Wie habt ihr zum Glauben gefunden?

  • Ich bin auch der Meinung das man seinen Glaube nicht unbedingt benennen braucht.In den letzten Jahren fand ich heraus,das auch andere Kirchen gute Ideen aufzuweisen haben,nicht nur wir Lutherianer.Ich mag an den Katholiken den Respekt vor der Heiligkeit Gottes der in vielen Ritualen gezeigt wird,mag an Luther die Bedeutung der Schrift, an den Amischen das Besinnen auf das Wesentliche ,an den Baptisten ich Taufverständnis.Wenn wir als Christen bespöttelt werden,wegen unseres anderseins ,finde ich das auch nicht so schlimm.Wenn es kener wahrnehmen würde,der ist Christ oder doch anders,wäre es schlimmer,oder.Das Christ sein nicht cool ist,bekommen ja auch genug Glaubensgeschwister weltweit zu spüren.Nein konseqent zu Glaubenan einen Got,der ein liebt und der Einen beisteht,mir Menschlein,ist nicht cool sondern HOT! 8o
    Wie sich das genau nennt?Hauptsache Jesus ist drin,oder?

  • Nun, wo ich dir zustimmen würde ist erstmal dass es die nicht die eine richtige Denomination gibt. Gott beruft die die konsequent dem Lamm nachfolgen, und in der Gesunden Lehre bleiben, und wo Glauben und Werke eine Einheit sind. Das ist der unsichtbare, eine Leib. Gott ruft Menschen, keine Denominationen. In vielen Denominationen wirst du viele gute Leute finden, aber nirgendwo ist alles Gold was glänzt... Bei Ritualen ist immer die Frage wie biblisch sie sind...



    Zu sagen Hauptsache Jesus ist drinne würde ich so nicht unterschreiben. Denn auf den berufen sich auch die Zeugen Jehovas und die Mormonen.
    Und ich hoffe dir als Lutheraner nicht zu nahe zu treten, aber die Landeskirche ist auf einem mehr als unguten Weg. Dort werden die die die Bibel konsequent umsetzen wollen und Jesus konsequent nachfolgen wollen (siehe Olaf Latzel) momentan konsequent rausgemobbt...

  • In wie fern moppt die Landeskirche andere Mitglieder raus? Was unterscheidet sie?


    Ich möchte evt Pfarrer werden und das klingt sehr spannend..

  • Halli hallo!
    Ich wurde evangelisch erzogen. Mein Vater ist Pfarrer. Durch die Scheidung meiner Eltern habe ich den Glauben aus den Augen verloren, habe aber gemerkt, das etwas fehlt. Das hat sich aber durch eine "Lebenskrise" geändert. Ich habe das Gefühl ich bin Gott jetzt näher als je zuvor. Gott ist wunderbar <3

  • Das freut mich sehr für Dich Himmelszelt! Wichtig, immer daran denken, was Gott für Dich getan hat! Es wird Dir helfen auf dem Weg zu bleiben oder wieder aufzustehen, wenn Du fällst.

  • @Tobi_93 Der Fall Olaf Latzel ist das Paradebeispiel dafür wie Leute die eine Bibeltreue Theologie vertreten aus der LK gemobbt werden. So wurde der russlanddeutschen lutherischen Brüdergemeinde die Nutzung eines Kirchengebäudes für eine Evangelisation untersagt, als sie erfuhren dass er dabei ist.
    Es gib nch einige andere Beispiele, wo mit Denunziation gearbeitet wurde... Es gibt da eine Website auf denen einige solche Sachen aufgelistet waren. Leider ist die nach der aktualisierung noch nicht voll erreichbar...


    Ferner kann ich dir von einer Schwester aus Sachsen berichten, die ich persönlich kenne, die von ihrer Gemeinde rausgemobbt wurde, nach dem Rauskam dass sie sich Gläubig taufen lassen wollte, sie und einige andere die zu ihr hielten...

  • Danke, Bjoern! Da hast du recht.. Wahrscheinlich hab ich das auch getan nur nie so bewusst wie ich sollte und eigentlich immer wollte ;)

  • Hallo


    Als Kind hatte ich die ersten Jahre überhaupt nichts mit der Kirche oder Gott zu tun. Als mein Vater starb und ich zur Adoptivfamilie kam, gingen wir aber plötzlich jede Woche in die Kirche, es wurde gebeten und mehr. Ich wurde Ministrantin für 10 Jahre. Dann hatte ich jedoch eine Bitte an unseren Pfarrer, nämlich ob es möglich wäre dass ich zum Großteil nur dann ministriere wenn wir keinen Weihrauch verwenden, weil das für mich gesundheitlich nicht mehr anders ging. Das würde ignoriert auch nach mehrmaligem ansprechen weshalb ich dann manchmal meinem Dienst nicht nachkommen konnte. Daraufhin wurde ein Grund gesucht mich - die älteste, erfahrenste, die jeden Gottesdienst auswendig konnte - loszuwerden. Als Kinderpflegerin war des recht schnell gefunden und mir wurde vorgeworfen, ein Kind absichtlich böswillig verletzt zu haben. Dann wurde ich gezwungen die Stelle aufzugeben und aus den Ministranten geworfen. Das war für mich und meine AdoptivMutter sehr schlimm. Danach hatte ich eine Kirchenkrise bis November 2017. Da hatte ich einen schweren Unfall - die Folgen trage ich jetzt noch mit mir rum - und bin nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Das hat mir den Glauben an Gott und seine Engel zurück gegeben...