Meine Erlebnisse mit den Amischen in den USA

  • Ich möchte gerne von meinen Erfahrungen mit den Amish-People berichten:


    Ich empfand die Amischen, bis auf wenige Ausnahmen, sehr distanziert, fast schon kalt zu anderen Menschen. Unterhaltungen, z.B. das buchen bei Amischen für eine Übernachtung, gestaltet sich als äußerst schwierig. Viel offener waren dagegen die Mennoiten, die nicht nur viele (und wenn man mal in den USA was anderes als Bürger essen möchte) Restaurants betrieben, sondern auch offener waren.


    Es war jedoch schön, dass die Ehepaare anscheinend viel Zeit miteinander verbringen. Oft fuhren Sie, gerne auch mit den Kindern, gemeinsam Kutsche oder aßen zusammen als Ehepartner auch im Restaurant.


    Mein persönliches Erlebnis mit ihnen war, als wir einen Amischen fragten, wie wir zu einem Ziel gelangten, er uns den Weg erklärte und sagte: Dann benutzt doch das Handy dafür, um den Weg zu finden. Er war noch relativ jung, aber sehr zuvorkommend und freundlich.


    Sehr schön war der Gordonville Bookstore, der mir Gisela aus diesem schönen Forum empfahl: Dort waren die Angestellten ebenfalls sehr zurückhaltend, aber es gab tolle und schlichte Gebets- und Verhaltensbücher von Amischen für Amische zu kaufen. Schön war ebenfalls die vielen Kutschen zu sehen, die sich zusammen mit den Autos eine Straße teilten.


    Es waren tolle Erlebnisse.