Saison- Rezepte

  • Kalte Rhabarber- Suppe


    500- 750g geschälten Rhabarber
    185- 190g Zucker
    500ml Wasser
    1 TL Vanille
    Salz und Pfeffer
    220g Sauerrahm


    Den Rhabarber schälen, waschen und trockentupfen. In 1- 1,5 cm große Stücke schneiden.


    Den Zucker zum Wasser dazugeben und zum kochen bringen. Dann den Rhabarber dazugeben. Alles wieder zum kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen.


    Vanille, Salz und Pfeffer (am besten frisch gemahlen) dazugeben und abschmecken.


    Das ganze abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.


    Vor dem Servieren einen kleinen Klecks Sauerrahm daraufgeben.


    Ich bestreu das Ganze anschließend noch mit frisch gemahlenem Pfeffer. Die Kombination von Rhabarber und Pfeffer ist überraschend lecker!


    Viel Erfolg und Guten Appetit!


    (Im Original von The Amish cook)

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

    Edited once, last by Alisa ().

  • Eine kleine Anmerkung noch zu meinem obigen Rezept: Seid immer schön vorsichtig mit dem Zucker in Amish- Rezepten, denn ist der Rhabarber nicht allzu sauer, wird die Suppe schnell zu süß. Gebt also lieber noch später Zucker dazu, als von Anfang an zu viel!


    Liebe Grüße
    Alisa

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • Spargel mit Schinken- Käse- Soße


    500- 750 g frischen Spargel, gekocht und abgetropft
    2 TL Butter
    2 TL Mehl
    250 ml Milch
    1/4 TL Salz
    250 g geriebenen Cheddar (mild)
    4- 6 Scheiben kross gebratenen Frühstücksspeck oder alternativ eine kleine Packung angebratene Schinkenwürfel


    Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl einrühren. Langsam die Milch dazugeben. Alles kochen lassen und hin und wieder umrühren, bis die Mischung eindickt. Salz und Käse dazugeben und solange rühren, bis der Käse geschmolzen ist.
    Die Soße über den heißen Spargel geben und mit dem zerböselten Schinken bzw. den Schinkenwürfeln bestreuen. Heiß servieren.


    Für 4 Personen.


    Viel Erfolg und Guten Appetit!


    (Im Original von The Amish cook)

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • Rhabarber Crunch


    250g Zucker
    375g Mehl
    750g geschälten Rhabarber, in höchstens 1cm dicken Stücken
    250g brauner Zucker
    250g Haferflocken (kernig)
    60- 65g Butter oder Backfett, weich
    warme Milch oder Schlagsahne


    Den Ofen auf 190°C vorheizen. In einer Schüssel den Zucker und das Mehl miteinander vermischen. Den Rhabarber mit der Mehlmischung gut durchmischen, bis er gut bedeckt ist. Anschließend in einer gefetteten 36x24 cm Kuchenform verteilen. In der frei gewordenen Schüssel den braunen Zucker mit den Haferflocken mischen und zusammen mit der Butter krümelig kneten. Das Ganze über dem Rhabarber verteilen.
    Für 40 Minuten backen, bis der Rhabarbersaft durch den goldbraunen Belag blubbert. Warm servieren, mit Milch oder geschlagener Sahne.


    Für 4 bis 6 Personen.


    Viel Erfolg und guten Appetit!


    (Im Original von The Amish Cook.)

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

    Edited 2 times, last by Alisa ().

  • Nun ist sie wieder da: die Spargelzeit. Rechtzeitig zu Beginn möchte ich euch dieses neue Rezept geben.


    Spargel- Brot


    3 Eier


    1 Tasse Öl


    1 2/3 Tasse Zucker


    1 Tasse brauner Zucker


    2 TL Vanille


    2 Tassen (3/4 Pfund) Spargel, geputzt und gerieben


    3 Tassen Mehl


    1/4 TL Backpulver


    1 TL Salz


    1 TL Soda


    3 EL Zimt


    1/2 Tasse gehackte Nüsse (optional)


    1 Tasse Rosinen (optional)


    In einer großen Schüssel Eier schaumig schlagen. Öl, Zucker, braunen Zucker, Vanille und Spargel dazugeben und leicht vermischen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Natron und Zimt mischen. Mehlmischung zur Spargel-Mischung geben und verrühren. Evtl. die Nüssen und Rosinen dazugeben. In zwei gefettete Brotbackformen (ca. 13x23) geben. Bei 160°C (165°C) für 1 Stunde backen.


    Postet doch bitte, wenn ihr es ausprobiert habt. Ich habs nämlich noch nicht getestet.


    Viele Grüße, Alisa


    Achja, im Original von The Amish Cook. ^^

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • Spargelbrot???? Wow...das hört sich ja toll an :thumbup: das muss ich unbedingt mal probieren....


    davon habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört....aber man lernt ja nie aus :D


    liebe Grüße....apple butter 8o

  • Genauso ging es mir auch. Aber ist ne gute Idee, da man die kurze Zeit der Spargelernte ja richtig nutzen will. Das Brot kann man schließlich auch noch einfrieren. Bei Spargel hab ich da keine wirklich guten Erfahrungen gemacht. Viel zu testen- auf gehts...

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • Also, es wird wahrscheinlich nicht wirklich ein "Brot" sondern eher kuchenähnlich sein. So wie Zuccini-Bread, oder Banana-Bread...alles mit Zucker. Was wir hier unter Brot verstehen hat damit natürlich garnix zu tun....aber lecker hört es sich trotzdem an.

  • Also, es wird wahrscheinlich nicht wirklich ein "Brot" sondern eher kuchenähnlich sein. So wie Zuccini-Bread, oder Banana-Bread...alles mit Zucker. Was wir hier unter Brot verstehen hat damit natürlich garnix zu tun....aber lecker hört es sich trotzdem an.


    Da hast du selbstverständlich recht. Aber Spargel- Kuchen hört sich weird und nicht so lecker an ;)


    Gruß

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • so....ich habe jetzt Spargel gekauft....und werde mmorgen einfach mal das Spargelbrot backen und testen 8)
    dann werde ich euch darüber berichten!!! :thumbup:


    Schönen Abend noch....apple butter 8o

  • uiuiui....Da bin ich jetzt aber schon mächtig gespannt!!!


    Viel Erfolg wünscht Alisa

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • Und weiter gehts: Heute zu Gast in der Rhabarber- Familie:


    Rhubarb Custard Pie (Rhabarber Eiercreme Pie)


    9 '' ungebackenen Pie- Boden
    1 1 /2 Tassen Rhabarber, klein geschnitten
    2 EL Mehl
    2 Eier, geschlagen
    1 1 /4 Tasse Zucker
    3 / 4 Tasse Sahne


    In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Zucker und einer Prise Salz vermischen. Die geschlagenen Eier und die Sahne dazugeben. Anschließend mit dem Rhabarber vermischen und auf dem Pie- Boden verteilen. Bei 180°C für 45 -55 Minuten backen. Vor dem Servieren komplett abkühlen lassen.


    (Im Original von The Amish Cook)


    Getestet und für gut befunden --- Viel Erfolg beim Ausprobieren, Alisa ;)

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • so....es ist gestern fertig geworden, das Spargel-Brot.....
    Also nach Brot schmeckt es wirklich nicht.....es ist wie ein Kuchen und erinnert mich stark an Kürbiskuchen....
    aber auf jeden Fall sehr lecker :thumbsup:


    Grüßle von apple butter 8o

  • .... da kann ich hier mal gleich was fragen.


    ich habe ja auch zwei amish kochbücher. Darin sind immer wieder diese unbaked pie shell ( wohl das was du als ungebackeren Pieboden schreibst) zu finden.




    was bitte ist das ? Sowas wie Fertigteig aus dem Kühlfach ?? Oder wird das selbst hergestellt. Da finde ich aber nirgends ein Rezept in diesen Büchern. Würde dann wohl den Teig von irgendeinem anderen Pie nehmen.




    Das aber in allen Rezepten dieses unbaked dings zu finde ich persönlich immer bisschen befremdlich. Ich steh nicht so auf diese halbfertigen oder fertigen Lebensmittel...




    Scheint bei den amish wohl aber recht beliebt zu sein, irgendwelche backmischungen finden auch häufige Verwendung wie ich in den Büchern gesehen habe.

  • Liebe Rosalina,


    du hast recht, Pie Shells gibt es tatsächlich als Fertigprodukt, und zwar als gebackenen oder ungebackenen Boden. Soweit ich weiß ist er hier aber nicht erhältlich.


    Hier ein Rezept für 2 Pie Crusts von The Amish Cook:


    NEVER FAIL PIE CRUST


    2 Tassen Mehl
    3/ 4 TL Salz
    2/3 Tasse Backfett (Butter)
    1 Ei, geschlagen
    1/4 Tasse Eiswasser
    2 TL Apfelessig


    Das Mehl mit dem Salz mischen. Das Backfett mithilfe einer Gabel unterrühren (wird ziemlich grob). In einer anderen Schüssel Ei, Wasser und Essig mischen und in die Mitte des Mehls geben, mit Hilfe der Gabel gut verrühren. Den Teig zum Ball formen, teilen und zwei Bälle formen. Den Ball flach drücken und von der Mitte aus ausrollen (0,3 cm dick). Der Teig sollte 3-4 cm breiter im Durchmesser sein, als die Backform. Den Teig auf die Teigrolle aufrollen und über der Form wieder entrollen. Wenn der Boden vorgebacken sein soll: bei 230°C für 10- 12 Minuten backen.

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

  • Liebe Rosalina, Pieböden aus fertigem Mürbeteig gibt es in den USA in jedem kleinen Supermarkt zu einem Preis, für den man selber kaum kneten könnte.


    Obwohl die Zubereitung einfach klingt, geraten hausgemachte Pie-Teige nicht selten zäh oder krümelig. Zudem sollen Rezepte in "amischen" Kochbüchern auf die überwiegend nichtamische Käuferinnnen nicht abschreckend wirken. Bis in die 90er Jahre fanden sich "pie dough mix" oder "pie crust" in gedruckten Rezeptsammlungen noch, aber wie so vieles andere wird das inzwischen wohl als altmodisch betrachtet.


    Wenn Du Wert auf Vollwert-Rezepte legst, dann könntest Du hierzulande - oder auch in der Schweiz - nach regionalen Bio-Kochbüchern suchen. Bei den Mengen, die eine durchschnittliche amische Hausfrau, Mutter und Geschäftsführerin täglich auftischen muss, sind Konserven und Fertigteige eine echte Entlastung. Der Belag auf dem gekauften Pie- oder der Pizzateig kann dann immer noch aus dem eigenen Garten stammen. Grüße von Gisela

    Edited 6 times, last by gisela ().

  • danke liebe Alisa für das Pie-Boden Rezept. Ich werde mir das speichern und dann mal sehen wann ich dazukomme, bzw mir der Sinn nach einem Pie steht :)


    Ich hab dann gleich noch zwei Fragen (wenn ich schon mal dabei bin :rolleyes: ). Ich kenne nicht wirklich viele Pies, ist im deutschen Speiseplan einfach nicht so vorhanden. Den Applepie den ich kenne hat noch einen "deckel" aus Teig, das ist bei einem Pie aber nicht generell so,oder. Also gängiger ist es den boden, bzw Rand zu haben, da die Füllung rein und dann so backen, richtig ?



    Und dann habe ich einfach meine liebe Mühe mit diesen cup-Mengenangaben. Ich habe jetzt schon umrechnungssachen gefunden wo ich verschiedene Zutaten in Gramm umrechnen kann, klappt dann einigermaßen. Allerdings frage ich mich immer wie das so im cup-Maßeinheiten-Raum gehandhabt wird. Hat man dann seinen "Meßcup" und damit wird dann alles dosiert ? Butter "schmiere" ich dann in den Cup und dann wieder raus.... hinter das Mehl abmessen.... dabei klebts dann am cuprand weil ja noch butter drinn war... oder man muss jedesmal abspülen zwischenrein, und abtrocknen ?? ?( Ich bin da wohl zu sehr auf mein Wiegesystem festgelegt... tu mir da einfach schon mit dem Ablauf schwer. 8|



    Liebe Gisela, es muss gar nicht unbedingt vollwert oder bio sein, ich mag nur keine Fertigprodukte, backmischungen, würzmischungen, salatsaucen paniertes oder mariniertes Fleisch Tütensuppen etc.


    Ich habe das nie gemocht und seit gut einem Jahr immer weiter verbannt. Inzwischen nahezu vollständig .... und ich muss sagen auch wenn wir nie viel sowas gegessen haben tritt eine Geschmacksänderung, bzw Geschmackswahrnehmungsänderung ein. Ich weiß ganz gerne was drinn ist in dem was ich esse und mag nicht in allem konservierung, Geschmacksverstärker (das überall zu findende Glutamat voran) Farbstoffe künstliche Aromen etc. haben. Wenn man manchmal auf die Zutatenliste schaut kriegt man das Grausen und auch wenn das dann günstiger ist, ist das das wenigere Geld das es kostet nicht wert. Dann koche ich lieber einfach aber aus Grundzutaten.


    Das ist aber halt eine persönliche "Marrotte" von mir, und muss nicht zum Gesetzt erklärt werden. Wir werden nicht selig durch das was wir essen.... :D .


    Danke für deine Antwort... ich lese immer gerne von dir.



    lg rosalina

  • Liebe Rosalina,


    ob der Pie ohne Decke gängiger ist, kann ich dir so gar nicht beantworten. Auf jeden Fall ist er einfacher. Mit dem Rezept für den Pie- Boden (s. oben) hast du genug Teig, um deinem Pie auch noch eine Decke zu verpassen, solltest du keinen zweiten Boden brauchen. Schön siehts ja z.B. auch geflochten aus, oder mit einem ausgestochenen Herz in der Mitte. Und ja, Apple Pie gibt es auch ohne Decke...


    So z.B. dieser:


    Mother's Plain Apple Pie


    6 mittelgroße Äpfel, geschält und in Scheiben
    2 EL Mehl
    1 Tasse Zucker
    2 EL Zimt
    2 EL Wasser


    Den Ofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Zucker und Zimt mischen. Mit den Äpfeln mischen. In Pie shell geben und das Wasser darübersprühen. Für 30- 40 Minuten backen oder bis die Äpfel weich sind.


    (Rezept von The Amish Cook)



    Was das Cup- Maß angeht: Es gibt tatsächlich kleine Meßbecher, ähnlich der Kellen, die es z.B. bei Ik**a gibt (bei denen leider kein Cup dabei ist :( ). Ich behelfe mir aber auch immer mit der Umrechnung. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Eine sehr schöne Umrechnungstabelle findest du z.B. hier. Und zur Butter: Für die meisten Rezepte braucht man 1 oder 2 (oder 3 ;) usw.) sticks butter. Ein stick entspricht 125g. Das macht es einfacher. Wenn im Rezept dann was von 1 Tasse steht, sind das halt dann knapp 2 sticks, also nix mit irgendwo reinschmieren... ;)


    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen...Viele Grüße, Alisa

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

    Edited 4 times, last by Alisa ().

  • *Alisa mal kräftig umärmle*


    Suuuuper....mir war meine Backofentemperaturumrechnungstabelle abhanden gekommen.....


    Die Seite ist ja spitzenmäßig...alles auf einen Blick *schnell mal ausdrucken und in mein Kochbuch kleben gehe*

    Edited once, last by Agranzow ().