Jesus und die Gewalt

  • Jesus und die Gewalt


    Autor Ronald J. Sider


    Agape Verlag


    deutsch


    Jesus ging in einer unruhigen Zeit mit ihren Strudeln von Unterdrückung und Gewalt einen radikal neuen Weg der Gewaltlosigkeit. Obwohl seine Feinde ihn töten wollten, predigte er Feindesliebe und lebte sie bis zu seinem gewaltsamen Ende am Kreuz vor.


    Dies ist der Ausgangspunkt, von dem aus Sider in die Friedens- und Gewaltdiskussion eingreift. Er beleuchtet die Probleme der Ausübung von Macht und des Verzichts auf Gewalt, vor allem im Hinblick auf Wettrüsten, Welthunger und Wirtschaftsstrukturen. Sollen Christen angesichts der Machtstrukturen und der Gewaltanwendung in unserer Gesellschaft in passiver Widerstandslosigkeit verharren, oder sollen sie sich in aktiver Gewaltlosigkeit für Gerechtigkeit und Frieden im politischen und wirtschaftlichen Bereich einsetzen? Sider setzt sich engagiert für eine christlich motivierte, aktive Gewaltlosigkeit ein und begründet dies ausführlich. Obwohl das Buch bereits 1979 erschien, ist es immer noch aktuell durch die zeitlose biblische Begründung der Gewaltlosigkeit Jesu.
    Alfred Grauer

    Liebe gibt es nicht ohne Gerechtigkeit, und die nicht ohne Hass auf Ungerechtigkeit, nicht ohne offenen Widerstand. Wahre Liebe kann es nur unter Gleichberechtigten geben, nicht von oben nach unten und nicht von unten nach oben .