formatio mennonitica: Herausforderung „Homosexualität“

  • Quelle: http://www.mennonews.de/archiv…orderung-homosexualitaet/

    <p><em>Feed Mennonews.de</em></p>

  • Es ist eine große Tragik, daß Verantwortliche in den Kirchen den Tendenzen auf dem Leim gehen, statt, wie ein Fels in der Brandung, für Halt und Orientierung sorgen - gemäß der Heiligen Schrift!


    " LGBTIQ (engl.) steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen, die der Heteronormativität nicht entsprechen. Es geht um die sexuelle Orientierung, die eigene Geschlechtsidentität und um körperliche Geschlechtsvariationen. "


    Schon die Tatsache, daß die Kirche sich mit den Themen beschäftigt, zeigt, daß sie selbst die Orientierung verloren hat. In der Schule will man aufklären, doch was passiert, ist, daß die jungen Menschen immer versauter werden, Mädchen schon ab 13 Jahren rumhuren und die Pille nehmen, Gottes Schöpfung beschädigen! Hunderttausenfach werden ungeborene Kinder, allein in Deutschland, durch Abtreibung ermordet!


    Auch die Entstellung der guten deutschen Sprache mit Wörtern wie "Studierende, PastorInnen oder LaienpredigerInnen", zeigt, wie man die 68er Bewegung ehrt, mit ihrem moralischen Verfall! Meine Mutter, die da mitmischte, aber aus Verzweifelung sich das Leben nahm, erklärte mir noch, daß die Verweiblichungen der Begriffe als Provokation gedacht war.


    Ein Student kann natürlich auch eine Frau sein. Die Verweiblichung ignoriert die Grammatik und macht die Sprache unverständlich. Die richtige Form zeigte, daß eine Frau, die studiert, in ihrem Wesen auch tatsächlich ein Mann wird. Das stimmt ja auch wirklich, da sie ja, wie wir das seit Jahrzehnten sehen müssen, keine Kinder bekommt. Das deutsche Volk stirbt aus, weil fast alle Frauen studieren, und in die irre gehen, um ihrer Bestimmung zu entgehen.


    Wozu, um dem zu entgegnen, wäre die Kirche da?


    Früher sagte man, daß, wenn ein Mann angeblich schwul sei, er Einzelkind war oder zu lange auf der See war. Wenn ihm die Frau fehlte, gewann der Teufel an Einfluss und die Fleischeslust nahm überhand. Noch heute haben die Huren hohen Umsatz, bei den Häfen. Notfalls wird man auch mal zärtlich zu einem Mann. Doch, ganz klar ist das eine Krankheit, die durch falsche Erziehung und Lebensweise gefördert wird. Sich sexuell zu beherrschen, ist genauso eine Pflicht wie nicht zu lügen, zu stehlen oder zu morden. Bei Mördern sagt man auch, daß sie krank sind. Auch das Stehlen bezeichnet man als Kleptomanie, eine Krankheit. Wieso fördert unser Staat, die Schule, und nun auch noch die Kirche die kranken Tendenzen?


    Die Kirche sollte für die Gebote von Jesus stehen. Viele Krankheiten haben wir, weil wir nicht mehr in gesunden und echten Familien leben! Für das Gute, Richtige und Wahre, müssen wir uns einsetzen, und nicht für die Sünden. Die kommen von ganz alleine, dafür sorgt der Teufel, der nie schläft!


    Ich @schutsch, bin weder amisch noch mennonitisch, mit Täufern habe ich nichts zu tun!

  • Es ist eine große Tragik, daß Verantwortliche in den Kirchen den Tendenzen auf dem Leim gehen, statt, wie ein Fels in der Brandung, für Halt und Orientierung sorgen - gemäß der Heiligen Schrift!

    Nun es stimmt, die Bibel dient als Orientierung, aber als Christinnen und Christen orientieren wir uns ebenso am Leben Jesus Christus geführt vom Heiligen Geist. In Christus haben wir die Gesetzlichkeit überwunden. Jesus Christus hat niemand ausgeschloßen oder verdammt, er integrierte, es ist infolgedessen nicht Tragik sondern Verantwortung wenn Kirchen sich dem Thema Homosexualität annehmen. Gerade in einer Zeit in der neue Gräben gegraben werden.

    „Der Fels in der Brandung“ für homosexuelle wie für heterosexuelle und andere ist, Jesus Christus. Denn in Christus sind wir alle eins, gerade darin zeichnen sich Christen aus!


    Die Kirche sollte für die Gebote von Jesus stehen.

    Da stimme ich voll und ganz zu, ohne wenn und aber! Nicht vereinbaren damit lässt sich aber was schutsch. hier vorbringt und damit Unterstreichen will, denn es zeugt von Ausgrenzung und Unverständnis.

  • Jesus hat Sünden immer klar als Sünden bezeichnet! Er hat den Tempelvorhof geräumt und hat nicht "oh ihr armen, ich hab ja so viel Verständnis für euch" oder "jeder wie er eben will - leben und leben lassen" gesagt. Er hat die Ehebrecherin auf den rechten Weg gewiesen und sie nicht psychologisch verhätschelt sondern klar gemacht, was sie ändern muss. Er hat die Menschen zur Umkehr gerufen und sie nicht einfach stehen lassen in ihren verkehrten Lebensweisen. Wir müssen zwischen den Menschen und der Tat unterscheiden, finde ich. Die Tat bleibt gemäss der Schrift klar eine Sünde und ist nicht tolerierbar. Aber den Menschen sollen wir trotzdem als Nächsten sehen und ihm liebevoll begegnen. Und wenn die Menschen umkehren, Jesus ins Herz schliessen, dann dürfen wir uns mit den Engeln im Himmel freuen.

  • Mit verlaub realnanuk Du kannst doch Ehebruch nicht gleichsetzen mit einem gleichgeschlechtlichen Paar, das in einer gesunden Beziehung lebt. Jesus geht es um gesunde Beziehungen und dies nicht nur in mann-frau Paarbeziehungen, sondern weit weit darüber hinaus. Es geht darum wie wir mit Mitmenschenschen insgesamt umgehen. Mit dem, der ganz anders im Verhalten und Glauben ist als ich.


    Wie verlogen und heuchlerisch ist es den ganzen Tag von Liebe zu predigen, aber dann wenn sich da zwei Menschen egal welchen Geschlechts gefunden haben und eine innige Beziehung eingehen, diesen die Liebe abzusprechen — diese gar als Krank oder weiß ich nicht was hinzustellen. Nein, wer in Christus ist der freut sich über das neue Glück und tritt ihm mit allem Respekt gegenüber.

  • Homosexualität steht in der Bibel gleich neben Mord. Gott hat die Menschen als Mann und Frau geschaffen. Ich verurteile auch nicht die Menschen (wie du das dauern tust), sondern die Sünde

    an sich.

  • Homosexualität steht in der Bibel gleich neben Mord

    So eine ausgemachte menschenverachtende Aussage/Interpretation! (3. Mose 18)


    Gott hat die Menschen als Mann und Frau geschaffen.

    Selbst wenn wir das so dahingestellt nehmen, schließt es alles andere nicht aus … eingeschlossen dem, dass manche Menschen sich im falschen Körper fühlen …

    Ich verurteile auch nicht die Menschen (wie du das dauern tust), sondern die Sünde

    an sich.

    Davon ausgehend, dass wir das Wort Sünde wohl vollkommen anders verstehen, wo bitte ist da eine Sünde?



    In welchem Bund lebst Du, im alten oder neuen? Römer 10,4

  • Es macht mich tatsächlich ein wenig traurig, aber auch nachdenklich wenn ich hier lese, dass auch heute noch Homosexualität als Krankheit angesehen wird. Dass Homosexuelle scheinbar ohne mit der Wimper zu zucken, auf eine Stufe gestellt werden mit Gewaltverbrechern und Mördern. Dass Homosexuelle generell als Sünder gesehen werden.


    In diesem Punkt bin ich mit Fasel ganz einer Meinung.

    In wie weit eine gleichgeschlechtliche Beziehung eine Sünde ist (aus biblischer Sicht), lässt sich lange diskutieren. Dabei sollte man aber immer auch den geschichtlichen Kontext berücksichtigen, aus dem die Schriften stammen.


    Ich bin mit einem schwulem Paar befreundet, das nun seit mehr als 10 Jahre in eingetragener Lebenspartnerschaft zusammenlebt. Diesen Sommer wollen sie sich standesamtlich trauen und anschließend in der (evangelischen) Kirche segnen lassen.

    Sie leben in einer liebevollen Partnerschaft, sind verantwortungsvolle, gute und gerechte Menschen und führen ein normales Leben. Ich kann daran bei Gott keine Sünde sehen.