Wie auch wir vergeben - Film

  • Ich habe auch diesen Film gesehen und wir haben auch dann die DVD gekauft.
    Kann ihn nur weiter empfehlen. Vor allem beruht er ja auf Tatsachen. Als wir ihn
    in der Jugendstunde zeigten hatten viele Tränen in den Augen und wir hatten hinterher
    viele gute Gespräche und konnten auch unser Wissen über die Amisch weitergeben.
    Vergebung ist so ein wichtiges Thema.

  • Der Film ist wirklich super. Ich war begeistert auch von den Schauspielern. Als ich ihn aber das zweite mal auf Deutsch gsehen habe, weil ich im Englischen nicht alles verstanden habe, war ich fast ein wenig enttäuscht von der Synchronisation.
    Wenn ihr den Film also in Deutsch gesehen habt- schaut ihn nochmals in Englisch! :) Es ist wirklich ein Unterschied.

    Beobachte für dich selbst und begieb dich nicht in Abhängigkeit von anderen.

  • Ich habe den Film auch auf englisch gesehen und war dabei sehr nahe an Wasser gebaut. Ein sehr ergreifender Film. Ich weiß nicht, ob ich diese Kraft in mir hätte, in diesem Moment meinen Feinden zu vergeben.
    Ich wünsche Allen einen gesegneten 2. Advent. :)

  • Der Film ist einer der schönsten Filme, die ich je sehen durfte. Wenn jemand ähnliche Filme kennt, mag mir jemand diese verraten?


    Lieben Gruß


    Tobias

  • Ja, der Film ist wirklich sehr berührend. Mich hat er sehr nachdenklich gemacht. Ich bin so froh, habe ich diese wunderbaren Vorbilder! Die Amischen leben, was sie glauben. Ganz, ganz stark. Im Film sieht man, dass sie aber auch schwer kämpfen müssen damit. Und man erfährt die Heilung, die es bringen kann. Unter Weltlichen wäre das ganz anders ausgegangen.
    Mir fällt es schwerer, zu vergeben, als z.B. meinem Mann. Er ist in dieser Sache auch mein Vorbild. Ich wurde aber auch nicht erzogen, dass man vergeben soll oder kann. Echte Vergebung ist einer der grossen Unterscheide vom Christentum zu anderen Religionen. Ich hoffe, meine Kinder lernen das schon jetzt etwas besser und nehmen das mit. Ich bin überzeugt, wenn man es nicht in kleinen Dingen lernt, kann man es auch nicht im Grossen. Ich selber bin immer noch fleissig am lernen...

  • Hallo liebe Realnanuk,


    es geht nicht darum, dass du es sofort kannst, sondern das du auf den Weg bist es zu lernen. Ich glaube, dass es Gott nicht zornig macht, wenn wir mal aus der Haut fahren, aber dabei sieht wie bemüht wir sind uns zu ändern. Ich finde du kannst stolz sein, dass du es anders als viele andere Menschen machen möchtest und du einen Mann an deiner Seite hast, der dich begleiten kann.

  • Den kompletten Film gibt's auch auf Youtube

    Gott gebe mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern,die ich ändern kann,
    und die Weißheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Dieser Film weckt in mir die Sehnsucht nach innerer Ruhe und umfassender Liebe, die Vergebung und Akzeptanz lebt.

    Seitdem interessiert mich das Leben und die Intention der Amish People.

  • Es gibt zum Thema auch ein schönes Buch vom Bruderhof. Darin sind alles wahre Geschichten rund um das Thema Vergebung. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

    "Wer vergibt heilt auch sich selbst" Ihr könnt es direkt beim Bruderhof bestellen.

    Allen ein schönes Osterfest. Unser HERR ist auferstanden! ER ist wahrhafig auferstanden.

  • Ich habe den Film bereits gesehen und muss sagen :

    er ist sehr beeindruckend und inspirierend !!!

    er ist absolut sehenswert und einzigartig !!!


    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    "Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen"

  • Hast du einen Link? Vielen Dank!


    Leider nur noch auf Englisch

    Gott gebe mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern,die ich ändern kann,
    und die Weißheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Ich habe ihn jetzt auch gesehen, gemeinsam mit meinem Mann :)

    Wir fanden ihn recht schön und das Leben der Amish, ihre Besonderheiten und eventuelle innerfamiliäre Konflikte gut dargestellt. Auch kleine Details, wie die Puppe, das Fotoverbot usw. haben mich gefreut (also, dass es aufgegriffen wurde).

    Manche Schauspieler fand ich nicht so gut, aber das ist nicht so wichtig, insgesamt ein schöner, ruhig erzählter Film, ohne zu viel zu zeigen (das Attentat). Doch, gut umgesetzt alles, mit viel Respekt.

    Ist der auf englisch wirklich so viel besser?


    Eine Frage habe ich an alle Amish-Kenner:


    In dem Film waren die Familien, Eltern und Kinder, die Gemeinde tief verbunden miteinander. Zuneigung im körperlichen Sinne wurde jedoch kaum/nie gezeigt. Die Kinder nach diesem tragischen Erlebnis in den Arm nehmen, auf dem Schoß halten ... das war selten zu sehen. Eher von der Mutter. Trotzdem strahlten die Schauspieler in ihren Rollen eine Wärme zueinander aus und tiefes Mitgefühl, Verbundenheit, Liebe.

    Ich dachte, dass es so noch zur Zeit meiner Großeltern gewesen sein muss. Die wurden auch nicht in den Arm genommen. Oder mal gefragt, wie es ihnen eigentlich geht. Trotzdem bestand weitestgehend ein starker Familienzusammenhalt.

    Nun zu meiner Frage: Ist kuscheln mit den Kindern, trösten, streicheln, knuddeln usw. unüblich bei manchen/vielen Amishgruppen?


    Gute Nacht!


    Wenke

  • Gute Frage, ich schließe mich an. Und wie sieht es bei den Paaren aus. Dürfen die Wärme und Zuneigung ihren Partnern gegenüber in der Gemeinde zeigen. Also öffentlich? An gefangen von Händchen halten, einen flüchtige Kuss auf die Wange, oder eine Umarmung für Bestand und Wärme, auch als Dank, das der Andere, der Partner da ist. ??????? LG Susanne

    "Aber der Tod hilft den Menschen doch, dass ihre Seele nicht verlorengeht." (Lennart, 9 Jahre)

  • Liebe Susanne und liebe Wenke,


    zweimal pro Tag versammeln sich die Familien zur Andacht und dreimal täglich zu einer warmen Mahlzeit um den Küchentisch. Dort entsteht und vertieft sich die Verbundenheit untereinander. Darüber hinaus werden in der Familie und in der Öffentlichkeit Nähe und Wärme nicht durch Händchenhalten, Umarmungen oder Knuddeln demonstriert.


    Kleine Kinder (bis ca. drei Jahre, bzw. das nächstjüngere sitzen kann) sitzen beim Gottesdienst auf dem Schoß des Vaters oder der Mutter. Vor den Gottesdiensten wird der Bruderkuss (Brüder untereinander und Schwestern untereinander) gepflegt. Dabei küssen getaufte Gemeindeglieder alle anderen Gemeindeglieder des eigenen Geschlechts herzhaft auf den Mund.

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