Sekte oder nicht?

  • Ich lese grade das Buch Amish Society von Hostetler. Unter anderem wird da ja auch die Frage angesprochen, ob die Amischen ein Sekte sind oder nicht. So wie ich das verstanden habe, sind sie es nicht. Bin mir aber nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe... Also, sind sie jetzt eine Sekte oder nicht?

  • Nun wenn Du die Evangelische Kirche eine Sekte nennst, dann kannst du auch die Amischen eine Sekte nennen.
    Amman oder Simmons haben nichts anderes als Luther gemacht und ihre Interpretation der Bibel auf aufgestellt.

  • Hallo Engelchen,
    dazu kann ich Dir die Seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Sekte empfehlen. Sie ist sehr aufschlussreich. Im Endergebnis kann man sagen, wenn man den Begriff positiv besetzt, im Sinne der Abspaltung, um zwar, um in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt zu sein, wie es früher gerne bezeichnet wurde, dann kann man ihn ruhig auch auf die Amische anwenden. Ansonsten würde ich ihn durch die negative Tendenz eher weglassen. Die Amischen berufen sich primär auf die Bibel und nicht ihren Gründer und das ist auch gut so.
    Ade und Gottes Segen,
    Jasmin

    Weise mir HERR Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich Deinen Namen fürchte.
    Psalm 86, 11

  • Anscheinend haben sich die anderen Antworter nicht richtig informiert. Mit Sicherheit sind die Amish keine gefährliche Sekte und sie schaden auch ihrer Außen welt nicht.Alledings verwähren sie (zumindest die Old-Order Amisch) ihren Kindern eine Bildung außerhalb ihrer Lehre.Das Besuchen einer Uni ist gegen die ORDNUNG.Das heißt ein Amisches Kind wird niemals frei entscheiden können, was aus ihm wird.Hast du das bei Protestanten schonmal gehört?

  • @ stef:


    Ja, das habe ich sehr wohl gehört. Auch protestantische Familien legen öfter den Lebensweg ihrer Kinder fest, weil sie glauben, dass sie mit dem Lenken des Kindes in eine bestimmte Richtung das beste für ihr Kind tun, weil sie auch genau das wollen!!


    Im übrigen komme ich aus einem protestantischen Elternhaus und musste zuerst auf die Hauptschule, weil meine Mutter das so wollte, denn sie wollte mich nicht überfordert auf einer höheren Schule sehen. Erst durch den Druck der Schule konnte ich auf die Realschule wechseln und erst nach meiner Erstausbildung konnte ich den Sprung in den Zweiten Bildungsweg wagen und bin heute Akademikerin.


    Aber auch die Amischen sind keine armen Opfer ohne Ausweg. Sie haben als Teenager die Rumschpringezeit und können sich umschauen. Sicher ist dann schon eine klare Prägung da, aber es gibt sehr wohl auch Jugendliche, die sich in die Welt aufgemacht haben.


    Und ich glaube, dass weder die die bleiben, noch die die gehen degenerierte arme Würstchen sind. Ganz im Gegenteil habe ich aufgrund meines derzeitigen Wissensstandes vielmehr den Eindruck, dass man hier echten Persönlichkeiten begegnen kann.

    Weise mir HERR Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich Deinen Namen fürchte.
    Psalm 86, 11

  • Sie haben keine freie Entscheidung.Natürlich,sie werden gefragt ob sie jetzt Amisch werden wollen, odernicht, wenn ich aber nichts gelernt habe, außer Äcker umzugraben, dann überleg ich mir zweimal, ob ich in der Amerikanischen welt allein überleben kann.Wenn du hostetler gelesen hast, müsstest du selbst wissen, dass die Amischen das genau aus dem Grund tun, weil sie Angst vor Verlusten an Anhängern haben.

  • Nachtrag:


    Heutzutage werden hier sehr sehr viele Jugendliche aufgrund von fehlenden Ausbildungsstellen und den hohen Studiengebühren schon fürs Erststudium gezwungen, einen Beruf zu erlernen, der niemals ihre freiwilligen Wahl entspricht, einfach aufgrund des gesellschaftlichen Drucks. Was ist da anders? Und was bedeutet in dem Zusammenhang freie Entscheidung?


    Amische üben ihren Beruf immerhin unter Freunden und Familie aus. Ich glaube, dass die seelische Gesundheit aufgrund des fehlenden Mobbings und Rankings sicherlich um ein vielfaches Besser ist, als bei Menschen auf dem freien Arbeitsmarkt.


    Ein bisschen mehr Empathie täte bei dem Thema sicherlich gut.

    Weise mir HERR Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich Deinen Namen fürchte.
    Psalm 86, 11

  • Ich bin nicht Anti-Amisch oder sowas. Ich finde jeder hat das Recht seinen Glauben in freien Zügen auszuleben.Nur so wird den Kindern gezielt eine andere Möglichkeit verwährt.Nicht, weil der Arbeitsmarkt schlecht ist, sondern, weil die Eltern in ihrem Egoismus das so wollen.
    Sie sind dadurch nicht behütet, sondern ihr Leben wird ihnen aus der Hand genommen.

  • Ich denke da immer noch anders.


    Du polarisierst: Die Amischen haben keine freie Entfaltung, der Rest der Welt schon. Tut mir leid, aber das Thema "Freie Entfaltung" muss aus der Sicht der Betroffenen gesehen werden, nicht aus unserer.


    Du scheinst den Eindruck zu haben, dass es sich bei der Entscheidung der Eltern um Egoismus handelt, stehst aber gleichzeitig für freie Glaubensentfaltung. Hier widerspricht sich Deine These.


    Warum?


    Als Christin möchte ich natürlich nicht, dass mein Kind ohne Glauben, ohne Jesus als Heiland, aufwächst. Ich will ja, dass es Sein Kind ist und bleibt. Also bringe ich ihm schon früh Gebete bei, nehme es mit in die Kirche und versuche, ihm eine Welt nahezubringen, in der es klar kommen kann.


    Natürlich werde ich alles daran setzen, das Kind in einem geschützten Rahmen zu halten, damit es den falschen Verlockungen der Welt nicht erliegt. Fehler machen wird es auch so, aber es soll sich ja nicht allein schon durch den Umgang mit bestimmten Personen (-gruppen) die Seele beschmutzen und auf falsche Wege kommen. Zumindest diesen Satz wwerden auch sicher viele nichtchistlich Eltern sofort unterschreiben.


    Wie eng ich hier die Maschne ziehe, kommt auf meine eigen Prägung und auf das, was ich für richtig oder nicht richtig, vertretbar oder nicht vertretbar halte, an. Ich lebe also meinen Glauben aus, möchte das Beste für mein Kind und werde das soweit ich kann auch so durchsetzen. Denn ich will ja ein Kind das glücklich ist.


    Ob es das dann auch tatsächlich sein wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber mit dieser Unsicherheit müssen ALLE Eltern leben!


    Bei den Amischen siehst Du die Gefahr, dass die Kinder erst gar keine Chance haben, sich zu überlegen, was sie selbst wollen. Das mag vielleicht sein. Aber Massstab dafür, ob sich ein Amischenkind wohl fühlt und ob es zu seinem sebständigen zufriedenen Menschen wird, sind nicht wir, sondern die Betroffenen selbst. Wenn sie sich in ihrem Leben wohlfühlen, dann ist da nichts dagegen zu sagen.


    Denn wo, so frage ich Dich, ist die Grenze? Du legst sie hier fest, ich da, ein Dritter ganz woanders. Es gibt Menschen, die finden es schon daneben mit Kindern zu beten oder sie in die Kirche mitzunehmen. Sie fühlen die Freiheit des Kindes verletzt. Andere bringen sogar Bücher über "Das Recht des Kindes auf Religion" heraus. Aber wer gibt letztendlich die "RICHTIGE" Definition?


    Wir diskutieren über Kindererziehung und können Hunderte von Büchern dazu konsultieren. Ob deshalb Kinder ohne oder mit ein bisschen Glauben besser dran sind, als Kinder in einer Wohn- und Lebensgemeinschaft wie den Amischen, wer will das letztendlich festlegen??


    Und Bildung, wie wir sie heute verstehen, ist, darauf habe ich an anderer Stelle im Forum schon hingewiesen, noch sehr jung! Selbst meine Mutter hat nur die sogenannte Volksschule besucht. Das war in den 40er/50er Jahren so üblich. Akademische Grade für die breite Masse sind erst in den letzten 2, 3 Jahrzehnten entstanden und treten auch gerade wieder den Rückzug an. Ein Studium ist also auch nicht für jedes Kind aus einer liberalen Familie absolvierbar. Die Voraussetzung dafür ist ja viel vielschichtiger.


    Und: Bildung allein sagt nichts über das soziale Geflecht einer Gesellschaft aus. Ebensowenig über soziale Alltagskompetenzen.


    (Ich habe übrigens keine Kinder, aber ich beobachte und vergleiche.)

    Weise mir HERR Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich Deinen Namen fürchte.
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  • Natürlich kann man keine klare Grenze ziehen, wo richtige Erziehung aufhört und falsche anfängt.Und natürlich ist Bildung nicht alles, aber Bildung ermöglicht mir in anbetracht aller Tatsachen, die mir bewusst sind einen Weg zu wählen, der für mich der Beste ist. Wenn ich "nichts" weiß habe ich auch nicht die Wahl. Mir ist es am Ende egal, was die Amischen machen oder nicht, aber wenn man drüber nachdenkt sollte man darauf kommen, dass das ganze nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Gedanken Amman's zu tun hat, sondern dass dies nur dazu dient, möglichst wenige Anhänger zu verlieren.Würden die Amischen ihren Glauben voll vertreten, müssten sie keine Angst vor Aufklärung haben.Wissen und Religion kann man nämlich gut mit einander vereinbaren.

  • Ach ich kann mir nicht vorstellen, dass man Angst davor hat "Anhänger zu verlieren".
    Ich denke auch eher, dass die Eltern ihre Kinder bewusst vor den bösen, sündigen Einflüssen der Welt bewahren möchten - denn die Eltern müssen sich eins für ihre Kinder verantworten !
    Natürlich können die Eltern ihre Kinder nicht zu etwas zwingen, aber sie werden ihre Kinder mit Sicherheit versuchen mit ganzem Herzen und aufgrund der heiligen Schrift zu erziehen.
    Und warum sollte man denn nun den Kindern irgendwelches Wissen vermitteln, welches sie, es sei denn sie gehen in die Welt, nicht brauchen werden - das meiste was uns in den weiterführenden Schulen vermittelt wird/wurde, würden wir in einem Leben in einer solchen Gemeinschaft mit Sicherheit nicht brauchen.
    Vorallem wenn man sich die Unterrichtsinhalte in der heutigen Zeit ansieht müsste man schon nachdenklich werden, weil wirklich viel im Interesse des Teufels ist.


    Ich persönlich würde, wenn ich mal eine Familie hab, auch nur in einem Dorf/Stadt wohnen wollen, wo Geschwister im Glauben wohnen - denn so würden meine Kinder nicht falsche Freuden und Freunde finden und nicht so stark dem Einfluss der Welt ausgesetzt sein.


    Ich könnte mir wohl eigentlich auch ein Leben in einem solchen Dorf vorstellen, denn wenn wir doch die echte Freude im Herrn haben - was brauchen wir dann mehr ?

  • Zu argumentieren, dass die Amisch oder acuh Protestanten keine freie Entfaltung haben, nur weil sie Christen sind und nach den Maßstäben ihrer Eltern aufgezogen werden, sehe ich als falsch. Genauso gut kann man sagen, dass Kindern, die nicht religiös erzogen wurden, auch etwas fehlt. Ihnen wurde dann ja im Grunde auch automatisch die Entscheidung abgenommen, ob sie sich zu einer Religion, ganz egal welche, von anfang an bekennen können, nur weil die Eltern keine Religion haben....Was ja eigentlich auch ein Nachteil ist, meiner Meinung nach zumindest....

  • Lieber Tobias,
    ich denke, oberflächlich gesehen hast Du recht. Aber Du machst es Dir in Deiner Antwort zu einfach. Warum sollen die Amischen, um die Behauptung Deines Vorredners aufzunehmen, keine Angst vor Mitgliederschwund haben?? Noch im 19. Jahrhundert (und bis ins 20. Jahrhundert) waren viele der Werte und der Lebenswelt, die die Amischen vertreten Gesellschaftskonform. Die Hierarchie, die Unterordnung der Frau, bäuerliches Leben, Besuch der Volksschule mit anschliessender Lehre (lose Aufzählung). Natürlich war auch davor schon das Industrielle Zeitalter angebrochen und die Suffragetten organisierten sich um die Jahrhundertwende; ebenso konnte auch studieren, wer es sich leisten konnte. Aber das ist nicht zu vergleichen mit der heutigen Zeit. Das 20. Jahrhundert hat den Fortschritt in rasendem Tempo gebracht. Das heisst, dass der Abstand der amischen Lebensweise zur restlichen Gesellschaft sich immer mehr vergrössert. Daher ist die Gefahr (für die Amischen!), dass sich Mitglieder einem anderen Leben anschliessen wollen, in einer Welt, in der man ja ebenso gut sein Leben im Herrn leben kann, grösser geworden.


    Ich gebe Dir ein anderes Beispiel: Früher (Mittelalter, Renaissance) waren Klöster häufig die einzige Bildungsstätte für Frauen, also gingen viele Frauen hin, weil sie lernen wollten. Heute haben die kontemplativen Orden weiter Zulauf, während die Tätigen Orden Nachwuchsprobleme haben. Warum? Weil das kontemplative Leben dem Wunsch nach Rückzug entspricht, während Frauen heute "in der Welt" ganz normal ihre Ausbildung machen und einen Beruf ausüben können. ChristIn kann man auch ohne Klostermauern sein!


    Ich würde im übrigen nicht so weitgehen, Bildung als teuflisch einzuordnen. Warum denn auch? ?( In der Bibel steht: "Prüfet alles und das Gute behaltet." Das kann ich aber nur, wenn ich das nötige Handwerkszeug dazu habe. Wo willst Du die Grenze setzen, was Kinder lernen dürfen und was nicht? Und wovor hast Du Angst? Glaubst Du nicht, dass echte Gotteskinder sehr wohl ein Gespür dafür haben, was richtig und was falsch ist??



    P.S. Wir sollte vielleicht dieDiskussion in ein neues Thema einleiten, denn hier geht es eigentlich um Sekte. :D :D

    Weise mir HERR Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich Deinen Namen fürchte.
    Psalm 86, 11

  • natürlich sind die amish eine sekte. allerdings nur im ursprünglichen sinn des wortes. "sekte" kommt vom lateinischen "secare" und bedeutet etwas, das sich abgespalten hat. zu anfang nannten die römer alle christen sekte, weil sie sich ihrer ansicht nach vom judentum abgespalten hatten. später hat sich die kath. kirche als "einzig wahre" gesehen, und alles, was anderer meinung war, ist eine sekte. also auch alle täufer. heutzutage hat dieses wort leider durch scientology usw. einen sehr negativen beigeschmack. aber neutral gesehen würden sich die amish selber bestimmt auch als sekte sehen.

  • Hallo beinand!
    Denken wir doch einmal ehrlich nach: wie sehr können denn die meisten Nicht-Amish tatsächlichentscheiden, was sie wirklich tun wollen? - Egal, ob sie auf die Uni gehen oder nicht. Unser Leben ist doch vollgestopft mit den subtilsten Zwängen, oder?


    liebe Grüße
    Klaus

  • Da muß ich Dir zustimmen! Von dem Tag an, wo ein Mensch unserer Gesellschaft die Schule betritt, ist es vorbei mit der ach so großen Freiheit. Danach folgt ein mehr oder weniger vorgegebenes Leben nach Plan bis man stirbt.


    Von irgend jemanden oder irgendwas ist man immer abhängig. Und Geld regiert nun mal die Welt, ob dies einem paßt oder nicht, es ist Fakt! Und
    die wenigsten auf dieser Welt haben wohl soviel Geld, daß sie wirklich fast
    frei leben können. Dies spüren ja auch die Amish immer mehr, da die Preise
    für Ackerland explodieren und viele dadurch gezwungen sind, nicht als Landwirt
    tätig zu sein.


    Die Frage ist nur welcher Mensch am Ende mehr in Freiheit lebt, unser eins oder ein Amish? Doch diese Frage muß wohl jeder für sich beantworten.

  • Hallo,
    erschreckend, aber wahr : Die Verplanung der Kinder beginnt schon bei den meisten Eltern vor der Geburt.
    Die Schwangere wird mit Vitaminen und Zusatznährmitteln vollgestopft, damit ein möglichst " intelligentes " Kind herauskommt. Die Gene spielen da eine untergeordnete Rolle. Aber auch da wird ja schon manipuliert. Alles wird auf Machbarkeit hin erforscht, ethische Grundsätze flachgebügelt, angepaßt.
    Sportverein, Geigen-, Klavierunterricht für die Kleinsten ( Deckname musikalische Frühförderung), Mathematikkurse für Vorschüler,etc., alles, um auch das letzte ungenutzte Gehirnpotential verfügbar zu machen.
    Unser Ruben wollte sich letzte Woche für den Nachmittag mit einem Kindergartenkumpanen verabreden. Der mußte erst die Mutter fragen, ob im Terminkalender für die Woche noch zwei Stündchen verfügbar wären.
    Soviel zu der " tollen " Kindheit, die manche Kinder heute haben. Dieser Junge ist nicht der Einzige im Kindergarten, der schon voll durchgeplant ist. Schuld soll die Gesellschaft sein, die immer perfektere Kinder fordert.
    Ich sage : Schuld sind die Eltern, die dieses Spiel mitspielen.
    Grüße Cathrin

    Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Meinem Empfinden nach sind die Amish keine Sekte, sondern nur eine Glaubensgemeinschaft die ausserhalb der "normalen " Gesellschaft nach ihren Grundsätzen leben will. In vielen Dingen stimme ich mit der Einstellung überein. Ob etwas gut oder schlecht ist, muß der einzelne für sich selbst entscheiden. Leider weiss ich noch zu wenig über die Lebensweise, bin aber dabei mich zu erkundigen. :thumbsup: