viele Berufe ist der Sabbat am Sonntag fast unmöglich.
    Ärzte,Krankenpfleger,Rettung,Polizei,Feuerwehr,um nur wenige von vielen zu nennen.
    Auch als Hufschmied musste ich am Sonntag bei Tunieren und Pferdeveranstaltungen im Einsatz sein.
    Der Montag war mein Sabbat nach einer anstrengenden Woche, aber ein einsamer Sabbat .
    Der Sonntag-Sabbat mit Familie ohne Arbeit und genug Zeit für die kleinen /grossen Sorgen der Familie ist doch am Erholsamsten.
    Gruß von Josef.

  • Hallo Spyder!
    Ich verstehe, was du meinst. Was allerdings Ärzte oder Krankenschwestern betrifft, Polizei oder Feuerwehr, so weiß ich von all denen, dass es kein Problem ist, den Sabbat zu halten, DENN: im Krankenhaus brauchen die Leute nun mal Hilfe und Pflege und Essen und Medizin. Und Jesus sagt ja, dass der Sabbat für den Menschen ist. Und wenn jemand Hilfe braucht, dann können wir helfen. Ich persönlich würde zwar mein Geschäft nicht am Sabbat öffnen, wie Bekannte von uns, die ein gutgehendes Geschäft haben, aber ich würde es von der Bibel vertreten können, am Sabbat im Krankenhaus zu arbeiten (was ich früher auch habe).
    Gläubige orthodoxe Juden tun dies in Israel auch, also als Arzt oder Notarzt oder Krankenschwester zu arbeiten, Feuerwehr...
    Weißt du, es ist nicht ratsam anzufangen zu überlegen, ob es machbar wäre, oder dass es Probleme geben würde. Wichtig ist, was du aus der Schrift für dich erkennst. Und wenn du den biblischen Weg einschlägst, dann WIrD dich Gott segenen. Aber es gibt dann auch "Probleme", die wir bewältigen können.
    Krasser Vergleich: hat jemand erkannt, dass Sex vor der Ehe nicht drin ist, dann wäre es töricht zu sagen: naja, aber das ist nicht mehr Sitte heutzutage. Und mein Partner spielt da nicht mit....
    Der Weg Gottes ist schmal. Aber sooooo gesegnet.


    Ich glaube, da kommt schnell die nächste Botschaft: ´wie kannst du das vergleichen...??!!´
    Nun, beide Gebote stehen in den Zehn Geboten.


    Aber, wie ist das, Spyder, wenn du Montag deinen Ruhetag hattest, warst du dir da nicht sicher, dass es der göttliche Ruhetag ist? Viele zitieren doch den Vers, "der eine hält einen Tag höher, der andere hält alle Tage gleich."
    Und um den sog. Herrentag musst du dich von der Schrift ja nicht sorgen, da der Begriff laut Bibel dem Sabbat vorbehalten ist. Also, wenn ich beide Verse abwägen (würde), dann bist du doch frei dazu, oder?
    ( Dies bitte nicht als Provokation, sondern als ehrliche Frage zu verstehen... :thumbup: )

  • Hallo Judit!
    Es waren nur einige Wochenenden im Jahr, an denen ich meinen Brötchengebern an einem Sonntag ,wo eine Reiterprüfung stattfand zur Seite stehen musste.
    Glaub mir ,ich war immer Hundemüde danach und hab den Montag-Sabbat nur ausgeschlafen.sleeping.png
    Es war einmal und ist schon lange vorbei .Der Sonntags-Sabbat ist mir Heilig und wird eingehalten solange es nicht um die Annahme eines Geschenk Gottes geht und die Ernte ist einzufahren weil es ab Montag bereits regnet für längere Zeit und alles verdorben wäre.crying.png
    Unsere Mitgeschöpfe haben doch auch ein Recht auf gesunde Nahrung.thumbup.png
    Den Sabbat mit Freude,Zuneigung und innerer Einkehr mit einen Festmahl zu besiegeln ist wie wöchentlich ein kleines Weihnachten.
    Liebe Grüsse von Josef.

  • Ja, das finde ich schön beschrieben. Ein wöchentliches Weihnachten. Durch das, dass die Bibel sagt, der Sabbat sei ein Schattenbild auf Christus hin sehe ich auch ein Sinnbild darin, in Seine Ruhe einzugehen, wie es im Hebr. 4 heißt.

  • Hallo zusammen,
    ich finde es lustig, dass mir hie teilweise schon eine Meinung zugeschrieben wurde, obwohl ich nichts weiter gemacht habe, als die Bibel zu zitieren. Völlig kommentarlos.


    Ich bin übrigens genau wie Judit der meinung, dass der Sabbat der Samstag ist. Ich habe die Bibelstelle nur an den Anfang gestellt um zu vermeiden, dass es zu großen Streitereien kommt.
    Ich gehöre zu den Leuten, die alle Tage gleich halten. Ich bin mir nicht sicher, ob das optimal ist, aber ich habe es nie anders gekannt. Außerdem sehe ich es durch diese Bibelstelle nicht als Fehler an, obwohl es ja theoretisch dem alttestamentlichen Gebot widerspricht.


    Liebe Grüße


    Ketu

  • Ich bin da in gewisser Weise ähnlicher Meinung, soweit ich das aus Keturahs Sätzen herauslese. O. K., ich feiere den Sabbat, aber die tägliche Sabbatruhe die ganze Woche hindurch durch die Beziehung zu Jesus, die an keinem Tag "tiefer" ist als an den anderen, das ist, denke ich, worauf es ankommt. Ich warte nicht auf den Feiertag, um dann mehr zu beten oder um Vergebung zu bitten, sondern ich tu genau das, wenn es irgendwie geht, sofort.