Einfaches Leben / Zurück zur Basis

  • Der Beitrag von Kloebner im Thema Registrierung hat mich auf die Idee dieses Themas gebracht.


    Zitat Kloebner: >>Wie wir hier sagen "back to the base", was soviel heisst wie "ZURUECK ZUR BASIS" bedeutet nicht, dass wir zur "STEINZEIT ZURUECK WOLLEN", nein, es bedeutet, dass wir uns GEDANKEN UEBER EIN "EINFACHERES LEBEN" machen!
    Habt Ihr schon mal am Tisch gesessen und aufgeschrieben, was wir alles so haben und haben wollen (linke Seite) und was wir WIRKLICH benoetigen (rechte Seite)?????? Wir finden heraus, die LINKE Seite ist "ellenlang", die RECHTE vielleicht nur "ein paar Zentimeter"!!!!
    Ich "ertappte" mich dabei, morgens eines meiner Pferde "anzuspannen" und die 10 Km ins Town mit dem Buggy zu fahren!!!!!!!.......40 Minuten!!!!! Mit unserem Jeep nur 10 Minuten!!! Aber,....ich hatte vorher nie soviel Spass!!!! Kleinigkeiten koennen unser Leben "aendern" oder besser, schoener (gemuetlicher) machen!!! <<


    Ich habe ähnliche Erfahrung, seit dem ich so viel wie möglich an Arbeiten mit den Pferden erledige, fühle ich mich einfach besser. Und es macht vor allen Dingen Spaß. Dafür verzichte ich eben auf andere "DINGE" die derzeit Zeitgeist sind. So brauche ich wenig TV, oder benütze auch das Auto nur da wo es nicht anders geht. Mit den Pferden mache ich einen Teil der landwirtschaftlichen Arbeiten, verdiene noch etwas mit Kutschfahrten und Holzrücken.


    Mich würde mal die Lebensweise des einen oder anderen Intressieren und auf was ihr gerne verzichtet.

    ... mit Pferden arbeiten .....

  • [B]Die Zeit ist so schnelllebig geworden. Alle sind im Stress. Überall Autos, Flugzeuge, Fernsehen, Radio, Computer, Kino, Internet, ... bunte Bilder im Überfluss. Irgendwann kann man es einfach nich' mehr sehen und braucht 'ne Auszeit.


    Vor zwei Jahren habe ich meine Website UkF-Fanclub.de ins Leben gerufen. "UkF" steht für "Unsere kleine Farm" - Die Fersehserie, die wohl jeder schonmal gesehen hat. Schaut sie euch an und ihr könnt vielleicht nachvollziehen, wie hart - aber auch schön - das Leben der Amish-People sein mag.




    P.S.: Entschuldigung für die "indirekte Werbung" - aber diese Seite wird die Nutzer dieses Forums bestimmt interessieren.

    => UkF-Fanclub.de - Die Website für alle Fans der TV-Serie "Unsere kleine Farm" und der Bücher von Laura Ingalls Wilder!

    Edited once, last by Marco ().

  • Ja es stimmt man hat so viel Sachen die man gar nicht braucht.Viele Leute arbeiten fast den ganzen Tag um den sogenannten Wohlstand zu erreichen,da muss man sich natürlich erst einmal die Frage stellen was bedeutet Wohlstand für einen selber?????Für mich ist es das aller schönste wenn ich einfach nur geniessen kann,die Natur , die Ruhe.Man muss auf passen das man sich von der schnellen Welt heutzutage nicht zu sehr beinflussen lässt und das einfache Leben geniessen kann.(Manche Menschen können das vor lauter Arbeit nicht mehr)


    Gruß Joe

  • Hallo Fuhrmann,
    vor etwa 2 1/2 Wochen war ich in Taize, bei der Ökumenischen Bruderschaft dort. Interessant war, daß es an einem Nachmittag einen Workshop zum Thema "Einfach leben in einer Konsumgesellschaft" gab. Da die Brüder von Taize selber sehr bescheiden leben, war der Workshop sehr beeindruckend. Darüber hinaus ist mir in Taize bewußt geworden, daß bescheidenes, einfaches Leben durchaus etwas mit meinem Christsein zu tun hat.


    Gruß


    Believer

    carpe diem - Nutze den Tag :-)

  • Einfacher leben kann man ja erst mal im Kleinen anfangen.


    Für mich persönlich bedeutet das z.B. das ich bewusst keinen Trockner und keine Mikrowelle habe,
    das meiste mit dem Fahrrad erledige,
    mein Kind (ich habe 4 ) mit Stoffwindeln wickle,


    so gut wie nie zum Bäcker gehe, also das meiste selbe backe


    nicht in den Urlaub fliege, wir machen Urlaub auf einer Almhütte in Bayern...


    Ich bin dran, aber ich geniesse auch den Luxus einer Waschmaschine und einer Spülmaschine.


    Und natürlich das Internet.


    Liebe Grüsse


    Andy

  • Aus Euren Beiträgen entnehme ich, dass ich nicht der einzige bin, der nach einem einfacheren Leben strebt.
    Auf der einen Seite erscheint es fast unmöglich und man wird von den Wohlstandserrungenschaften fast erdrückt. Auf der anderen Seite, wenn man mit kleinen Dingen einmal anfängt, so wie Andy, kann es auf doch auf unterschiedliche Art gelingen.


    Was empfindet ihr bei Eurem einfacheren Leben ? Seit ihr zufriedener weil ihr Ballast abgeworfen habt ? Ist es ein Umweltgedanke ?


    Die Errungenschaften des Wohlstnds nutzen zu müssen ist sicher auch eine Zeitfrage. Wenn ich die Wäsche mit den Händen waschen wollte, könnte ich derweil nichts anderes tun. Aber wozu nutzen wir die freie Zeit, die uns durch diese Errungenschaften geschenkt wird ? nutzen wir sie sinnvoll, geniesen wir sie, oder haben wir schon eine Ersatzbeschäftigung dafür gefunden ?


    Ich versuche mein Haus so weit wie möglich mit Holz zu heizen. Das gelingt mir auf Grund Zeitprobleme nicht komplett. Aber es gibt mir eine Zufriedenheit, eien Zufreidenheit die sich darin spiegelt für jedes Stück Holz dass ich feuere kein Öl zu verbrauchen. Die Arbeit im Wald bietet mir körperliche Bewegung an der frischen Luft, das hacken und schichten des Holzes ein Sicherheitsgefühl für den kommenden Winter.

    ... mit Pferden arbeiten .....

    Edited once, last by Fuhrmann ().

  • Hallo


    Schön ,dass so viele das gleiche wollen :]


    Ja auch mich zieht es zur Natur zurück.


    Ich benützte die Modernen Dinge so wenig wie möglich.


    Ich mache viele Dinge selber.wie Brot backen,Naturjoghurtselber machen.Oder auch frischen getrockneneten Tee aufkochen dann warm oder kalt geniessen.Ist besser als Cola & co :]


    Ich denke das Leben bewusst leben,ist das A und O .


    Ich muss dazu sagen,dass mein Mann mich unbewusst auf diesen Weg gebracht hat.Er hat mir vorgelebt dass man z.B Dinge reparieren kann und nicht sofort neue Sachen kaufen muss.



    Eure indessen Bescheidene*zufriedene*


    Sonnenblume

    Ein Freund ist vor dem man laut denken kann

  • Hallo
    Das tut gut! Entlich Gleichgesinnte zu finden, dabei war ich auf ganz andere Dinge hier aus.
    Von meinen Freunden werde ich immer etwas belächelt, sie meinen es wär so idyllisch bei mir, aber sie wollten so nicht leben!
    Mich hat es schon als Kind zu den althergebrachten Dingen hingezogen.
    Hab meine Omas mit Fragen gelöchert, über das Leben früher!
    Dann hab ich eine Ausbildung in der Landwirtschaft gemacht, wollte mich selbstständig machen, doch ohne elterlichen Hof oder genügend Eigenkapital, ein Unding in Dtl. :-(
    So hab ich jetzt ein kleines Haus im Wald ringsum keine Nachbarn.
    Hab einbisschen Garten, einpaar Hühner und Enten, möchte nich gern eine Ziege für die Milch!
    Arbeite auf einem Bauernhof, nehm dafür das Rad.Auto nur einmal die Woche zum einkaufen oder um Freund in der Stadt zubesuchen.
    Hab Ferseh und Radio abgeschafft.
    Mach eigene Konfitüre und Fruchtsäfte.
    Verhandele grad mit einem Freichlichtmuseum, über die Möglichkeit, für einpaar Tage oder Monate so zu leben wie vor 100 Jahren.
    Das wär ja schon mal nen Anfang!
    Ich freue mich über eine anregende Disskusion, dieses doch so wichtigen Themas.


    Ich grüße alle Freunde der Amish!

    ...Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln...

  • Hallo,


    es ist schön, zu sehen, dass es noch Leute gibt, die einen nicht auslachen oder für verrückt erklären, wenn man den Nutzen der "Errungenschaften" unserer modernen Industriegesellschaft anzweifelt.


    Ich bin 26 Jahre alt und vor etwa einem Jahr habe ich angefangen, über den Sinn von Autos , Fernsehern, Flugzeugen usw. intensiv nachzudenken, und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass diese Dinge nicht nur überflüssig, sondern auch nervend und schädlich für die Menschen sind, wobei an erster Stelle (meiner Meinung nach) das Auto steht.
    In unseren Großstädten (oder auch auf dem Land wenn eine Autobahn in der Nähe ist) kann aufgrund des ständigen Geräuschpegels eine normale zwischenmenschliche Kommunikation kaum noch stattfinden, und jemand, der noch nie an einem völlig ruhigen, abgelegenen Ort war, kann gar nicht wissen, wie sie eigentlich Stille anhört.
    Das nur als Beispiel für die vielen Nachteile, die die sogenannte Zivilisation mit sich gebracht hat. Ich könnte noch viele andere aufzählen, aber schreibt mir doch erstmal EURE Meinung dazu.


    Herzliche Grüße und bis bald

  • Hallo,


    ich glaube, die "Segnungen" der Technik sind nicht per se schlecht, wenn wir uns nicht von íhnen abhängig machen, und in der Hinsicht können wir von den Amishen und Mennoniten noch manches lernen.


    Gruß und god bless you,


    Believer

    carpe diem - Nutze den Tag :-)

  • Hallo,


    ja, Du hast Recht. Das Problem ist leider nur, dass ja mittlerweile die ganze Gesellschaft auf diese technischen Erfindungen aufgebaut ist, z.b wird erwartet, dass jeder Arbeitnehmer auch weit entfernte Stellen annimmt, die ohne Auto kaum erreichbar sind. Oder auch ich als Studentin kann kaum auf einen Computer verzichten, weil von mir erwartet wird, dass ich meine Arbeiten auf dem Compi schreibe. Ich könnte Dir noch viele Beispiele aufzählen, an denen man sieht, dass man sich leider nicht so ohne weiteres aus der technikregierten Welt ausklinken kann...Naja, immerhin besitze ich weder Handy noch Anrufbeantworter, und darauf bin ich stolz, ehrlich!


    liebe grüsse
    kirstie

  • Quote

    Original von Kirstie
    Hallo,


    ja, Du hast Recht. Das Problem ist leider nur, dass ja mittlerweile die ganze Gesellschaft auf diese technischen Erfindungen aufgebaut ist, z.b wird erwartet, dass jeder Arbeitnehmer auch weit entfernte Stellen annimmt, die ohne Auto kaum erreichbar sind. Oder auch ich als Studentin kann kaum auf einen Computer verzichten, weil von mir erwartet wird, dass ich meine Arbeiten auf dem Compi schreibe. Ich könnte Dir noch viele Beispiele aufzählen, an denen man sieht, dass man sich leider nicht so ohne weiteres aus der technikregierten Welt ausklinken kann...Naja, immerhin besitze ich weder Handy noch Anrufbeantworter, und darauf bin ich stolz, ehrlich!


    liebe grüsse
    kirstie



    Hallo Kirstie


    Ja das musste ich auch schon erkennen.
    2 Mädchen die ich kenne brauchen in der OS schon einen PC damit sie ihre Aufgaben machen können :(
    Man wird richtig darauf trainiert.
    Man muss mitmachen ob man will oder nichtX(


    Ich weiss das es einem später Beruflich nützen könnte
    *Betonung auf könnte*



    Sonnenblume

    Ein Freund ist vor dem man laut denken kann

  • Hallo Kirstie,
    hier ein paar bits von mir durch das Kabel an den großen Superspeicher- PC, der sie "herzlich" an sie weiterreicht.


    ist unsere moderne freie Gesellschaft nicht mit einem Spinnennetz zu
    vergleichen?
    Die Spinne/der Feind versteckt sich, es ist da nur ein fast unsichtbares
    Netz. Für einen müden ängstlichen Flieger sieht es sogar wie ein
    Sicherheitsnetz aus, was einen hält, wenn man abstürzt, (Medikamente, Psychologen, Theologen ) oder auf dem man sich bequem ausruhen kann ( soziale Netz, Versicherungen, Bafög). Doch die kleinste Berührung mit ihm will binden und das Zappeln läßt die Spinne gierig Aufmerken. Und reicht die Kraft und der Wille nicht mehr aus, dann hängt man völlig fest. ( so arbeitet auch die Mafia, besonders in Köln,
    unsichtbar fast, aber täglich mehr Opfer und Mittäter)
    Bald darauf kommt die grausamere Wirklichkeit, der Ursprung alles Bösen, die Spinne, jetzt ist es alles zu spät,nun ist man nicht nur unfrei, sondern ein sicherer Nahrungsspender des Bösen. Der Tod ist einem sicher. Man wird sogfältig fest verschnürt und anschließend langsam ausgesaugt zur Stärkung des Bösen wird man u.a. zu neuem Gewebe für Fangnetze verarbeitet.
    Wir müssen in der Fabrik oder im Büro arbeiten, bei künstlichem Licht, wo wir z.B. Autos herstellen, für die wir arbeiten, das
    wir in die Fabrik fahren können, da die Arbeitsplätze auf dem Land uns
    die teuren Maschinen weggenommen haben, und alle in die Stadt und
    deren Umland ziehen müssen, weil dort nun künstlich alle Arbeit konzentriert ist, deren Produkte das Leben noch künstlicher machen.
    Dass unser Körper nicht ganz abschlafft oder krank wird von dem unna-
    türlichen Arbeiten, müssen wir noch zwei Stunden im Fitnessstudio, gegen Bezahlung, weitarbeiten. Und dass wir uns hier austauschen können, müssen wir auch bezahlen. Überall hat sich der Geschäftsmann
    zwischengestellt, auch in den persönlichen Austausch. Und stellt einer mal mit dem Knopfdruck das Internet aus, dann ist die Luft raus.
    Wir sind oder werden zu Tätern und Opfern zugleich. Der Heilsweg der Wissenschaften und deren materialisierten Verstandesprodukte (Fort-Schritt,die Markenbezeichnung der DDR-Landwirtschaftstechnik), einmal eingeschlagen, wird wohl bis zum bitteren Ende gegangen werden, von allen Spinnen(Erwachsene) und dem Fliegenschwarm(Kinder) hier in
    Deutschland der Wissensschmiede
    Wer wird sich dem entziehen? Gruß M.K.

  • Tja Leute,


    bleibt die Frage im Raum stehen, wie wir uns aus dem Spiessrutenlauf durch die moderne Gesellschaft rausmanövrieren und trotzdem (über)lebensfähig bleiben können...


    LG
    Kirstie

  • Eine erste Idee von mir:


    Jeder verkauft alles was er hat, kündigt alle Verträge die ihn binden
    und kauft sich ein Pferd mit guten Nerven, vielleicht noch einen
    Planwagen für Familien und einen guten lieben großen Wachhund
    mit grimmiger Maske. Dann reisen wir wie die Ziegeuner, die irischen
    Handwerksreisenden (komme nicht auf den richtigen Namen), vor hundert Jahren gereist sind. Ein Pferd ist etwas großartiges. Es ist
    unendlich mehr als ein Motor. Es hat ein Nervenkostüm, dem unseren ähnlich. Es ist ein Fluchttier dessen Vertrauen man gewinnen muss,
    aber dessen Eigenwillen man auch verstehen muss in Schranken zu weisen. Dann ziehen wir in größeren oder kleineren Gruppen umher,
    teffen uns zweimal im Jahr alle zusammmen. Was die konnten, sollten
    wir es nicht können?! Doch die Frage stellt sich mir: Wer ist wir? Wir
    kennen uns doch nur ganz wenig, oft auch dazu uns selbst zu wenig.
    Wie der für mich bemerkenswerte Martin Walser von sich sagte:
    "Es gibt mehr, was ich mir nicht sagen kann,
    als was ich mir sagen kann."
    Da denke ich an die Zeit, kurz bevor die Quäkerbewegung in
    England began. Da waren die Menschen auch so unzufrieden, besonders wegen ihrer inneren Not, Sinnleere und dem verderbten
    Zustand der Kirchen, dass sie sich, wenn sie Zeit hatten einfach auf
    eine Weide stellten, wie die Schafe, und auf eine Offenbarung, eine
    Eingebung, eine Idee, eine Hilfe warteten. So trafen sie dann auf den Landstreicher George Fox, den Mann mit dem Verstehen des inneren Lichtes. Ich habe nichts gegen Landstreicher, war ja auch zeitweise selbst mal einer, doch man sieht es den allermeisten an, dass
    sie es nicht aus Überzeugung sind, sondern sich so fühlen und verhalten, eben wie die meisten abwertend von ihnen denken und reden, selber aber genausowenig aus innerstem Wissen so leben, wie
    sie leben, also im Grunde ihnen gleich sind.
    Es ist mir etwas unheimlich hier in dieses weltweite Spinneninformationsnetz hineinzutippen. Es ist etwas zuvor nie dagewesenes. Etwas was man nur träumen konnte, vor Zeiten.
    Hat jemand eine göttliche Eingebung? Bitte melden. M.K.

  • Hallo,


    also eine "göttliche Idee" hab ich nicht -- aber ich glaube , dass jeder, der nicht mehr an die modernen Götter Erfolg, Wachstum und Konsum glaubt, sich sein Leben anschauen kann und da Dinge findet, die sich vereinfachen lassen. Ich bin zum Beispiel noch nie mit 'nem Flugzeug geflogen (war einfach nicht notwendig), hab weder Auto noch Führerschein und hab auch noch nie einen Fernseher gehabt (ein vollkommen überflüssiges Ding). Bei anderen werden es andere Sachen sein, auf die sie verzichten können. Wichtig dabei ist, dass wir begreifen, dass wir, indem wir unser Leben vereinfachen und das Unnötige weglassen, nicht ärmer, sondern reicher werden.


    Liebe Grüße


    Torsten

  • Hat nicht alles seine Vor- und Nachteile?
    zivilisation ist doch auch sehr angenehm, weswegen ich -mir fällt da kein anderer Begriff ein- Zivilisationshasser nicht so ganz verstehen kann.
    Gruß
    Theresa

    Wo kämen wir hin, wenn alle sagen: Wo kämen wir hin?
    und niemand ginge, um einmal nachzuschauen, wohin man käme, wenn man ginge?!

  • Der Spruch gefällt mir am Ende deines Statements. Und ich bin auch ganz deiner Meinung, was die Annehmlichkeiten und positiven Seiten der Zivilisation betrifft.
    Was mir Sorge macht und warum ich eigentlich auch in diesem forum bin, ist das wir mit vielen unserer Annehmlichkeiten unserer Umwelt so zusetzen, dass sie es irgendwann nicht mehr machen wird. wir zerstören unseren eigenen Lebensraum.
    Es gibt Strömungen, die da entgegenwirken und vielleicht wendet sich doch noch alles zum Guten??
    Bio-Lebensmittel (hier gleich zwei Empfehlungen: www.adamah.at oder www.selbsternte.at), Lebensmittel aus dem Inland haben auch den Vorteil, dass sie kürzere Transportwege und daher auch geringere Treibstoffverbrauch haben.
    Für mich ist es keine Lösung in den Wald zu ziehen und von der Landwirtschaft zu leben (höchstens im Urlaub). Der Gedanke des Reduzierens gefällt mir auch. Waschmaschine ja, Mikrowelle nein.
    Mich interessieren Ideen, wie man in unserer Welt gut leben kann ohne sie zu zerstören.
    Lg
    Susanna

  • Wer die Amisch kennt dem ist auch bekannt, dass sie keine Zivilisationshasser sind und schon gar keine Aussteiger, sie sind ständig in Bewegung, wenn gleich nicht so unüberlegt schnell wie Ihre Umgebung. Von Technikfeindlichkeit ist bei Ihnen keine Spur, Sie überlegen bevor Sie neu Technik einsetzen zuerst, was der Nutzen davon ist und ob der Einsatz Sinn macht.


    Sie versuchen die Nachfolge Jesu zu leben und nicht nur davon zu reden. Dabei sind Sie sich bewusst, dass Sie weder die einzig Wahren noch Perfekt sind, aber Sie streben danach mit allen schwächen und stärken.


    Bin mir selbstverständlich bewusst, was Ulbrich sagen wollte und ich denke Obiges ist auch kein Widerspruch zu dem, was Sie sagte.

    Liebe gibt es nicht ohne Gerechtigkeit, und die nicht ohne Hass auf Ungerechtigkeit, nicht ohne offenen Widerstand. Wahre Liebe kann es nur unter Gleichberechtigten geben, nicht von oben nach unten und nicht von unten nach oben .

  • Ja es ist mir bewußt, das hinter der Lebensweise der Amish Ihr Glaube steht. Das ist aber nicht mein Ausgangspunkt. Ich hoffe trotzdem hier Anregungen mitnehmen zu können von anderen Lebensbereichen.


    Eine Frage: Wie stehen die Amish zu Fortschritt? Gibt es Entwicklung bei Ihnen? Erfindungen, Neuerungen?


    Lg Susanna Ulbrich