Ein Grund zum feiern, Margot Käßman ist EKD-Ratsvorsitzende

  • ... nuu war es das wohl. Schade, ist eigentlich eine sympathische Frau und nun das Mit 1,5 Promille am Steuer und das auch noch in der Fastenzeit.....


    Ein Gedanke kommt mir auf, sie ist ja nun mal eine Fachfrau eine Profi, hat sicherlich ihr Thema studiert. Ein Amisch Bischof oder Prediger ist so gesehen nur ein Laie oder auch ein Amateur.


    Ein Zitat fällt mir dazu noch ein, von wem weiss ich nicht: Die Titanic galt als unsinkbar und wurde von Fachleuten gebaut......Noah war kein Schiffsbauer wenn ich mich an seine Arche recht erinnere !

    ... mit Pferden arbeiten .....

    Edited once, last by Fuhrmann ().

  • Hallo Ralph, die EKD ist episkopal strukturiert, mit EINER gewählten Ratsvorsitzenden für mehr als 25 Millionen Seelen.


    Die mehr als 1700 amischen "Bischöfe" verstehen sich als durch ein göttliches Los ermittelte völlige Diener ihrer Gemeinde aus ca. 25 Familien, deren ca. 150 Angehörige sie namentlich kennen. Sie treffen keine einsamen Entscheidungen, sondern beraten sich mindestens im zwei-Wochen-Turnus mit ein bis zwei (je nach Gemeindegröße) Dienern am Wort, die auch eine der beiden Predigten halten, und dem Armendiener. Bei amischen Amtsträgern ist die Suizidrate leicht erhöht (s.dazu D. Kraybill et al: "Suicide Patterns in a Religious Subculture. The Old Order Amish" in: International Journal of Moral and Social Studies 1, Herbst 1986).


    Gibt Gott immer auch die Kraft zum Amt? Grüße von Gisela

    Edited 5 times, last by gisela ().

  • Hallo Gisela,


    Die Frage hast du dir ja schon selbst beantwortet, wenn Gott immer die Kraft für das Amt geben würde, dann wäre die Suizidrate bei den Amischen Bischöfen nicht erhöht.


    Ich will auch garnicht urteilen über Käßmann. Nur die Frage die sich mir stellt, sind Fachleute immer die bessere Wahl, die besseren Entscheider, die besseren Führungskräfte ..oder ist auch die Meinung der "Laien und Amateure" wichtig in der Meinungsbildung die beste Entscheidung zu treffen ?

    ... mit Pferden arbeiten .....

  • Hallo Ralph, wer könnte Fachmann oder Entscheider in Glaubensfragen sein? Solange der Auferstandene nicht so recht greifbar ist, haben die Katholiken einen Papst, und die Protestanten sind in der noch ungemütlicheren Lage, ihr eigener Papst sein zu müssen. Ohne persönlichen Preis scheint es bei keinem Organisationsmodell zu laufen. Ich schließe heute Abend die Mandatsträger, die in der Öffentlichkeit ihren Kopf hinhalten für sämtliche Untaten der Institution Kirche in Geschichte und Gegenwart, in meine Gebete ein; Gisela

  • wer könnte Fachmann oder Entscheider in Glaubensfragen sein?

    Diese Frage möchte ich in bezug auf die Täufer (Mennoniten, Amisch, Hutterer usw.) folgend Beantworten. Denn da lebt man den Begriff „Priestertum aller Gläubigen“. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber im Grunde ist man sich einig.


    Die AMG formuliert es so:
    Priestertum aller Gläubigen wird verstanden im Sinne des paulinischen Gemeindeverständnisses, jede/r diene mit ihren/seinen Gaben. … Als Gemeinschaft der Gläubigen erkennen wir die Bibel als Autorität für unseren Glauben und unser Leben an. Wir legen sie gemeinsam unter der Leitung des Heiligen Geistes und im Licht Jesu Christi aus, um Gottes Willen für ein gehorsames Leben zu erkennen.



    Zu Käßmann:
    Ich bedaure ihren Rücktritt sehr! Aber wir wissen nicht wirklich was die wahren Gründe dafür waren. Ob diese öffentlichen Angriffe der Medien nur der letzte Schubs war, der zu dieser Entscheidung geführt hat.


    Wenn ich denke wie andere Kirchen z.B. mit Kindern Schändern usw. umgeht, kann ich nur verständnislos den Kopf schütteln.

  • Eine kleine Anmerkung: Ich denke eine Frau in einem Leitungsamt (hier: Bischof) wäre von der Bibel her doch völlig inakzeptabel, oder?! Also wäre eine Bischöfin unter den Amish gar nicht möglich. Daher hält sich mein Bedauern ziemlich in Grenzen, wenn ich auch die Konsequenz in ihrer Begründung für den Rücktritt anerkenne.

  • Eine kleine Anmerkung: Ich denke eine Frau in einem Leitungsamt (hier: Bischof) wäre von der Bibel her doch völlig inakzeptabel, oder?!

    Nein ist es nicht!


    Es gab auch unter den Täufern im sechzehnten Jahrhundert schon Frauen die gepredigt haben. Wenn dies heute bei den Amisch gegenwärtig nicht mehr so ist, dann ist es ganz klar eine Fehlentwicklung. Die Gott ist Geschlechtsneutral und vor ihm sind alle Menschen gleich, ob intersexuell, männliche oder weiblich!!

  • Asexualität ist geschlechtsunabhängig, es ist eine sexuelle Orientierung, daran ist wie bei Schwulen oder Lesbischen nichts negatives auszusetzen. Das Evangelium lehrt nicht auszuschließen sondern wahre aufrichtige Beziehungen herzustellen und vorzuleben.


    Da sich diesbezüglich so manchen christlichen Gemeinschaften übel an dem Gebot der Liebe vergangen haben und es noch tun, ist ein äußerst schmerzhafter Zustand. Aber der Lernprozeß geht zum Glück weiter, und ein Umdenken im Geiste des Evangeliums ist keine Sünde sondern Pflicht.

  • Liebe Fasel,


    ich finde diese Ausführungen sehr gefährlich und völlig an Gottes Wort vorbei. Die Liebe zu jedem Menschen heißt nicht, dass Gott alles mit dem Deckmantel der Liebe gut heißt, was der Mensch tut! Dann wäre Sein Wort reduziert und verdreht! Es tut mir leid, dass so etwas immer mehr in den Köpfen und Herzen der Menschen Einzug hält. Meines Erachtens ist Schuld daran, dass das Wort Gottes als Ganzes nicht mehr als das von Gott inspirierte Wort anerkannt wird, sondern dass Menschen meinen, dieses anhand ihrer Vernunft und ihres Wissens entscheiden zu können. Zu dem Thema sexuelle Orientierung und Lehren von Frauen ist die Bibel eigentlich sehr eindeutig (z. B. Römer 1,27 und 1. Timotheus 2,11f.), es wird nur in der heutigen Zeit nicht mehr so gern gehört.

  • Hallo Samuel,


    was sagen denn die Stellen Römer 1,27 und 1. Timotheus 2,11f der wachsenden Zahl von Frauen und Männern, die aus Alters-, Gesundheits- oder Glaubensgründen KEINE sexuelle Orientierung anstreben oder mit der Sexualität abgeschlossen haben? Und was könnte diese Entwicklung für Mandatsträger und Amtsinhaber heißen?? Grüße von Gisela

  • In einem Interviem am Morgen des gleichen Tages wurde sie gefragt, auf was sie in dr Fastenzeit verzichten werde. Ihr Antwort war, auf Alkohol.
    Da sie dann mit 1,x Promille erwischt wurde denke ich, gab es nur den Schritt des Rücktritts um ein wenig Selbstachtung zu bewahren.

  • Einen schönen Guten Morgen! :)


    Gott ist der selbe Gestern - Morgen und in Ewigkeit! so steht es geschrieben!
    Das sage nicht ich.
    Daran erkennt man aber ganz klar, daß er seine Meinung NICHT ändert! :)


    Er LIEBT alle Menschen!
    Dennoch sollen Frauen nicht lehren.


    Auch wenn jemand seine Sexualität nicht ausübt , so bleibt er trotzdem
    männlich oder weiblich!


    Liebe Grüße
    Wicky (Maria)

  • Liebe Wicky-Maria,


    ich bin froh, dass Du als Frau hier im Forum lehrst! Ein einziger Satz von Dir in dieser Internet-Plattform ist ebenso oder noch mehr öffentlich als die Predigt oder eine Pfarrer-Andacht vor ein paar Kanzelschwalben. Grüße von Deiner Schwester Gisela

  • Es ist schade und unredlich wenn einzelne Bibelverse aus dem Kontext herausgerissen werden. So erwähnt Samuel Römer 1,27 liest aber nicht den ganzen Brief zu Ende. So steht etwa im letzten Kapitel des Briefs:


    Grüßt mir Andronikus und Junina, meine Verwandten, die mit mir zusammen in Gefangenschaft waren. Unter den Apostelinnen und Aposteln haben sie eine herausragende Rolle. Schon vor mir gehörten sie zum Messias. (Röm. 16.7)


    Dies zeigt das Römer 1,27 auf etwas ganz anderes hindeutet … (Götzendienst)

  • Liebe Gisela,


    ich verstehe deine Frage nicht ganz. Meinst du ein Zölibat, wie es katholische Priester ausüben? Dann denke ich ist 1. Tim. 2,3 eine lesenswerte Stelle. Ein Verzicht auf die Ehe und die damit ver- und daran gebundene Sexualität sollte rein freiwillig sein und ist kein Zwang! Homosexualität allerdings ist eindeutig nicht Gott gewollt. Es gibt dazu auch wissenschaftliche Untersuchungen (die natürlich von bestimmten öffentlich stark auftretenden Gruppierungen teilweise niedergeschrien werden), dass Homosexualität eine fehlgeleitete Sexualität ist. Vielleicht ist das eine Antwort auf deine Anmerkung?


    Liebe Fasel,


    die von dir angeführte Stelle ist von der Übersetzung sehr schwierig. Du hast recht, dass es sich hier um eine Junia handeln könnte, ebneso aber auch um einen Junias. Bezüglich der Apostel könnte es aber auch heißen: "die bei den Aposteln angesehen sind". Daraus eine Apostelin zu machen wäre etwas vermessen, schon gar, wenn man überlegt, wer überhaupt Apostel genannt wurde. In 1. Korinther 14,34 findet sich zudem noch die Stelle, dass Frauen in den Versammlungen zu schweigen haben. Mir geht es aber nicht darum Frauen hier runter zu machen oder zu behaupten, dass Frauen weniger wert seien. Ich danke dir Wicky für deinen Beitrag :) ! Außerdem finde ich diese Polarisierung Männer gegen Frauen oder anders herum sehr schade. Ich weiß, dass dieses Thema natürlich in der heutigen Zeit völlig gegen den Zeitgeist ist, aber wir sind nun einmal Gottes Geist zugehörig und als Zeugen in diese Welt gestellt. Daher fiel es mir schwer dazu zu schweigen. Es tut mir leid, falls ich dich persönlich damit beleidigt haben sollte.

  • samuel
    Man kann mich auch nicht mit 1. Korinther 14,34 überzeugen, dieser ist so aus jeglichem Kontext gerissen.


    In der Schöpfungsgeschichte wird der Mensch von Anfang an Gleichberechtigt gesehen:
    Da schuf Gott Adam, die Menschen, als göttliches Bild, als Bild Gottes wurden sie erschaffen, männlich und weiblich hat er, hat sie, hat Gott sie geschaffen. (1 Genesis 1,27)


    Adam wird allgemein als Mensch verstanden. Der hebräische begriff „adama“ bedeutet Ackererde. Davon ist Adam abgeleitet, „der von der Ackererde Gekommene“. Der Mensch ist also so gesehen nichts Besonderes.



    Vielleicht solltest Du prüfen inwieweit Deine Aussagen Zwietracht, Leid, Trennung und Ausgrenzung hervorrufen, und was dies noch mit der Botschaft der Bibel zu tun hat. Ich kann Dir dabei nicht behilflich sein, jeder muß hier seinen Weg selbst finden und sich entsprechend bekennen.

  • Hallo Fasel,


    es tut mir leid, dass ich noch einmal auf dieses leidige Thema eingehen muss, aber welche Bibel hast du eigentlich? Die angeführten Stellen verfälschen ziemlich den Urtext und es ist nun mal so, dass die Botschaft der Bibel auch trennt. Es ist nun einmal ein zweischneidiges Schwert. Aber ich denke, dass dieses Forum für dieses Thema nicht der richtige Platz ist. Sorry! :(

  • Ich habe nicht gelehrt, in dem Sinne, daß ich ein Amt anstrebe. Ich habe auch noch nie eine Predigt
    abgehalten;
    Ich bin ein Gottes Kind und ich darf natürlich über die Bibel , Jesus Christus usw reden!!
    Ich soll ja auch zB Rechenschaft ablegen, wenn mich jemand über meinen Glauben was fragen will usw
    so steht es in der Schrift!
    Aber eine führende Rolle würde ich als Frau nie anstreben! Und das ist damit gemeint!


    Mir war es auch wichtig, daß ihr wißt, daß ich eine Frau bin, denn es geht hier nicht um irgendeinen
    Machtanspruch.
    Auch nicht um Diskriminierung; sondern um die Ordnung Gottes! :) (Nicht um meine Meinung!)


    Liebe Grüße, Gottes reichlichen Segen!


    Ja ich wollte noch was sagen: einmal wird alles offenbar werden; wir werden alles erfahren!
    Ich würde mir wünschen, daß man nicht als intolerant gilt, wenn man Gottes Wort als die
    eine Wahrheit ansieht!! :thumbsup:


    Einen schönen Abend
    Wicky