Hausschule - Eltern unterrichten ihre Kinder selbst und bewahren sie...

  • Liebe Freunde und Glaubensgeschwister,


    ich möchte heute mit einem neuem, sehr wichtigen Thema beginnen, das ich an einigen Stellen schon angesprochen habe. Es geht um das Recht der Eltern ihre Kinder selbst zu unterrichten. Dieses Recht ist ein Gebot Gottes und ein Naturgesetz, das eine weltliche Gesellschaft niemals in Frage stellen sollte. Da die Gesetze von Gott immer über den weltlichen Gesetzen zu stehen haben, ist es nicht illegal, den Schulzwang zu ignorieren. Eltern wissen immer am besten, was für ihre Kinder das Richtige ist, denn Kinder werden von keinem Menschen so sehr geliebt wie von ihren eigenen Eltern!


    Leider herrscht in Deutschland eine Praxis, die das Band der Liebe zerschneidet. Deutschland ist inzwischen das Land mit der geringsten Geburtenrate, weltweit! Eltern treiben ihre Kinder ab, greifen zu Drogen, gehen ins Ausland oder verzweifeln. Lehrer gelten in Deutschland als die am meist gehaßtesten Menschen, obwohl der Beruf so schön sein könnte. Damit sich noch "Lehrer" finden, die die Rechte der Kinder und Eltern verletzen, zahlt der deutsche Staat die höchsten Lehrergehälter. Die Sache hat eine gewisse Ähnlichkeit mit den KZ-Aufseherinnen in dem Film "Der Vorleser". "Weil die SS mehr zahlte, ging ich nicht zu Siemens. "


    Wenn Eltern der gottlosen Schule in Deutschland entgehen wollen und von dem Naturgesetz Gebrauch machen ihre Kinder selbst zu unterrichten, wird übel gegen sie vorgegangen, von den Schulämtern und Staatsanwälten:


    Bußgelder werden verhängt;


    das Sorgerecht wird entzogen;


    Eltern und Kinder müssen ins Gefängnis!


    So krass geht kaum ein Land mit seinen Bürgern um, wie in Deutschland. Obwohl das, was die Hausschuleltern mit ihren Kindern tun für das Land ein großer Segen ist. Die Kinder sind fast immer anständiger und besser gebildet, als Kinder die aus einer Regelbeschulung des Staates. Außerdem ist die Hausschule für den Staat sehr günstig. Er spart die Schulkosten von ca. 6000€ pro Kind und Jahr.


    Der deutsche Kaiser hatte in Deutschland die Schulpflicht eingeführt, die zunächst eine gute Sache war, weil er auch die Bildungsfreiheit gewährte. Bildung mußte zwar sein, doch konnte sie überall erlangt werden, also auch zu Hause. Das Kind konnte bei den Eltern, Verwandten oder in der Gemeinde unterrichtet werden.


    Erst die Nazis pervertierten das Gesetz, in dem sie alle privaten Schulen verboten und Eltern zwangen ihre Kinder in staatliche Schulen zu geben, damit sie dort, gemäß der staatlichen Ideologie, indoktriniert werden konnten, gegen die Juden u.ä.


    Das dritte Reich ist inzwischen Geschichte, doch das Schulzwangsgesetz, das Hitler den Deutschen 1938 aufbürdete, gilt bis heute. Zunächst war es nicht schlimm, weil die Amerikaner das Christliche in Deutschland fördern wollten, doch inzwischen benutzt der Staat die Schule wieder für seine Interessen. Es geht darum die Kinder auf die Gender - Ideologie einzuschwören, gegen Gott, die Familie und die guten Sitten:

    Einzuführen ist der Gender, die Ehe für alle und die Gleichmacherei von Frau und Mann. Den Kindern, schon in der Grundschule, wird eingetrichtert, das das Schwule normal sei, sogar Transgender zu sein, sei eine freie und normale Entscheidung. Jeder dürfe sich umoperieren lassen wie er will. Auf Bildern werden kaum noch Kinder mit ihren Eltern abgebildet, sondern in Einrichtungen, "Patchwork". Dahinter steht, daß die Menschen weg gebracht werden sollen von ihrem christlichen Glauben und den Geboten von Jesus. Der christliche Glaube, der uns so viel Segen brachte, soll veschwinden.


    Die Schule in Deutschland ist ein staatlich verordnetes Entchristanisierungsprogamm! Private Schulen sind oft keine Lösung, weil der Staat oft nur die Lehrer genehmigt, die keine Christen sind. Das Lehrerstudium ist materialistisch und unmenschlich aufgbebaut, so daß oft schon dort der Glaube verloren geht. Gegängelt wird mit kurzen Arbeitszeiten, langen Ferien, wenig Arbeit und hohen Gehältern, Hauptsache man schafft es die Kinder von Gott fern zu halten. Man hat Angst vor den Eltern, deshalb sollen die Kinder ab Babyalter schon weg von ihnen, möglichst den ganzen Tag.


    Im Osten gibt es oft nur noch zirka 3% bekennende Christen. Wenn ein neuer Hitler an die Macht käme, hätte er ein noch leichteres Spiel mit uns, so gottlos, wie wir schon sogar ohne ihn geworden sind!

    Der Teufel schläft nie, und man soll auch da mit ihm rechnen wo man ihn nicht erwartet. "Wenn ein Kirche gebaut wird, zieht der Teufel gleich nach nebenan..." Kinder zu erziehen, lautet ein Sprichwort, braucht ein ganzes Dorf, doch unsere Gesellschaft ist zu groß und annonym geworden, dieses Dorf sein zu können. Eltern, Kirche, Arbeit und Schule sind nicht nur physisch zu weit auseinander. Je größer die Abstände sind, desto eher kann der Teufel sich einhaken, an uns. Es gibt in Deutschland fast nur noch kaputte Familien. Deswegen brauchen wir in unserer Massengesellschaft wieder kleinere Einheiten von Gemeinschaften, wie sie früher eigentlich in jedem Dorf in Deutschland vor herrschten und uns groß machten. Doch diese Gemeinschaften, die sich bilden wollen, von Christen, werden extrem bekämpft, von unserem Staat, vgl. "Die Zwölf Stämme". Da wird einfach behauptet eine Mutter oder ein Lehrer hätte ein Kind gehauen, und schon rollen die "Panzer" gegen Kinder. Das Dorf war mit 200 Polizeibeamten umstellt, und 38 Kinder wurden deportiert, in Kinderheimen, zu sogenannten Gutmenschen, die mit den Kindern, in unserer Betreuungsindustrie, viel Geld verdienen. Erst müssen die Eltern alles geben, bevor der Staat zahlt. Wenn die Eltern verarmt sind, bekommen sie ihre Kinder kaum noch zurück.

    SH

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  • Finde die Schulpflicht wie sie in Deutschland herrscht auch nicht in Ordnung. Aber die Schulen haben neutral zu sein, das ist gut und wichtig. Religion ist nicht Sache des Staates. Gegen eine staatliche Schule an sich gibt es nichts einzuwenden. Viel schlimmer sind religiöse Fanatiker, die ihren Kindern nichts von Evolution, Sexualkunde usw. beibringen wollen.


    Einzuführen ist der Gender, die Ehe für alle und die Gleichmacherei von Frau und Mann. Den Kindern, schon in der Grundschule, wird eingetrichtert, das das Schwulle normal sei, sogar Transgender zu sein, sei eine freie und normale Entscheidung.

    Das sind letztlich nur christliche Werte! Jeder der Jesu Handeln genau beobachtet der weiß das!

  • Liebe Fasel,


    ich danke Dir für Deinen Beitrag!


    Doch ich bin der Meinung, daß es eine neutrale Schule nicht geben kann. Es ist ein frommer Wunsch unseres Staates, seine Schulen uns als neutrale Bildungseinrichtungen anbieten zu wollen, als Ausgleich für die Entrechtung der Eltern, ihre Kinder in die Schule schicken zu müssen.

    Doch die Realität ist so, daß jeder Mensch eine Gesinnung hat und die kann er kaum vor den Kindern verbergen, weil sie sein ganzes Wesen bestimmt, also auch die Kleidung. Im Osten, wo wir zur Zeit leben, sind die meisten Lehrerinnen (Lehrer gibt es kaum noch) Kommunistinnen, und die lassen das, woran sie glauben, voll raushängen. Als ich mich mal beschwerte, daß auf einem Sommerfest die Kinder Kondome über Dildos ziehen sollten, erklärte mir die Schulleiterin, daß ich wohl prüde sei, woraufhin sie sich oben frei machte. Ich erklärte ihr, daß ich nicht prüde sein könne, da ich vier Kinder habe.


    Ich war Schüler an einer Waldrfschule. Dort meinte man den Kindern möglichst alles nahe zu bringen, auch das Chistentum, aber nur beiläufig, als Angebot. Leider sind Kinder keine Erwachsenen und können die für sie wichtigen Inhalte nicht allein selektieren. Aus diesem Grund halte ich es für wichtig, daß unsere Kinder einheitlich, mit einer gesunden Gesinnung, aufwachsen. Man sieht bei den Abgängern der Waldorfschulen wie lebensunfähig und verwirrt sie sind, oft abhängig von Drogen. Sie haben den richtigen Weg gerade nicht gefunden, und sind keine mündigen Bürger geworden. Die Gebote von Jesus zu lernen, in einer chistlichen Schule, hat ja wohl noch nie einem Menschen geschadet. Ein anderes Leben kann man, nach der Schule, immer noch beginnen.


    Doch ich verlange ja gar nicht, daß unser Staat uns vorschreibt, daß jedes Kind auf eine beibeltreue Schule zu gehen hat, nein, das soll eine Entscheidung der Eltern sein, und wenn diese sehen, daß ihr Kind an einer christlichen Schule nicht aufblüht, können sie es ja immer noch auf eine staatliche Schule schicken oder selbst unterrichten. Die Vielfalt unterschiedlicher Schulen würde uns doch zeigen, was richtig und was falsch ist. Warum lieben wir die Amische so sehr? Weil sie offenbar die Schule richtig machen! Daran dürfen sich nun, freiwillig (!), andere Menschen orientieren. Doch in Deutschland werden wir daran gehindert. Das, was der deutsche Staat mit seinen Schulen den Eltern vorschreibt, ist ein Merkmal eines totalitären Staates! Die Diktaturen sollten wir in Deutschland doch mal endlich hinter uns gelassen haben. Immerhin erlaubt unser Staat ja sogenannte freie Schulen, wie die Waldorfschule, die Maria-Montessorie-Schule und konfessionelle, christliche Schulen. Doch mit den Auflagen, für die Lehrer und die Finanzierung, werden die Schulen am echten Erfolg gehindert. Wenn in einer katholischen Schule sich ein Mädchen auf den Schoß eines Mannes setzte, muß befürchtet werden, daß die ganze Schule geschlossen wird, aber was tagtäglich an Schweinereien an Staatsschulen passiert, bleibt fast immer ohne Konsequenzen. Die Gewaltenteilung des Staates funktioniert da leider nicht.

    SH

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  • Das ist wie mit dem Alkohol, man löst das Problem nicht indem man Alkohol verbietet, sondern indem man lernt damit umzugehen. Also lernt NEIN zu sagen. Und das geht eben nicht in einer abgeschotteten Umgebung. Kinder benötigen ihren besonderen Schutz, damit sie unbefangen Kind sein dürfen. Aber sie müssen gleichzeitig lernen sich zu behaupten. Dafür gibt es nicht das eine Rezept. Aber es gibt, wie uns die Geschichte aufgezeigt, eindeutige Fehler, die man machen kann.

    Von religiös geführten Grundschulen halte ich nichts, genau so haben sich Gottesstaaten nicht bewährt.

    Übrigens, da wir hier in einem amischen Forum sind. Bis in die 60iger Jahre gingen die meisten Amischen in eine staatliche Schule, was einige heute noch tun. Der Hauptgrund weshalb sich dies geändert, war der Schulweg. Die Eltern waren nicht damit einverstanden das die Dorfschulen geschlossen und die Kinder mit Busen in eine weit entfernte Schule gefahren werden. Man war und ist der Meinung die Schule solle zu Fuß erreichbar und von den Eltern jederzeit besuchbar sein.
    Inzwischen sehen viele amische Gemeinden ein Defizit in ihrem Schulsystem, das zwar unter staatlicher Kontrolle steht, aber eben der Zeit nicht mehr gerecht wird. Man erkennt die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung des Lehrpersonals.

  • In der Antrhoposophie ist man immer noch der Meinung, das das Böse zu besiegen sei, in dem man es durchlebt. Gott sei Dank habe ich die Waldorfschule überlebt, war beim Staat, an der Technischen Universität, und erlebte noch integere Meister, die mich, in meiner Lehre, auf die Spur brachten! Tat weh, hat mir aber geholfen. Danke, oh Herr! Kaum einer aus meiner Klasse hatte das Glück wie ich, aufgefangen zu werden. Die meisten sind heute drogenabhängig und haben keine Familie. Im gewissen Sinne glaube ich auch, daß es richtig ist bestimmte Erfahrungen zu machen, doch bei Alkohohl trinken, Zigaretten rauchen, rumhuren oder in die Disko gehen (Ohren kaputt machen), sage ich ganz klar: NEIN! Das Risiko ist zu groß, daß man aus sdem Sumpf nicht mehr eraus kommt.

    Aber liebe Fasel, warum muß ich Dir das erklären? Ist das für Christen nicht selbstversändlich so, wie ich es schreibe? Willst Du bekehrt werden? Ich bin bei sowas leider nicht so toll, aber mir hat sehr geholfen, zum Glauben zu kommen, in dem ich täglich mit meiner Familie lese und bete, als Morgenandacht:

    http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/


    Es gab Amische, die ihre Kinder auch auf öffentliche Schulen schickten, ja, doch sind die Schulen in Amerika viel freier als unsere, weil auch immer die Hausschule eine Option ist.

    Wenn man einen starken Glauben hat, kann man die Staatschule auch in Deutschland aushalten. Man muß ja überhaupt erst einmal bemerken, daß etwas falsch läuft. Viele kennen Schule ja gar nicht anders, als so wie sie heute ist, und meinen, daß das so, wie es ist, OK sei. Doch schauen wir uns unsere Welt an, die wohl keiner mehr OK findet. Die Krankheiten, durch Einsamkeit bedingt, nehmen rasant zu. Fast jeder zweite Mensch in Deutschland lebt allein und einsam. Wollen wir das? Ist das Freiheit?

    SH

  • Wie habt ihr denn das Schuldilemma gelöst, schutsch?


    Was du erzählst von dem Sommerfest an der Schule deiner Kinder, erschüttert mich etwas. Ich denke, das sind Einzelfälle ...


    Übrigens kenne ich sehr viele ehemalige Waldorfschüler, bin mit einigen befreundet.

    Sie alle sind gefestigte Menschen und ich finde, sie gehen ihren Weg oftmals viel erfüllter und "besser" als viele Nicht-Waldorfschüler. Sie wissen, was sie wollen, sind keine blinden Mainstream-Nachfolger und sehr tiefgründig und wissbegierig.


    Jede Schule ist anders und jeder Lehrer auch. Damit steht und fällt ganz viel.


    Wenke

  • Liebe Wenke,

    meine Kinder durften von 2015 bis 2017 auf die Domino Servite Schule in Lindach (B-W) gehen und blühten sofort auf. Es war eine große Gnade, daß Gott uns dorthin schickte, nicht nur für unsere Kinder. Auch ich und meine Frau wurden geistlich gefestigt. Die Schuluniform war den Kindern eine große Hilfe, und meiner Frau auch.


    https://fes-lindach.de/


    Nun gehen unsere Kinder wieder auf ihre alten, gottlosen Staatsschulen in M-V, weil wir dort noch ein schönes Haus und meine Firma haben. Sie haben sehr gute Noten, aber ertragen die Schule als notwendiges Übel. In Lindach haben sie wie von alleine ganz viel gelernt, weil die Motivation sehr hoch war, und wir mit der Schule eine Einheit bildeten. Die Lehrer arbeiteten nicht für ihr Gehalt, sondern sahen in ihrer Arbeit eine Berufung. Die Liebe spürten die Kinder und gingen sehr gerne zur Schule. So kann es auch gehen, aber nicht ohne den Heiligen Geist.


    Der fehlt leider inzwischen bei den Waldorfschulen. Lothar Gassmann warnte davor schon 1993.




    Doch ich will nicht hetzen, ich glaube, daß die Waldorfpädagogik ein Segen sein könnte, wenn man Jesus über sie stellte! Fast überall verlieren wir doch unseren Segen, weil unsere Gottesfurcht verloren geht. Die Frauen rennen dem Geld hinterher, wollen emanzipiert sein und Karriere machen, doch wundern sich, daß sie keine Familie bekommen, krank werden und vereinsamen.


    Natascha Kampusch hatte das Martyrium im Keller auch ertragen und schien sogar bewahrt zu sein oder KZ-Häftlinge wurden über 90 Jahre alt. Der Mensch kann, wenn er bei Gott ist, Erstaunliches aushalten. Doch sollte man daraus keine Regel machen. Ich überlebte die Waldorfschule, weil ich in einer großen Familie aufwachsen durfte und noch Lehrer hatte, die Christen waren. Es wäre ein Witz gewesen, wenn wir Waldorfschüler uns mit Regelschülern verglichen hätten. Künstlerisch konnten sie uns natürlich nicht das Wasser reichen, doch heute ist man froh, wenn man sagen kann, daß man doch noch besser sei als Staatsschule. Was ist das ein Vergleich? Denn die Staatsschule ist ja noch verkommender. Wegen ihr haben wir doch die Privatschulen gegründet, doch wo ist unser Idealismus geblieben? Als Rudolf Steiner seine Schule für Emil Molts Arbeiterkinder aufbaute, hatten wir noch Bildungsfreiheit in Deutschland, und da empfanden die Kinder die Schule noch als Privileg!


    Die Waldorfschüler und Lehrer sind heute immer im Verteidigungsmodus. Wenn ihre Schule gut wäre, bräuchten sie ihn nicht, dann würden sie leuchten und durch ihre Werke überzeugen. In den Schulämtern sagt man, daß die Waldorfschule die lauteste Schule in Deutschland ist. Das ist wenig überzeugend. In Deutsch, Sprachen und Mathe sind Waldorfschüler unterdurchschnittlich, obwohl ihre Eltern Schulgeld bezahlen und oft sogar noch einen Privatlehrer, damit es überhaupt geht. Ich kenne Waldorfschüler, die bis zur 7. Klasse das Lesen nicht lernten. Es ist so, wenn die Liebe fehlt, und die Zensuren auch noch. Dann geht bei Waldorf & Co nichts mehr, leider! Dann wird nur noch gestritten, auf den Parkplätzen, und denunziert.


    Uns reichte es dann, und wir nahmen unsere Kinder von der Waldorfschule. Einiges war zunächst beim Staat sogar besser. Es gibt wohl weniger Streß. Was ich jedoch beim Staat wirklich vermisse, ist die schöne Eurythmie, die ich meinen Kindern gewünscht hätte, doch sie muß echt sein. Ich hörte von Eurythmisten, daß man Christ sein muß, damit die Eurythmie gelingt. Sie braucht Selbstlosigkeit und Anmut, die kommt aber nur von Gott (siehe meine Beiträge über die Kleider).

    SH

  • Hallo schutsch,

    niemand "entscheidet" sich, schwul oder transgender zu sein. Man ist es oder man ist es nicht. Und genau deshalb ist es absolut normal und genauso gut wie cis oder hetero, denn Gott hat den Menschen geschaffen, wie er ist. Gott macht keine Fehler. Deshalb ist ein Mensch, egal welche sexuelle Orientierung er hat, genau so von Gott gewollt. Vielleicht sollten wir uns mehr an dem Leitsatz der Christen orientieren, der da heißt: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst." Denn Gott liebt uns, wie wir sind. Und genauso sollten wir unsere Nächsten lieben, ohne sie für etwas zu verurteilen, für das sie nichts können.


    Viele Grüße und einen gesegneten Sonntag

    Stefanie

  • Also, ihr lieben, ich habe noch nie einen Beitrag gelesen, der mit so vielen Vorurteilen gespickt war und auch die nach folgenden fand ich sehr unangenehm. Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern meine Tochter die älteste kommt mit diesem Schulsystem super gut klar. Mein Sohn ist Asperger Autist und fällt durch dieses Netz. Hat durch seine Erkrankung schon mehr Fehlzeiten als Schulzeiten gehabt. Nachdem er nun 1 Jahr Hausunterricht hatte, will das Schulamt ihn wieder zur Schule schicken. Ob wohl Ärzte bestätigen, das er keine Schule (uns bekannter Schulform) besuchen kann. Ist es für die Leute im Amt nicht verständlich. Und sagen Hausunterricht sei nicht üblich. Ich als Mutter und auch der von mir geschiedene Vater haben sich diesem System zu unterwerfen, wenn wir unseren Sohn nicht verlieren wollen. Eure Vorurteile sind für uns wenig hilfreich.


    Noch etwas; ich bin eine Frau, habe keine Kariere gemacht und jage nicht dem Geld hinter her. Auch sehe ich mich nicht als emaziepierte Frau. Ich bin Hausfrau und Mutter. Und auch wenn meine Vorfahren 2 verschiedenen Konfessionen angehören bin ich dennoch christlich erzogen worden. Mein Mutter hat in ihrem Beruf Haube getragen und gehört einem christlichen Verband an. Bitte seid vorsichtig mit dem was ihr schreibt. Meinungen sind OK, eigene Bewertung auch, doch Vorurteile und Verallgemeinerungen sind sehr verletzend. LG Susanne

    "Aber der Tod hilft den Menschen doch, dass ihre Seele nicht verlorengeht." (Lennart, 9 Jahre)

  • Das Problem mit der Schule ist echt ein schwieriges. Zwar gibt es in Deutschland auch eine Freilerner-Bewegung (entspricht der Hausbeschulung), aber die Eltern werden ziemlich konsequent belangt. Meine Tochter war bei den Amishes zu Besuch und hat auch dort Schulen vorgefunden. Allerdings sind die Lehrinhalte andere als bei uns und das Lernen außerhalb der Schule, also in den Familien, genießt einen hohen Stellenwert. Und vielleicht ist dies genau das, was wir in unser Leben übertragen sollen: Lernen in der Familie in praktischen Dingen. Das ist ja auch das, was die Kinder befähigt, auch ohne Konsum zurecht zu kommen. Ob sie diesen Weg später gehen werden, ist dann jedem Kind selbst überlassen. Aber die Voraussetzungen sind erst einmal gegeben - ein großer Schatz kindlichen Lernens. Ganz ohne Schule.

  • Übrigens gibt es nicht nur staatliche Schulen. Es gibt auch freie Werkschulen, konfessionsgebundene Schulen undkomplett alternative Schulen, die die Kinder ohne Berücksichtigung der Lehrpläne lernen lassen und sie nicht lehren.

  • Das stimmt, aber die Lehrer müssen vom Staat genehmigt sein, in allen Schulen von Deutschland! Darum ist es fast egal was draußen an der Schule drauf steht. Ich kannte einen Schulleiter, der beklagte, daß er nicht die Lehrer einstellen durfte, die er haben wollte. Die der Staat genehmigte, wollte er nicht haben. Er mußte drauf eingehen und die Schule verfiel, gibt es heute nicht mehr.

    Das weiß der Staat (Schulämter) und es gefällt ihm, damit seine eigenen Schulen nicht untergehen.


    Ich will nicht soweit gehen zu sagen, daß es darum geht, daß keinem Kind dem Teufel entgehen soll. Es ist oft Unwissenheit und Ideologie, teilweise unbewußt. Man meint es gut. Also beten wir für die Menschen im Schulamt. Danke!


    SH

  • Guten Morgen, es ist doch nicht nur das die Lehrer dazu gezwungen werden leistungsorientiert zu unterrichten. Auch die Rektoren bekommen ihre Auflagen an die sie sich zu halten haben. Mein Sohn hat glaube ich alles durch, was dieses System zu bieten hat: Waldorf, konfessionelle halb städtische Schule wie auch nur städtisch, Förderschule wie auch "normale" Schulen. Selbst aus dem Internat, das die Jugendhilfe für ihn gefunden hat, (es war eine Schule für autistische, wie auch für ad(h)s Kinder, selbst dort müsste er gehen, weil mein Kind sich nicht den gesellschaftlichen (wirtschaftlichen, leistungsorientierten) Denken der Schule / Gesellschaft anpassen könnte. Für ihn sollte es eine Form von Unterricht geben die sich den Möglichkeiten und Fähigkeiten des Kindes anpasst, damit es in der Lage ist etwas zu lernen. Uns Eltern traut man das nicht zu, obwohl wir unsere Kinder am besten kennen. Ich muss aber auch gestehen, als mein Kind in den ersten 2 Schuljahren wegen Schulangst (Mobbing) nicht in die Schule gehen konnte, war es auch für mich nicht leicht ihm all das, was ich ihm beibringen sollte, ihm in der gleichen Zeit zu vermitteln, denn da lag der Druck auf mir. Das war weder für mich noch meinem Sohn gut. Für den letzten Hausunterricht den er jetzt von der weiterführenden Schule (nennt sich dann Heimatschule) bekommen hat, kam eine Lehrerin 2 x die Woche für jeweils 3 Stunden. Immerhin. Doch das wird in Deutschland nur ganze 2 x für ein halbes Jahr genehmigt. Nun stehen wir wieder da. Jetzt sucht das Schulamt die Schuld bei den Eltern, den wir würden ihm ja unsere Hoffnungslosigkeit zeigen und dann würde das Kind ja selbst nicht mehr an sich glauben. Bitte? Selbst wenn mein Kind wie ein gesundes Kind meine Mimik, Gestik und auch Haltung interpretieren könnte, was er sicherlich im geringen Umfang kann, wer hat uns Eltern den ständig mit dieser Bürokratie von heute sitzen gelassen? Der Antrag auf Hausunterricht läuft schon ein ganzes halbes Jahr, wieder Mal. Und das ohne eine Reaktion des Schulamtes. Da sich auch Arnsberg nicht gerührt hat, haben wir Eltern schon überlegt damit zum Verwaltungsgericht zu gehen. Nun, nach diesem halben Jahr sagt man uns Hausunterricht ist nicht üblich, er muss wieder in die Schule, wie auch immer. Wenn er das nicht schafft, sie die letzte Konsequenz die Befreiung der Schulpflicht. Ich weiß echt nicht ob das noch im Sinne meines Sohnes ist. LG Susanne

    "Aber der Tod hilft den Menschen doch, dass ihre Seele nicht verlorengeht." (Lennart, 9 Jahre)

  • Liebe Susanne,


    da hast Du wirklich was durchgemacht! Doch bitte, beschreite nicht den Rechtsweg, er ist sinnlos. Ich bin seit 2010 in der Homeschool-Bewegung und kenne zu viele Fälle, in denen Eltern, neben den Kosten und der Bürokratie, auch noch die Demütigungen zu ertragen hatten. Immerhin, ein Richter in Darmstadt, sagte mal zu einem Heimschulvater: Ich gebe ihnen in allen Punkten Recht, aber muß sie jetzt doch bestrafen. Dieses Jahr mit Bußgeld, das nächste mal mit Gefängnis. Wir sind da noch so hart wie die Nazis, unbarmherzig. Das Gesetz steht über allem, nicht der Mensch. Obwohl das Gesetz auch gebeugt ist. Aus dem Grundgesetz, das eigentlich die Verfassung ist, lassen sich die Verurteilungen nicht begründen!


    Ich bin unserem Justiziar vom Schulamt fast dankbar, daß er uns aus M-V vertrieben hatte. Es öffneten sich für uns viele neue Türen. Jesus führte uns, das konnten wir alle deutlich spüren. Nun sind wir zurück und dürfen leuchten, müssen aber aufpassen, daß wir nicht prahlen, weil die Kinder sehr gute Noten haben.


    Schließe Dich mit Menschen zusammen, die ähnliche Schicksale erleiden. Dann bist Du mit ihnen wie in einer Gemeinde und Ihr könnt Euch stärken. Der Staat versucht uns zu isolieren, das will auch der Teufel. Dann hat er leichtes Spiel mit uns.

    Ich war 2012 auf der Global Home Education Conference in Berlin. Was man mit uns macht, wurde mir klar, ist eine Prüfung, die uns stählt und reif macht, damit Jesus uns benutzen kann. Was gibt es schöneres, als ihm dienen zu dürfen?


    Gottes Segen Dir und Deinen Kindern!

    SH

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  • Sag, mal, welcher Glaubensrichtung gehörst du an? Bei mir haben es ja schon die Zeugen Jehovas versucht. Ich kam mit den Menschen klar, doch ihre Missionsarbeit an mir ging mir dann doch etwas zu weit. Meine Mama😁 sagt immer: Glauben kommt aus dem Herzen. Deswegen dränge ich auch meine Tochter nicht, sie ist zwischen 2 Konfessionen gross geworden. Beides christlich. Was ist ein M V? Und von was oder welche Institution? Was ist die Global Home Education Conference? Verzeih mein Misstrauen.


    In dem Punkt, wenn man alleine ist, ist man angreifbar er, gebe ich dir voll und ganz Recht.

    Mein Kind Lennart ist 13 und kann auch kaum mit Menschen, da er mit seinem Autismus seine Probleme im diesem Bereich hat, auch Kinder greift er an. Er lebt in seiner Welt und mit seiner Logik die für aussen stehende nicht begreiflich ist. Wenn man ihm das erste Mal begegnet, denkt man er ist ein normales Kind / Teenie. Nur auf dem Papier hat er seinen Behinderungsgrad. Oder auch seine Pflegestufe. Aussenstehende verstehen das nicht. Ich selbst bin kein gutes Vorbild für meinen Sohn, den auch ich leide unter einem unbehandeltem ADS und neutorischen Depressionen. Ich misstraue Menschen. Ich versuche das für meine Kinder das zu ändern. LG Susanne

    "Aber der Tod hilft den Menschen doch, dass ihre Seele nicht verlorengeht." (Lennart, 9 Jahre)

  • Liebe Susanne,


    wie denkt denn Euer gesetzlicher Betreuer über die Aufhebung der Schulpflicht für Lennart? Würde Dein Sohn dann wieder bei Dir in die "Schule des Lebens" gehen? Das ist eine wichtige Aufgabe, und von der Krankenkasse bekommst Du je nach Pflegegrad auch etwas Geld für Deine eigene Kranken- und die Rentenversicherung.

  • Liebe Susanne,


    die GHEC in Berlin 2012 war die erste internationale Hausschulkonferenz. Ich kam dort hin, weil ich einen Politiker vertreten sollte, doch nach 30 Minuten war mir klar, daß Jesus mich dahin schickte, so groß wurden meine Ohren, was ich da zu hören bekam, und zu sehen. Die natürlichen Kinder, die auch dabei waren, machten mich glücklich.

    Überwiegend sind Hausschuleltern gläubig, aber die Konfession war untergeordnet. Was uns verband, war der Wunsch unsere Kinder, die uns Gott anvertraut hat, zu bewahren.


    Ich bin konfessionslos. Deine Mutter hat Recht, der Glaube kommt aus dem Herzen. Ich halte es nicht für schädlich, unterschiedliche Gemeinden zu besuchen, doch wenn man in die Tiefe kommen möchte, ist Treue erforderlich. Seit 2013 bin ich bei KSB, verwandt mit den Mennoniten. Wir haben eigene Schulen. Es ist stark, wenn Familie, Schule und Kirche aus einem Guß ist, hat uns sehr geholfen. Ostern sind wir wieder da, zur Familienkonferenz, offen für alle Menschen!


    Ich kann mir denken wie Deine Kinder sind... Bei Wikipedia erfuhr ich was über meine Kinder, hatte ganz gestimmt, und wir wußten wie wir mit ihnen umzugehen hatten. In der christlichen Schule, der Domino Servite Schule, gab es sozusagen eine Spontanheilung.

    Ich will Dir nicht zu Nahe treten, doch ich beobachte, daß man uns in unserer Gesellschaft gerne Krankheiten einredet. Man kann damit viel Geld verdienen, aber nicht Du, sondern die anderen.

    Ich nerve sicherlich mit den Abkürzungen. M-V steht für Mecklenburg-Vorpommern. Sorry.

    SH

    Einmal editiert, zuletzt von schutsch. ()

  • Seit 2013 bin ich bei KSB, verwandt mit den Mennoniten.

    Ich bin Mennoniten, aber von KSB habe ich noch nie etwas gehört. Für was steht diese Abkürzung?

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  • Flora, Du bist Monnonitin? Lebst Du in einer Mennonitengemeinschaft oder allein?


    Susanne, warum muss Dein Sohn belehrt werden, egal ob in einer Schule oder von Dir? Kann er nicht selbst lernen? Autisten ist von Gott zumeist mindestens eine besondere Fähigkeit gegeben worden, die sich in einem oder mehreren besonderen Interesse für bestimmte Gegenstände, Abläufe o.ä. zeigen. Auf der Basis können sie lernen und müssen nicht belehrt werden.