Das leere Grab

  • Wir feiern dieser Tage Ostern und erinnern uns, was damals vorgefallen ist. An den Gewalttod Jesu und sein leeres Grab.


    Ich gehöre zu den Christen die anhand dem was uns die Bibel überliefert, aus der Auferstehungsgeschichte keine leibliche Auferstehung Jesus erkennen. Da ist das leere Grab, alles Weitere ist visuell dargestellt. Dennoch verliert das, was uns die Auferstehungsgeschichte vermittelt, nichts an Sprengkraft.

    Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen (Matthäus 18,20). Eine Aussage, die seine Gültigkeit bis heute nicht verloren hat.



    Ich weiß die Amischen sehen das anders, sie verstehen die Auferstehung leibhaftig. Aber die Amischen verharren seit ihrer Gründung in einem Verständnis das keine neue oder andere Erkenntnisse zulassen. Sie verweigern sich jedem theologischen Dialog.


    Wie versteht ihr die Auferstehung, visuell, leibhaftig oder zweifelt ihr?

  • Du hast nach unserem Glauben gefragt. Auch ich glaube an die leibhaftige. Ich denke da wird es jetzt schwierig. Eine erneute Auslegung dieser Stelle könnte jetzt beim einzelnen zu Problemen führen. Da sie sich ja im Glauben bereits darauf festgelegt haben. Auch ist Jesus nach seinem Tod gesehen worden. Lebend. LG Susanne

    "Aber der Tod hilft den Menschen doch, dass ihre Seele nicht verlorengeht." (Lennart, 9 Jahre)

  • Mir fällt da spontan die Thomas-Geschichte ein... der zweifelnde Jünger der erst an Christi Auferstehung glauben konnte, als er ihn berührte und seine Finger in die Wundmale legte. Und hat er nicht auch, mit den Jüngern die er auf dem Weg nach Emaus begleitete (Ostermontag), gemeinsam gegessen?

    Also ja - auch ich glaube an die leibhaftige Auferstehung Jesu Christi und auch an seine Himmelfahrt.


    schöne Grüße

  • Ja, diese Geschichte ist mir auch eingefallen. Das was dort beschrieben steht, geht nur wenn man leibhaftig vor einem steht. Der Mensch neigt dazu erst einmal das zu glauben was er sieht und das was er "begreifen" kann. Denn daher kommt der Begriff.

    "Aber der Tod hilft den Menschen doch, dass ihre Seele nicht verlorengeht." (Lennart, 9 Jahre)